Christus - und seine Braut: Gemeinschaft mit Gott (1. Mo 1,28)


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(00:00:00) In 1. Mose 1 Vers 28 finden wir eine weitere Herrlichkeit, die mit der Person des Herrn Jesus verbunden ist, vorgeschattet. Wir lesen in 1. Mose 1 Vers 28, Und Gott segnete sie, Mann und Frau, die er geschaffen hatte. Und Gott sprach zu ihnen, Seid furchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan und herrscht über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf der Erde regen. Wir haben gesehen, dass an dem sechsten Schöpfungstag viele Dinge anders beschrieben werden, anders gemacht werden, als in den vorherigen Tagen. Schöpfungstagen heißt, an den Tagen, wo Gott die Dinge wieder herstellt, damit sie zu seiner Freude sind und nicht eben die Folge dieses Falles des Teufels bleiben. Und da finden wir hier, dass etwas ausgedrückt wird, was ganz ähnlich im Blick auf die Tiere am fünften Tag gesagt wird und doch ganz anders. In 1. Mose 1 heißt es in Vers 22, Und Gott segnete sie, die Tiere, die er gemacht hatte, und sprach, Seid fruchtbar und mehrt (00:01:01) euch und füllt die Wasser in den Meeren, und die Vögel sollen sich mehren auf der Erde. Also es heißt, Und Gott segnete sie und sprach, Seid fruchtbar und mehrt euch. In unserem Vers heißt es, Und Gott segnete sie und Gott sprach zu ihnen, Seid fruchtbar und mehrt euch. Was ist der Unterschied, dass er zu ihnen sprach? Das erste Mal hat Gott einen Gegenstand, mit dem er sprechen kann, zu dem er sprechen kann. Das ist, ich kann nicht sagen, eine Widerlegung, weil das natürlich hier nicht bewiesen wird, aber es ist jedenfalls ein Hinweis darauf, dass Evolution in Gottes Gedanken einfach unsinnig ist. Nicht nur unsinnig, sondern verkehrt und böse und falsch. Dass aber auch der Versuch dieser theistischen Evolution völlig im Widerspruch zu Gottes Wort steht. Denn hieran sehen wir, dass Adam und Eva im Gegensatz zu uns Sprache und Sprechen und Kommunikation absolut nicht lernen mussten. Sie sind gerade aus Gottes Hand hervorgegangen und sofort spricht Gott mit ihnen. (00:02:02) Und sie müssen nicht lernen, Buchstaben, Worte, Wortfolgen, Syntax und so weiter, sondern sie verstehen sofort und sie können sofort antworten. Also Adam und Eva sind in diesem Fall im Unterschied zu wahrscheinlich allen anderen Menschen nach ihnen. Keine solchen gewesen, die die Sprache und die Kommunikation erlernen mussten, sondern Gott hat sie so vollkommen gemacht, geschaffen, dass sie auf der Stelle in der Lage waren, Gott zuzuhören, miteinander zu kommunizieren, auf eine gehobene Art und Weise, also nicht irgendwie auf eine primitive Art und Weise, das ist ja auch so eine Vorstellung, dass sich das alles höher entwickelt hätte, vollkommener Unsinn. Adam und Eva waren auf der Höhe, sozusagen aus der Hand des Vollkommenen, vollkommen hervorgegangen und waren in der Lage, Gott zuzuhören. Gott konnte nicht mit Tieren kommunizieren, schon gar nicht mit Pflanzen, obwohl Tiere natürlich eine Seele haben und Empfindungen haben, das wissen wir, viele sagen das im Blick auf ihre Hunde zum Beispiel, aber das ist nicht vergleichbar damit, sich mit jemandem unterhalten zu können, Kommunikation betreiben zu können und genau das finden wir hier. (00:03:05) Aber wenn es um das Vorbild auf Christus und seine Versammlung geht, dann geht es hier darum, dass Gott Gemeinschaft suchte und Gemeinschaft haben konnte. Gott konnte keine Gemeinschaft mit Tieren haben, aber mit Adam und Eva konnte er in diesem vorbildlichen Sinn Gemeinschaft pflegen, mit denen konnte er reden, mit denen konnte er einen Austausch pflegen und wir verstehen sofort, auf wen das in hundertprozentiger Weise zutrifft, auf Christus. Vorgrundlegung der Welt, der ewige Sohn Gottes, da war er in vollkommener Gemeinschaft mit dem Vater und dem Geist Gottes, wunderbare Gemeinschaft, die in der Ewigkeit, Vorgrundlegung der Welt gepflegt wurde und dann ist Gott Mensch geworden in der Person des Herrn Jesus, dann hat er auf dieser Erde gelebt, dann hat er zur Ehre Gottes gelebt. Was hat er getan? Er hat morgens, ist er aufgestanden, war in Gemeinschaft mit dem Vater, war spätabends noch auf, war allein in öden Orten und sprach mit dem Vater, ewige, vollkommene Gemeinschaft in der Zeit, als der Jesus hier als Mensch 33 Jahre auf der Erde gelebt hat. Großartig, dass wir hier sehen dürfen, wie der Jesus wirklich diese Gemeinschaft mit (00:04:05) dem Vater genossen und wie der Vater die Gemeinschaft mit dem Herrn Jesus genossen hat. Jeden Morgen, Jesaja 50, ließ der Jesus sich das Ohr öffnen. Hatte er das nötig? Natürlich nicht, er ist vollkommen, aber er hat das tun lassen, hat diese Gemeinschaft mit dem Vater gesucht, hat den Tag begonnen mit dem Vater, hat den Tag beendet mit dem Vater und alles, was zwischendurch war, war auch die Gemeinschaft mit dem Vater. Und das ist aber jetzt nicht nur im Blick auf Adam, sondern Gott sprach zu ihnen, jetzt gilt das auch für uns, wir sind so untrennbar mit der Person des Herrn Jesus verbunden, dass wir nicht nur Gemeinschaft mit ihm haben, sondern auch mit Gott, dem Vater. So wie der Herr Jesus mit dem Vater Kontakt hat, wie er Gemeinschaft hatte, so dürfen auch wir das haben, so haben auch wir das. Natürlich in Verbindung mit dem Herrn Jesus, natürlich als solche, die in Christus sind, als solche, die durch das Blut des Herrn Jesus erworben sind. Aber es ist nicht nur, dass Gott mit Adam sprach, sondern er sprach zu ihnen. So haben wir heute diese wunderbare Gelegenheit, Tag für Tag, auch heute, wenn du diesen Podcast (00:05:02) hörst, diese Gemeinschaft mit dem Vater zu genießen. Danke ihm für das, was er dir geschenkt hat in Christus. Bete ihn dafür an, was du in Christus erkennen kannst, was du aus dem Herzen Gottes, durch die Offenbarung Gottes, des Wortes Gottes und in Christus eben finden kannst. Und wo wir einfach nur staunend vor Gott niederfallen können, wo wir staunen dürfen, wozu wir wertgeachtet worden sind in der Person des Herrn Jesus. Gott sucht, Gott sucht nicht nur Anbeter, das lesen wir in Johannes 4, Gott sucht, finden wir hier einen Gegenstand für seinen Herzen, mit dem er Austausch haben kann. Solche, die die gleichen Interessen haben, die gleichen Ziele haben wie er, die den gleichen Gegenstand in ihren Herzen haben, Christus, Christus, der auf dieser Erde zu seiner Ehre gelebt hat, Christus, der am Kreuz von Golgatha das Erlösungswerk vollbracht hat, Christus, der dort das vollkommene Brandopfer geworden ist und Gott in jeder Hinsicht verherrlicht hat. Christus, der jetzt zur Rechten Gottes thront, der verherrlicht ist zur Rechten Gottes und auch der Gegenstand weiter bleibt des Herzens Gottes und auch unserer Herzen. (00:06:01) So sehen wir hier, dass Gott den Menschen gesegnet hat und zu ihnen spricht. Gott hat auch den Herrn Jesus gesegnet, wenn wir das in Ehrfurcht sagen dürfen, angesichts dessen, was er getan hat, angesichts dessen, was er vor ihm war. Seid fruchtbar und mehrt euch. Ja, es ist eine große Gesellschaft an Gläubigen, die Versammlung Gottes ist nicht klein, auch wenn wir heute nur wenige sehen. Sie ist eine reiche Familie, die den Herrn Jesus umgibt und wir dürfen mit dazu beitragen, dass es immer mehr werden, indem wir die gute Botschaft weitertragen, indem wir Zeugen sind von der Person des Herrn Jesus, von seinem Evangelium, von dem Erlösungswerk, das er auf Golgatha vollbracht hat. Welche Schönheiten, welche Tiefen sehen wir hier schon in diesen ersten Versen des Wortes Gottes. Im Blick auf Christus, im Blick auf Christus und seine Versammlung, im Blick auf unser Teil, unsere Gemeinschaft, die wir mit dem Herrn Jesus und auch mit Gott, unserem Vater, haben dürfen.
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