Bringt Corona-Krise Menschen zum Nachdenken über Gott?

Lesezeit: 4 Min.

Die Gute Botschaft weitersagen

Man sollte meinen, dass man angesichts von Angst und Panik, die das Corona-Virus bei vielen Menschen auslöst, zum Nachdenken darüber kommt, wo man die Ewigkeit verbringen wird. Und als Christen wollen wir das unbedingt, soweit wir das tun können, auch entsprechend nutzen, um die Gute Botschaft weiterzugeben. Zum Beispiel durch einen Flyer, den wir womöglich noch ein paar Tage verteilen, sonst als PDF versenden oder über Smartphones weitergeben können.

Corona und die Angst

Vor lauter Angst keinen Blick mehr für Gott

Manchmal hat man den Eindruck, dass es der Teufel schafft, auf der einen Seite Angst und Sorgen zu schüren, auf der anderen Seite aber die Menschen derart gefangen zu nehmen, dass sie über die Angst der anderen sprechen, selbst aber nicht fragen: Und was hat das mir zu sagen? Hat das eine Botschaft an mich?

Ja, es passiert nichts auf der Erde, was nicht an Gottes Auge und Hand vorbeigegangen ist: „Oder geschieht ein Unglück in der Stadt, und der Herr hätte es nicht bewirkt? Denn der Herr, Herr, tut nichts, es sei denn, dass er sein Geheimnis seinen Knechten, den Propheten, offenbart habe" (Amos 3,6.7).

Gottes Botschaft an uns Menschen

Gott hat eine Botschaft an uns alle, die wir auf der Erde leben. Welchen Platz hat Er in unserem Leben? Haben wir Ihn ausgeschaltet in unseren Überlegungen? Wenn man manche junge Menschen jetzt noch Corona-Partys feiern sieht, hat man den Eindruck, dass ihnen völlig egal ist, was hier auf der Erde passiert.

Gott ist es nicht egal. Es ist seine Erde, es ist sein Weltall, wir sind seine Geschöpfe. Er hat diese Erde geschaffen, Er ist es, der sie erhält. Er ist es, der uns erhält und das Leben gibt.

Warum gerade Wuhan? Warum Tirol?

Man fragt sich, warum bestimmte Regionen (bislang) besonders betroffen waren. Wir wissen es nicht. Der Herr Jesus sagte einmal im Blick auf Unglücke: „Zu derselben Zeit waren aber einige zugegen, die ihm von den Galiläern berichteten, deren Blut Pilatus mit ihren Schlachtopfern vermischt hatte. Und er antwortete und sprach zu ihnen: Meint ihr, dass diese Galiläer mehr als alle Galiläer Sünder waren, weil sie Derartiges erlitten haben? Nein, sage ich euch, sondern wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr alle ebenso umkommen. Oder jene achtzehn, auf die der Turm in Siloam fiel und sie tötete: Meint ihr, dass sie mehr als alle Menschen, die in Jerusalem wohnen, schuldig waren? Nein, sage ich euch, sondern wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr alle ebenso umkommen" (Lk 13,1-5).

Gottes Sprache ist klar. Er warnt uns Menschen, dass wir Buße tun müssen, um gerettet zu werden. Dass es darum geht, zu Ihm umzukehren und Jesus Christus als Retter anzunehmen. Warnungen geschehen aus Liebe. Das übersehen wir gelegentlich. Noch gibt Er uns Menschen Zeit zur Bekehrung. Wie lange noch?

Ein zweites Unglück

Ich habe es sehr eigentümlich gefunden, dass mitten in der Krise in Wuhan (China) auf einmal noch eine Quarantäne-Station einstürzte, mit einigen Todesopfern.

Wir wünschen so etwas nicht, schon gar nicht für Deutschland, und erst recht nicht im Blick auf Menschen, die Jesus Christus nicht als Retter angenommen haben. Aber wie der Herr es sagt: Die Menschen, die umgekommen sind, waren keine größeren Sünden als andere ungläubige Menschen. Sie hatten nicht mehr Schuld als andere.

Was muss noch passieren, dass wir auf Gott hören?

Aber wer diesen Appell Gottes an das Gewissen und den Aufschub, die Gnade anzunehmen, Gott anzunehmen als Heiland-Gott, Jesus Christus als Retter anzunehmen ausschlägt, für den bleibt irgendwann nur das Gericht Gottes. Manchmal kommt das plötzlich wie mit diesem Einsturz.

Manchmal kommen ganz andere Ereignisse über uns, wie wir das bei den Towern am 11. September 2001 in New York gesehen haben. Manchmal stürzt ein Hochhaus in sich zusammen, ein anderes Mal ist es eine Brücke. Dann bricht ein Feuer aus oder es gibt eine Überschwemmung, wie ein Tsunami. Ein anderes Mal sind es Waldbrände, wie wir sie vor einigen Monaten erlebt haben.

Gott spricht laut - in Liebe

Gott spricht so oft. Wir wünschten, dass Menschen erkennen, dass Gott sie meint und in seiner Liebe zu sich ziehen möchte. Der Retter breitet seine einladenden Hände noch aus. Es kann heute schon zu spät sein. Oder morgen. „Wir bitten an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!"

„Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht." Morgen kann es schon zu spät sein. Nein, heute.

Beitrag teilen

Verwandte Artikel

Menschen- oder Gotteswerk? – 60 Jahre Israel Manuel Seibel Friedrich der Große, der König von Preußen - genannt der alte Fritz - forderte einmal: „Liefern Sie mir mit einem Wort einen Beweis, dass die Bibel wahr ist!“ Sein Adjutant (andere sprechen von seinem Kaplan) antwortete prompt: „Die Juden, ... Artikel lesen
Die Verdorbenheit des Menschen - Gott bleibt derselbe Michael Hopp Der natürliche, sündige Mensch hat sich nicht geändert - er bleibt so verdorben, wie er es seit dem Sündenfall ist. Aber wie gut, dass wir auf der anderen Seite Gott sehen, der unveränderlich ist. Auf Ihn können wir uns verlassen! Artikel lesen
Weihnachten - Gott wurde Fleisch Manuel Seibel Was auch immer Weihnachten bedeuten mag - solche, die eine religiöse Ausrichtung haben, denken an das Kommen des Herrn. Dieses ist tatsächlich ein großes Wunder - das größte vielleicht? Podcast anhören
Christus - der ewige Sohn, der vollkommene Mensch (Joh 1,1-3; 4,6; 19,28) Manuel Seibel Der Herr Jesus ist der ewige Sohn Gottes. Und Er ist vollkommen Mensch, Mensch geworden. Das eine war Er immer und wird Er immer bleiben. Das andere ist Er geworden und wird Er nie mehr aufgeben. Er ist und bleibt der Gegenstand unserer Anbetung! Podcast anhören
Bloß unnötige Geschlechtsregister? Stefan Drüeke Unnötig? Wichtig? Überspringen? Lesen? - Stammbäume, Geschlechtsregister, Völkertafeln und Landverteilungen in der Bibel.  Sind Geschlechtsregister und Stammbäume in der Bibel langweilig oder wichtig? Auf den ersten Blick wirken sie wie ... Video ansehen
Braucht "Mutter Erde" uns Menschen nicht? Manuel Seibel Anlässlich des Todes von James Lovelock wurde über die Gaia-Hypothese und auch die Selbsterhaltungsfähigkeit der Erde diskutiert. Natürlich im Rahmen der Evolution ... Dabei wurde die These vertreten, Mutter Erde brauche uns Menschenkinder nicht. Podcast anhören