In der alten Zeitschrift "Botschafter des Heils Jahrgang 1925" hat Rudolf Brockhaus die gekürzte Version eines Briefes an Samuel Ridout veröffentlicht (Seiten 197 bis 208), die wir angesichts der Aktualität des Themas gerne den Nutzern von www.bibelpraxis.de weitergeben wollen. Zur besseren Lesbarkeit haben wir Zwischenüberschriften formuliert.
In der letzten Folge haben wir die ersten beiden „Möglichkeiten“ gesehen, wie sich die körperliche Liebe in der Ehe ausdrücken kann: echte Liebe, indem man die Wünsche des anderen sieht; einfach die Befriedigung der eigenen Wünsche und Leidenschaften. In dieser Folge geht es um eine ganz schlimme Form körperlichen Beisammenseins ... Diese wollen wir uns nicht zum Beispiel nehmen!
Immer wieder hört man davon, dass Christen Fastenzeiten haben und einhalten, mit unterschiedlichen, mehr oder weniger geistlichen Zielen. Heute sind diese Art von Fastenzeiten fast zu einer Vorschrift geworden. Vielfach wird dieses Fasten auf den bloßen Verzicht auf Nahrung beschränkt. Doch was ist der eigentliche Sinn und der Wert von Fasten?
Im Zusammenhang mit der Aufnahme am Tisch des Herrn müssen wir bedenken, dass es zwei Seite bei der Fragestellung gibt, die göttliche und die menschliche. Die göttliche Seite ist, dass es am Tisch des Herrn einen Platz gibt für jedes Glied am Leib Christi. Aber die menschliche Seite ist, dass wir beachten müssen, dass wir nicht mehr in Apostelgeschichte 2 sind, sondern in 2.Timotheus.