Markus 16,6


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(00:00:00) Einen gesegneten ersten Tag der Woche mit Mk. 16, Vers 6. Da lesen wir, dass der Jüngling, also einer der Engel, der in dem Grab des Herrn Jesus, wo der Auferstandene längst nicht mehr war, saß und zu den Jüngern sagte, entsetzt euch nicht, ihr sucht Jesus, den Nazarener, den Gekreuzigten, er ist auferstanden, er ist nicht hier. Wir sehen in Mk. 16, dass dort früh am ersten Tag der Woche die Frauen, Maria Magdalene und Maria, die Mutter des Jakobus und Salome, zu der Gruft kommen. Sie hatten Gewürzsalben bereitet und jetzt waren sie Jünger, Jüngerinnen sozusagen des Herrn Jesus, kamen dort zu der Gruft. Und dann sehen sie, dass der Stein weggewälzt war, dass sie in das Grab, in die Gruft hineinschauen konnten und dort sehen sie einen Jüngling zu rechten sitzen, bekleidet mit einem weißen Gewand und sie entsetzten sich. Sie haben Angst bekommen, wir können das verstehen. Wieso war auf einmal der Stein weg? Wo war der Herr Jesus? Warum sitzt da jetzt ein Jüngling, (00:01:01) also ein Engel? Und dieser Engel sagt zu ihnen, entsetzt euch nicht, ihr sucht Jesus, den Nazarener. Deshalb waren sie gekommen, natürlich in dem Glauben, er wäre noch der Gestorbene. Sie haben dem Herrn Jesus nicht zugehört, der immer wieder davon gesprochen hat, dass er am dritten Tag auferstehen würde. Aber sie werden jetzt nicht getadelt. Ihnen wird gesagt, ihr sucht Jesus, den Nazarener und das ist doch herrlich, dass sie Jesus suchten. Aber sie suchten ihn an dem falschen Ort. Sie suchten ihn im falschen Zustand. Er war nicht mehr der Gestorbene. Ja, er war der Nazarener. Er war derjenige, der verachtet worden war. Er war der Gekreuzigte, der vor den Augen der Welt doch an das Kreuz gebracht worden ist, der in dieser brutalen Weise behandelt worden war. Aber jetzt war er nicht mehr am Kreuz. Jetzt war er auch in einer gewissen Hinsicht nicht mehr der Nazarener. Natürlich ist er auch heute noch der Verworfene. Aber er ist auferstanden. Er ist der Verherrlichte. Niemand wird ihn jemals wieder antasten können. Niemand wird ihn in seiner Gegenwart hier (00:02:01) auf dieser Erde geringschätzig behandeln dürfen. Wenn der Jesus wiederkommen wird, dann wird er als der Herr der Herren und der König der Könige kommen. Er ist der Auferstandene. Er gehört jetzt zu der Auferstehungswelt. Diese Auferstehungswelt, diese neue Schöpfung hat er durch seine Auferstehung überhaupt erst ins Dasein gerufen. Und er ist verherrlicht. Wunderbar, wir brauchen ihn nicht mehr an dem Kreuz zu suchen. Wir haben auch keine Beziehung zu ihm, keine Gemeinschaft mit ihm als dem, der vor dem Kreuz stand. Wir bewundern ihn in was für einer Weise, in was für einer Hingabe er da gelebt hat. Aber er ist der Auferstandene. Lasst uns den Herrn Jesus nicht mehr in dieser Weise suchen. Wir sehen ihn in der Auferstehungswelt, in der Herrlichkeitswelt. Er ist nicht mehr am Kreuz. Er ist nicht mehr der Gestorbene. Er ist der Verherrlichte. Wir dürfen das bezeugen, dass er aus den Toten auferstanden ist. Und auf dieser Grundlage haben auch wir jetzt neues Leben. Wir fallen vor ihm nieder, vor dem, der gelitten hat und der jetzt der Verherrlichte ist. Entsetzt euch nicht. Ihr sucht Jesus, den Nazarener, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden. Er (00:03:03) ist nicht hier.
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