Markus 14,12-26


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(00:00:00) Wir kommen damit zu Markus 14 ab Vers 12. In den ersten 11 Versen haben wir drei verschiedene Arten von Wertschätzung der Person des Herrn Jesus gesehen. Ab Vers 12 sehen wir jetzt dreimal, wie in Verbindung mit dem Passa der Jesus uns vorgestellt wird. Erstens Verse 12 bis 16, wie er die Vorbereitung des Passa befiehlt. Dann finden wir in den Versen 17 und folgenden bis Vers 21, wie er das Passa mit seinen Jüngern isst. Und dann in den Versen 22 bis 26, wie er zeigt, dass dieses Passa vorbildlich eine Bedeutung hat im Blick auf das Gedächtnismahl und durch das Gedächtnismahl gewissermaßen in der christlichen Zeit abgelöst wird. Vers 12, und am ersten Tag der ungesäuerten Brote, da man das Passa schlachtete, sagten seine Jünger zu ihm, wo willst du, dass wir hingehen und bereiten, damit du das Passa essen kannst? Wir haben uns an anderer Stelle mit diesen Versen, Markus 14 Vers 12 bis 16 ausführlich beschäftigt und haben gesehen, (00:01:03) dass sie auch vorbildliche Bedeutung hier schon geistlicherweise von der christlichen Zeit, von der Versammlung Gottes, von dem Zusammenkommen der Gläubigen sprechen. Das will ich jetzt nicht alles im Einzelnen, sowieso nicht aufgreifen, aber wir sehen hier, wie die Jünger den Herrn fragen, wo willst du, dass wir das Passa essen? Wir sehen die wunderbare Haltung. Sie wollten dem Meister, obwohl sie nicht verstanden haben, dass es jetzt kurz vor seinem Tod war, noch einmal die Möglichkeit geben, dieses Passa mit ihnen zu essen. Sie waren bereit, gehorsam zu sein. Sind wir auch von Herzen gehorsam, dass wir den Herrn fragen, was möchtest du, dass wir tun sollen? Sie waren bereit, das Passa so zu feiern, da zu feiern, wo er das wollte und auf die Art und Weise, wie er das wollte. Und er sendet zwei seiner Jünger und spricht zu ihnen, geht hin in die Stadt und es wird euch ein Mensch begegnen, der einen Krug Wasser trägt, folgt ihm und wo irgend er hineingeht, spricht zu dem Hausherrn. Der Lehrer sagt, wo ist mein Gastzimmer, wo ich mit meinen Jüngern (00:02:03) das Passa essen kann. Wir sehen, dass der Herr Jesus sich freut darüber, dass Jünger ihm etwas bereiten und er sendet zwei von ihnen. Das ist wunderbar, dass wir in Gottes Wort immer wieder finden, dass zwei Jünger, zwei Brüder, zwei Diener zusammen einen Dienst für ihn tun können. Wir wissen aus einem anderen Evangelium, dass es Johannes und Petrus waren. Zwei sehr unterschiedliche Jünger, aber die der Herr zusammen in diesen Dienst stellt. Und Unterschiedlichkeit ist überhaupt kein Hindernis im Dienst für den Herrn. Solange die Herzen für ihn schlagen, solange die Herzen wirklich von Herzen ihm und seinem Wort gehorsam sein möchten, kann er uns Jünger, kann er uns benutzen und gebrauchen. Und er sagt ihnen eben, dass sie hingehen sollten und dass da ein Mann ihnen begegnen, ein Mensch ihnen begegnen würde. Sehr allgemein ausgedrückt. Interessant. Gut möglich, dass das eine Frau gewesen ist. Ein Mensch, sagt er, der einen Krug Wasser trägt. Und wir sehen hier, wie der Herr Jesus damit (00:03:02) deutlich macht, lasst euch durch den Heiligen Geist, davon ist dieser Mensch ein Vorbild, und durch das Wort Gottes, denn der Geist Gottes wird sich immer auf sein Wort beziehen. Der wird nie im Widerspruch, im Unterschied zum Wort Gottes sprechen und handeln. Lasst euch durch den Heiligen Geist und durch sein Wort prägen. Das gilt auch für uns in der heutigen Zeit. Wir haben den Auftrag, Gott gehorsam zu sein. Ob es um die Zusammenkünfte der Gläubigen, ob es um das Brotbrechen geht, ob es um die Aufnahme zum Brotbrechen geht, ob es um unser tägliches Leben geht, ob es um den Dienst für den Herrn Jesus geht. Wir wollen uns durch den Heiligen Geist leiten lassen und der Geist Gottes wird uns immer so leiten, dass wir das Wort Gottes erfüllen. Wo irgend er hingeht, spricht. Folgt ihm also, dem Geist Gottes, geistlicherweise folgt dem Wort Gottes, dass dieser Geist Gottes euch auf die Herzen malt. So wollen wir uns persönlich leiten lassen durch den Heiligen Geist, wollen immer bedenken, dass er das Wort Gottes benutzt, deshalb sehen wir in das Wort Gottes, deshalb lesen wir das Wort (00:04:03) Gottes, deshalb versuchen wir dieses Wort zu verstehen und auf unser Leben anzuwenden. Und da, wo er hineingeht, sagt zu dem Hausherrn der Lehrer sagt, wo ist mein Gastzimmer? Ja, haben wir auch so ein Gastzimmer, für uns ist das kein Gastzimmer, bei uns ist der Herr Jesus hoffentlich zu Hause. Johannes 14 zeigt uns, dass der Jesus und der Vater bei denen, die ihm gehorsam sind, Wohnung macht. Sind wir solche, wo der Jesus wohnen kann, weil wir ihm von Herzen gehorsam sind? Die Jünger wollten das sein und hier dieser Mann, wo sie der Hausherr, der wäre auch bereit, sein Zimmer dem Herrn Jesus zur Verfügung zu stellen. Und der Herr wollte mit den Jüngern das Passer essen. Aus anderem Evangelium wissen wir, dass er sich gerade danach gesehnt hatte, dass sein Herz voller Liebe sich nach diesem Augenblick sehnte. Und dieser wird euch ein großes Obermarktzeichen mit Polstern belegt und fertig. Da, wo der Herr Jesus wohnt, da ist ausreichend Platz. Da, wo er ist, da kann jeder kommen. Der Herr Jesus hat nicht ein (00:05:04) schmales Zimmer, er hat ein großes Zimmer. Da, wo er ist, da ist jeder willkommen, der kommen möchte. Da wird jeder aufgenommen, der kommen möchte. Das ist unser Meister, das ist unser Herr, das ist unser Retter. Und es ist ein Zimmer mit Polstern belegt. Da, wo man bei dem Herrn Jesus ist, da kann man sich wohl fühlen. Der Jesus, er ist heilig, unbedingt, aber wir sind in ihm auch heilig. In Christus sind wir zu Heiligen gemacht worden. Deshalb fühlen wir uns wohl in der heiligen Gegenwart des Herrn. Haben wir keine Angst vor ihm, haben wir keine Angst vor Gott, sondern das ist das unsere Heimat. Aber natürlich, heilig bedeutet, dass wir auch Nein sagen zur Sünde, dass wir mit der Sünde nichts mehr zu tun haben wollen. Dort bereitet es für uns. Nicht für mich, sagt der Jesus, für uns. Er macht sich eins mit den Jüngern, er macht sich eins mit den anderen. Das ist so großartig. Er ist der Einzigartige, er ist der Erhabene, er ist der Hohe, aber er macht sich von Herzen eins mit uns. Und seine Jünger gingen weg und kamen in die Stadt und fanden es, wie er ihnen gesagt hatte, und sie bereiteten das Passa. Das, was der (00:06:03) Herr sagt, was er uns durch sein Wort sagt, das trifft immer ein, das ist wahr. Und darauf können wir uns verlassen. Darauf können wir unseren Fuß setzen, darauf können wir unsere Hand legen. Sein Wort trifft immer ein. Das, was er sagt, was er uns in seinem Wort vorhergesagt hat, das ist wahr. Wenn er sagt, dass er in der Mitte der zwei oder drei ist, die in seinem Namen versammelt sind, dann macht er das auch wahr, dann verwirklicht er das, dann stimmt das. Und sie bereiten das Passa. Sind auch wir dann, nachdem wir das gehört haben und wenn das vielleicht auch mit Mühen verbunden ist, sind wir dann wirklich bereit, das zu tun, was er uns vorstellt? Dann kommt der zweite Teil. Hier waren die Vorbereitungen. Jetzt ist der Herr Jesus das Passa mit ihnen. Und als es Abend geworden war, kommt er mit den Zwölfen. Und während sie zu Tisch lagen und aßen, sprach Jesus, wahrlich, ich sage euch, einer von euch wird mich überliefern, der, der mit mir ist. Jetzt kommt der Herr Jesus mit den Zwölfen und möchte das Passa mit ihnen essen, ist aber innerlich so beschäftigt mit dem, was vor ihm steht und mit der (00:07:04) Tatsache, dass einer derer, die ihm am nächsten standen, denen er einen ganz besonders wertvollen Platz, nämlich den der Kasse gegeben hat, dass einer von ihnen ihn überliefern würde. Einer von euch. Nicht irgendwie ein Feind. Nicht irgendwie einer von draußen, sondern einer aus der engsten, aus dem engsten Zirkel, aus der engsten Kreis derer, mit denen der Herr Jesus jetzt drei Jahre lang zusammengewirkt hat. Der würde ihn überliefern. Der, der mit mir ist, mit dem ich äußerlich sozusagen hier Gemeinschaft pflege, der sich nicht offenbart hat. Das Johannesevangelium offenbart ja Judas Iskariot viel früher. Aber hier der Herr Jesus wusste ja natürlich viel früher, wer das war. Er wusste das von Anfang an, als er ihn ausgewählt hat. Aber als Mensch nimmt er das so hin und wartet, bis sich Judas als solcher wirklich offenbart. Jetzt würde er das tun. Wir wissen aus einem anderen Evangelium, dass der Satan in ihn gefahren war. Der Herr hat das natürlich gesehen und gemerkt. Sie fingen an, betrübt zu werden und einer nach dem anderen zu ihm zu sagen, doch nicht ich. (00:08:01) Wir finden hier diese wertvolle Situation, dass die Jünger, keiner von ihnen, kein Petrus, kein Johannes, sagte, ja mir kann das nicht passieren. Also ich bin da weit drüber erhaben. Nein, im Gegenteil. Jeder fühlt sich betroffen. Jeder fühlt sich angesprochen. Und das ist für uns vorbildlich. Ja, wir haben manches Totalen vielleicht an den Jüngern. Aber hier sehen wir, dass sie wirklich betroffen waren. Dass jeder sich in das Licht Gottes gestellt fühlte und sagte, kann ich das sein? Kann ich so etwas fähig sein? Ja, wir sind zu allem fähig. Ist uns das bewusst? Wir stehen nicht über den Dingen. Wir stehen schon gar nicht über den Ungläubigen in ihren bösen Taten. Wir können durch unser Fleisch, unsere alte Natur, diese sündige Natur, die noch in uns ist, können wir alles Böse tun, was man sich vorstellen kann. Er aber sprach zu ihnen, einer der zwölf, der mit mir die Hand in die Schüssel eintaucht. Denn der Sohn des Menschen geht zwar dahin, wie über ihn geschrieben steht, wer aber jenem Menschen, durch den der Sohn des Menschen überliefert wird, es wäre besser für jenen Menschen, wenn er nicht geboren wäre. Und der Jesus offenbart, der, der mit mir die Hand in die Schüssel eintaucht, und das war Judas (00:09:02) Iscariot. Damit war für die Jünger eigentlich klar, wer das ist. Wir wissen aus einem anderen Erfahrung gegeben, sie haben das nicht verstanden. Aber der Jesus sagt, wie schlimm das ist. Er würde dahin gehen, wie geschrieben steht. Er würde den Ratschluss Gottes ausführen. Das würde er tun. Aber das, was dieser Judas Iscariot tun würde, das wäre so schrecklich, dass es besser wäre, nicht geboren zu sein, als geboren zu sein und ewig nämlich in die Hölle zu kommen. Ewig in der Gottesferne zu sein. Das Schlimmste, was man tun konnte, den Sohn des Menschen, den Herrn Jesus Christus, den Sohn Gottes zu verraten und zu überliefern und in die Hände von bösen Menschen zu übergeben. Was für eine furchtbare Strafe würde Judas Iscariot treffen. Er ist natürlich einzigartig. Aber es erinnert uns daran, wer nicht an den Herrn Jesus glaubt, wer ihn nicht als Retter annimmt, der geht ewig verloren. Es wäre ihm besser, er wäre nicht geboren, weil die Hölle, das ist so furchtbar. Wer dahin kommt, der wird ewig verloren gehen. Ewig in der Verdammnis sein. Ewig in der Gottesferne. Ewiges Gericht. Ewige Leiden. Ach, dass wenn jemand davon zuhört, der sich noch nicht bekehrt hat, dass er sich herausreißen lässt und heute noch den Herrn Jesus als (00:10:03) Retter annimmt, er es für ewig zu spät ist. Und sind wir solche, die diesen Menschen die gute Botschaft weitergeben, damit sie nicht verloren gehen? Sind wir solche, die ein Herz haben für diese Menschen, weil wir nicht wollen, dass ein Mensch verloren geht? Gottes Herz ist so. Gott wende sich an jeden Menschen deshalb. Und wir sind wir auch solche, die versuchen, Menschen aus diesem Sündenelend heraus zu reißen? Dann kommt der dritte Abschnitt. Und während sie aßen, also finden wir jetzt, dass der Jesus das Gedächtnis mal einrichtet und damit dem Passer sozusagen eine ganz neue Bedeutung gibt. Ja, es ablöst durch das Gedächtnis mal. Und während sie aßen, nahm er Brot, segnete, brach und gab es ihnen und sprach, nehmt dies, ist mein Leib. Der Jesus nahm also während des Passermals Brot. Eines der Brote, die da lagen, die normalerweise ganz normal von ihnen gegessen wurden in Verbindung mit dem Passer, dem gibt er jetzt eine neue Bedeutung. Er nimmt es in die Hände, um ihm eine besondere Bedeutung zu geben. Er segnete es. Das heißt, er dankte für (00:11:04) dieses Brot speziell. Er hatte doch längst für das Passer gedankt. Aber jetzt nimmt er dieses Brot und dankt extra. Das zeigt uns, wie wertvoll der Dank Gottes für jedes einzelne Teil der Mahlzeiten ist, die wir zu uns nehmen. Und er segnete es, er brach es und dann gab er es ihnen. Wir dürfen daraus verstehen, dass er jedem das von ihnen gab und sprach, nehmt dies, ist mein Leib. Sein Leib, er stand doch vor ihnen, sein Mensch, sein Körper. Er selbst stand vor ihnen. Aber er sagt, dies ist mein Leib. Das heißt, dieses Brot ist jetzt ein Symbol, ist eine symbolische Erklärung, ein symbolisches Bild von meinem Leib, nämlich von dem, der in den Tod gegeben wird. Ich gehe jetzt in den Tod. Die Jungen haben das nicht verstanden. Wir dürfen das verstehen. Das Brot spricht von ihm selbst, von seiner Person und zwar von ihm als demjenigen, der in den Tod gegangen ist. Und dann zweitens, und er nahm einen Kelch. Einen Kelch. Er nahm nicht 100 Kelche, er nahm nicht 12 Kelche, er nahm einen Kelch. Interessant, dass das (00:12:03) immer in der Einzahl gesagt wird. Dankte und gab ihnen diesen und sie tranken alle daraus. Und er sprach zu ihnen, dies ist mein Blut, das des neuen Wundes, das für viele vergossen wird. Der Jesus zeigt, dass auch der Kelch eine Bedeutung hat. Kelch heißt ausgegossener Wein. Das war der Becher, in dem der Wein ausgegossen war. Dies ist mein Blut, mein Blut, das des neuen Wundes, das für euch vergossen wird. Auch der Kelch spricht von dem Tod des Herrn Jesu, so wie das Brot von ihm spricht, als dem, der in den Tod geht. Aus 1. Korinther 10 wissen wir, dass es noch eine zusätzliche Bedeutung, nämlich die Versammlung Gottes, die Gemeinde Gottes hat, das wunderbare Ergebnis. So finden wir hier, dass der Kelch auch von seinem Tod spricht. Aber während das Brot mehr von seiner Person spricht, die in den Tod gegangen ist, spricht der Kelch mehr von der Sühnung, die sein Tod bewirkt hat. Das Blut spricht von dahingegebenem Leben, um Menschen zu retten, um für die Schuld zu sühnen, um Gott zu verherrlichen, damit Menschen gerechtfertigt werden könnten. Aber es ist das Blut des neuen Bundes. (00:13:04) Immer in Verbindung mit dem Gedächtnismal wird ausdrücklich gesagt, des neuen Bundes. Das heißt, auch das Volk Israel künftiger Tage wird auf der Grundlage dieses Werkes des Herrn Jesus Rettung erfahren. Der neue Bund wird nämlich nicht mit uns gemacht. Wir haben keinen alten Bund, sondern das Volk Israel. Sie hatten einen alten Bund und der ist dann veraltet. Und dann wird Gott mit ihnen einen neuen Bund schließen. Und die Grundlage dieses neuen Bundes mit dem Volk Israel wird sein, das Blut des Herrn Jesus, das vollbrachte Werk. So denkt der Jesus auch im Blick auf seine Leiden, an sein irdisches Volk. Und er zeigt, dass er ein Herz hat für sie, dass er auch für sie sterben würde, dass es für sie nicht mit seinem Tod alles aus ist, sondern dass er mit ihnen einen neuen Bund schließen wird. Wie großartig, dass dem Herrn das wichtig ist, ist uns das auch wichtig, ist das etwas, was auch wir in unseren Herzen erwägen, wenn wir von dem Kelch trinken, dass wir auch das einmal ausdrücken, dass er die Grundlage ist, das Werk des Herrn Jesus für diesen neuen Bund. Wahrlich, ich sage (00:14:03) euch, dass ich nicht mehr von dem Gewächs des Weinstocks trinken werde, bis zu jenem Tag, wenn ich es neu trinken werde in dem Reich Gottes. Ja, der Herr Jesus würde jetzt mit vollbrachtem Werk, wenn er sterben würde, würde er nicht mehr zu seinem Volk zurückkehren, würde er nicht mehr auf dieser Erde irgendwie etwas von dem Gewein des Weinstocks, also von der Freude genießen. Nein, er würde in den Himmel auffahren und würde erst nach einer Zeit, die er hier nicht weiter bemisst, würde er zurückkommen und dann wird er auf dieser Erde noch einmal anknüpfen mit dem Volk Israel, dann wird er tatsächlich von dem Gewächs des Weinstocks trinken, dann wird er die Freude des Königreiches genießen. Und als sie ein Loblied gesungen hatten, gingen sie hinaus an den Ölberg. Wie ist das zu Herzen gehend, dass der Herr Jesus, obwohl er hier von seinen Leiden spricht, obwohl er kurz davor steht, jetzt an das Kreuz von Golgatha zu gehen, dass er ein Loblied singt, dass er mit seinen Jüngern aus dem Psalmen wahrscheinlich ein Lied singt, das von ihm, von seinen (00:15:03) Leiden spricht und dass er in den Tod geht mit einem Loblied gewissermaßen in seinem Herzen, in seinen Lippen für Gott. Er konnte das singen. Was mag er gedacht haben, was mag er empfunden haben von diesem Psalmen, die alle von ihm und seinem Tod und seinen Leiden sprechen. Sein Name sei wirklich hochgehoben, hoch erhoben, sei gelobt und gepriesen, sei angebetet für das, was er getan hat und dass er hier uns auch dieses wertvolle Mal eingerichtet hat, damit wir an ihn, an seine Leiden, solange wir auf der Erde sind, denken können in Anbetung und mit Dank.
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