Doppelte Vornamen (6) - Simon Petrus


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(00:00:00) Herzlich Willkommen zu dem sechsten Teil der Serie über die doppelten Vornamen. Wir haben gesehen, erstens, wir brauchen die Bekehrung. Wir haben zweitens gesehen, der Herr stellt uns in seinen Dienst. Wir haben drittens gesehen, der Herr, der uns in den Dienst stellt, das ist ein Heiliger Herr. Und deshalb müssen wir in Übereinstimmung mit dieser Heiligkeit leben und dienen. Wir haben viertens gesehen, dass der Herr uns ungewöhnliche Wege führen kann, niemals in Widerspruch zu seinem Wort, aber sie können ungewöhnlich sein. Und so hat er Jakob nach Ägypten geführt und ihn mit seinem Namen zweimal angesprochen. Wir haben dann beim letzten Mal gesehen, dass Martha den Fehler machte, ihren Dienst wichtiger zu nehmen als den Herrn. Und auch das ist eine Gefahr für uns, dass wir uns und unseren Dienst wichtiger nehmen als den Herrn. Aber da kann es noch weiter gehen und das finden wir jetzt bei Petrus. Wir können in Sünde kommen. Wir als Gläubige können das und auch wir Diener, die wir dem Herrn Jesus dienen. Und nochmal, wir sind alle Diener des Herrn, können in Sünde kommen. (00:01:02) Der Jesus hatte gerade das Mal des Herrn eingeführt für die Jünger. Sie hatten sich darum gekümmert, wer der Größte von ihnen wäre. Er hat ihnen zugesprochen, dass sie ausgeharrt hätten mit ihm in den Versuchungen. Und jetzt sagt er, Lukas 22 Vers 31 Petrus ist damit nicht zufrieden. Er sagt, sprach aber zu ihm, Herr, mit dir bin ich bereit auch ins Gefängnis und in den Tod zu gehen. Er aber sprach, ich sage dir, Petrus, der Hahn wird heute nicht krähen, ehe du dreimal geleugnet hast, mich zu kennen. Der Herr Jesus warnt uns vor Versagen und er spricht uns direkt ins Gewissen. Simon, Simon. Und da sagt er auch mir und da sagt er auch dir. (00:02:03) Leider sündigen wir so oft. Wir sündigen nicht, vielleicht hoffentlich nicht so oft in dieser schweren Weise, wie Petrus das hier getan hat. Aber vielleicht sündigen wir und vielleicht sündigen wir auch schwerer, als wir uns das eingestehen wollen. Simon, Simon. Der Teufel ist da, sagt der Jesus. Er hat begehrt, euch zu sichten wie den Weizen. Der Teufel will, dass wir untergehen. Der Teufel möchte, dass wir zu Fall kommen. Der Teufel möchte uns in die Sünde führen. Aber er kann das nur, wenn er eine offene Flanke, eine offene Stelle in meinem Leben hat und findet, wenn er sie benutzen kann. Und davor warnt er Jesus. Er warnt mich. Ich habe andere Schwachstellen als du. Aber wir alle haben Schwachstellen. Wir alle haben Neigungen, die aus der alten Natur kommen, die eine Stelle offen machen für solche Angriffe des Teufels. So wie das bei Hackern in Unternehmen ist, die genau diese Schwachstellen kennen und die eben ausnutzen, (00:03:02) so kennt der Teufel uns sehr gut. Und er möchte uns zu Fall bringen. Er möchte, dass wir sündigen. Er möchte uns sieben. Er möchte, dass wir untergehen. Er möchte, dass wir zu Fall kommen. Aber der Herr in seiner Liebe warnt uns davor. Bei Petrus hat das nichts genützt. Der ist gefallen. Aber der Herr hat ihn wieder aufgerichtet. Nützt dir, nützt mir die Warnung des Herrn etwas? Das ist oft so, dass er, wie bei Petrus hier, kurz bevor die Gefahr kommt, uns ganz, ganz deutlich darauf hinweist. Und die Frage ist, haben wir noch Augen dafür? Haben wir noch Ohren dafür? Haben wir noch Sinne dafür, dass der Herr uns warnt? Dass er uns ausdrücklich warnt davor? Wie oft hat er uns etwas gesagt und gesagt, tu es nicht. Lass dich bewahren. Aber wir haben uns nicht warnen lassen. Später müssen wir dann, wie Petrus, bitterlich weinen. Ob das sichtbar ist oder unsichtbar. Aber innerlich müssen wir sagen, du hast uns gewarnt, aber wir haben einfach nicht gewollt. Lass uns diese Stimme der Warnung zu Herzen nehmen. (00:04:03) Simon, Simon. Der Herr lässt auch dich nicht. Er lässt auch dich nicht einfach in gefallenem Zustand. Er spricht auch zu dir. Er geht auch dir nach. Ihm ist nicht egal, wenn wir fallen. Und er sagt dann auch nicht, das geschieht dir recht. Ich habe dich ja gewarnt, aber du wolltest nicht. So wie Petrus geht er auch mir und auch dir nach, wenn wir gefallen sind. Aber es müsste nicht sein. Der Herr hat uns gewarnt. Vielleicht durch diesen Vers heute. Simon, Simon. Lass dich warnen. Der Teufel will dich umbringen. Der Teufel will dich zu Fall bringen. Aber du musst dieser Stimme nicht folgen. Du kannst der Stimme des Heilands folgen, des Retters, des Herrn. Folge ihm. Sei ihm gehorsam. Bekenne die Dinge, die nicht in Ordnung sind. Bring sie in Ordnung. Und dann lass dich von ihm bewahren. Das wünsche ich dir von ganzem Herzen.
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Artikelreihe: Doppelte Vornamen

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