Doppelte Vornamen (7) - Abraham


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(00:00:00) Herzlich Willkommen zu dem siebten Teil der Serie über die zwei Vornamen. Wir haben gesehen, dass wir als erstes die Bekehrung brauchen, Saul, Saul, als zweites, dass der Herr uns in den Dienst stellt, Samuel, Samuel, als drittes, dass Gott heilig ist und von uns erwartet, dass wir in Einstimmung mit seiner Heiligkeit leben, Mose, Mose. Wir haben viertens gesehen, dass er manchmal ungewöhnliche, nicht Wege im Widerspruch zu Gottes Wort, aber ungewöhnliche Wege führt, Jakob, Jakob und das macht er ganz deutlich, dass das von ihm ist, wenn es denn so ist. Wir haben fünftens gesehen, dass der Herr uns bewahren möchte davor, dass wir unseren Dienst zu wichtig nehmen, Martha, Martha. Dann haben wir gesehen, dass wir auch fallen können, leider und dass der Herr uns vorher warnt, Simon, Simon. Und zum Schluss möchte ich jetzt den für mich Höhepunkt dieser Vornamen nennen, das ist 1. Mose 22. 1. Mose 22 lässt Gott Abraham einen Weg gehen, der einzigartig ist, ein Weg, wo Abraham aufgefordert (00:01:04) wird, seinen Sohn zu opfern. Für uns käme das nicht in Frage heute, das ist völlig klar, weil das im Widerspruch zu Gottes Wort ist, aber damals gab es das Wort Gottes so noch nicht. Und so kann Gott Abraham auffordern, seinen Sohn zu geben. Es ist, ich kann da nicht mitreden, es ist schlimm, es ist schwierig, das hat man von Gläubigen gehört, wenn man ein Kind abgeben muss. Aber das, was Abraham hier tun soll, seinen eigenen Sohn selbst zu geben, das geht einen riesen Schritt weiter und Abraham ist bereit dazu, das ist eigentlich unfassbar, der Glaube dieses Mannes. Gott hatte ihm gesagt, in diesem Sohn, Isaac, nur in dem, da wirst du dein Erbe haben, da wirst du die Segnungen haben, da wird die Verheißung wahr werden, die ich dir gegeben habe. Und genau den sollst du jetzt geben? Gott macht deutlich, dass Abraham, als er bereit war, seinen Sohn zu opfern, an die Auferstehung geglaubt hat. Anders geht das nicht. Gott hat ja nicht gesagt, ich kann dir noch einen neuen Sohn geben, hätte Gott natürlich tun können. Aber er sagt, in ihm sollen diese Segnungen wahr werden, er ist dein Erbe und den sollte er jetzt opfern. (00:02:01) Und er ist dazu bereit. Und da muss er an die Auferstehung geglaubt haben, die gab es noch nicht, aber er hat daran geglaubt. Das ist unfassbar groß, dieser Glaube. Und dann lesen wir in 1. Mose 22 Vers 10, dass er tatsächlich Abraham sein Messer ausstreckt, die Hand ausstreckt und das Messer nahm, um seinen Sohn zu schlachten, das muss man sich mal vorstellen. Das ist nicht irgendwie, dass er distanziert war, reserviert war, dass er kein Herz für seinen Sohn hatte, sondern dass er Gott so sehr dienen wollte, dass er sogar dazu bereit war. Und dann heißt es Vers 11, da rief ihm der Engel des Herrn vom Himmel zu und sprach, Abraham, Abraham. Und er sprach, hier bin ich. Und er sprach, strecke deine Hand nicht aus nach dem Knaben und tu ihm gar nichts. Denn nun weiß ich, dass du Gott fürchtest und deinen Sohne, deinen einzigen, mir nicht vorenthalten hast. Gott hat Einhalt geboten und dieser Einhalt durch den Einhalt, durch den doppelten Vornamen ganz deutlich gemacht. Dieser Vorname zeigt, was für eine Wertschätzung Gott für diesen Mann hatte. Er wollte ihn bewahren, davor das zu tun, das wollte Gott nämlich nicht. Es ist ein Bild von dem, was Gott selbst getan hat, was nur Gott tun konnte, seinen eigenen Sohn geben und richten und am Kreuz von Golgatha in den Tod geben. (00:03:03) Aber Gott wollte hier den Glauben von Abraham belohnen und er zeigt, was wahre Hingabe ist. Da ist Abraham wirklich ein riesiges Vorbild uns gegenüber. Er hatte viel weniger als wir. Er hatte nicht das vollkommene Wort Gottes. Er hatte nicht das Erlösungswerk des Herrn Jesus. Er kannte Jesus Christus, den Herrn Jesus nicht. Der geheilige Geist wohnte nicht in ihm. Was fehlte ihm alles im Vergleich zu uns? Aber was für ein Glaube, was für eine Hingabe, die wir dort finden. Und das ist einfach vorbildlich auch für uns. Das ist der Höhepunkt, der mit der Bekehrung beginnt und der genau dahin führen soll, dass wir uns selbst und alles, was wir besitzen, Gott zur Verfügung stellen, ihm hingeben. Sind wir dazu bereit, uns ihm hinzugeben? Er hat alles für uns getan, der Herr Jesus. Und jetzt ist die Frage, ob wir bereit sind, uns ihm hinzugeben, das, was wir besitzen, ihm zu geben. Das schenke Gott. Dass wir lernen, dass die Bekehrung nicht um ihrer selbst willen ist, sondern dass das Ergebnis, wie wir das auch bei Maria von Bethanien dann finden, dass wir uns selbst geben. (00:04:03) Wir brauchen nicht unsere Kinder zu geben, aber uns selbst für ihn einzusetzen. Das ist eigentlich eine logische Folge der erfahrenen Erlösung, Bekehrung. Und da ist Abraham dieses wunderbare Vorbild. Da ist der Herr Jesus das Vorbild. Er hat sich selbst gegeben. Er hat alles gegeben, was er besaß und sich in den Tod gegeben. Lasst uns Nachfolger des Herrn Jesus, Nachfolger hier von Abraham sein und wirklich bereit sein, uns und unser Leben dem Herrn zur Verfügung zu stellen. Für die allermeisten von uns bedeutet das nicht den Tod. In Ländern, wo man verfolgt wird, mag das so sein. Aber für uns ist die Frage, sind wir bereit, unsere Zeit, unsere Freude, unsere Energie, unsere Fähigkeiten ihm zur Verfügung zu stellen und ihm zu dienen. Das wünsche ich dir für heute und für die vor uns liegende Zeit.
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