Doppelte Vornamen (5) - Martha


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(00:00:00) Herzlich willkommen zu dem fünften Teil der Serie über die doppelten Vornamen. Wir haben gesehen, der Ausgangspunkt ist die Bekehrung, Saulus. Das zweite ist der Dienst. Gott stellt uns in den Dienst, der Herr Jesus. 1. Samuel 3, durch Samuel. 3. Der Herr macht uns deutlich, dass er heilig ist und dass wir in der Einstimmung mit dieser Heiligkeit leben und dienen müssen. 2. Mose 3, Mose. Wir haben 4. gesehen, wenn Gott uns manchmal ungewöhnliche Wege sendet, dann wird er das objektiv erkennbar, auch für andere. 3. Jakob, Jakob. Und dann finden wir, dass wir auch manchmal keine guten Wege gehen und damit sind wir bei Martha. 4. Martha war eine Frau, eine Schwester, die dem Herrn von Herzen diente. 5. Sie hat ihr Haus aufgetan, sie nahm ihn, Lukas 10 Vers 38, in ihr Haus auf, aber nicht nur ihn, sondern auch die Jünger. Und da war sie zusammen mit Martha und da war auch Lazarus, diese drei. 6. Martha aber war sehr beschäftigt mit vielem Dienen. (00:01:03) 7. Bei Maria lesen wir, dass sie sich zu den Füßen des Herrn Jesus niedersetzte, jedenfalls auch und seinem Wort zuhörte. 8. Martha dagegen war sehr beschäftigt mit vielem Dienen. 9. Sie trat aber hinzu und sprach, Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester mich alleingelassen hat zu dienen? 10. Sage ihr nun, dass sie mir helfen soll. 11. Jesus beantwortete und sprach zu ihr, Martha, Martha, du bist besorgt und beunruhigt um viele Dinge. Eins aber ist nötig, denn Maria hat das gute Teil erwählt, das nicht von ihr genommen werden wird. Daran sehen wir, dass Martha einen Weg gegangen ist, der Gott nicht gefiel. Wir können nicht notwendigerweise sagen, dass es Sünde war, aber es wird doch Martha vorgestellt, dass Maria das gute Teil erwählt hat. Sie hatte einen guten Weg gewählt und Martha offensichtlich nicht. Martha war sehr beschäftigt, heißt es hier, mit vielem Dienen. War der Dienst nicht gut? Das war sehr gut. (00:02:01) Sie sollte dienen. Und der Jesus freute sich über den Dienst. Und das war auch kein leichter Dienst, auf einmal 13 Leute aufzunehmen, womöglich noch andere dabei. Das war nicht einfach und das war eine Hingabe bei Martha. Aber was war das Problem bei Martha? Maria hat auch gedient, aber sie hat sich auch zu den Füßen des Herrn Jesus niedergesetzt. Sie hat sich auch mit dem Wort Gottes, mit dem Wort, das der Herr gesprochen hat, beschäftigt. Und dafür hatte Martha keine Zeit, anscheinend. Das heißt, wenn wir dienen wollen, und das ist gut, tu das, wir haben gesehen, dass jeder einen Dienst hat, dann hör zuerst dem Wort des Herrn Jesus zu. Dann hör auf den Herrn Jesus, nicht nur zuerst. Auch während des Dienstes müssen wir immer wieder unser Ohr an das Wort Gottes lehnen. Wir müssen ihm zuhören, denn er möchte unseren Dienst bestimmen. Das ist Punkt 1. Punkt 2. Kann es sein, dass der Dienst zum Mittelpunkt meines, deines Lebens wird? Das ist nicht eine Frage, ob Du Deinen Beruf aufgibst für einen Dienst oder ob Du neben Deiner Arbeit und auch durch Deine Arbeit dem Herrn dienst. Sondern der Punkt ist, steht der Herr an erster Stelle, geht es um ihn oder geht es um mich (00:03:05) und meinen Dienst? Der Dienst kann so wichtig sein, dass ich nicht bereit bin, für meinen Dienst auf etwas anderes zu tun. Dass ich meine, der Dienst ist so wichtig, dass alles andere in den Hintergrund gerät. Dabei gibt es andere Dinge, sagen wir die Anbetung, sagen wir das Gedächtnismal, sagen wir vor allen Dingen die Person des Herrn Jesus, die viel wichtiger ist. Wenn wir den Dienst so wichtig nehmen, dann nehmen wir uns sehr wichtig. Dann sind wir auf einmal wichtig. Aber das sind wir nicht. Der Herr Jesus kann uns sofort, zu jeder Zeit ersetzen. Wollen wir deshalb von Herzen auf ihn sehen, auf ihn hören. Wollen wir nicht mit unserem Dienst, sondern mit ihm beschäftigt sein. Ich finde das so beeindruckend, als da diese vier Freunde des Gelähmten kamen und diesen Mann durch das Dach herunterließen, da hätte der Jesus doch sagen können, Moment mal, ich bin jetzt gerade mit meinem Dienst beschäftigt, ich belehre sie. Und das, was ich lehre, das ist immer vollkommen, das ist auch immer nötig. (00:04:01) Tut er nicht. Da sieht er den einen und hält offenbar sofort inne und kümmert sich um ihn. Ist mein Dienst so wichtig, dass alles andere zurückweichen muss, dass alle andere auf mich hören müssen, dass dieser Dienst wichtiger ist als die Person des Herrn Jesus, als innerer Frieden, als innerer Frieden und innerer Ruhe. Lasst uns von Martha lernen. Der Jesus hat ihr in Liebe zugesprochen. Und wir sehen später, dass sie diese Worte offensichtlich angenommen hat und dem Herrn in der rechten Art und Weise und mit Liebe und Dankbarkeit diente. Das dürfen und wollen auch wir tun und wollen daran denken, dass nicht der Dienst das Wichtigste ist, sondern der Herr, dass er und seine Liebe und seine Fürsorge und seine Führung vor uns stehen und nicht wir in unserem Dienst.
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