Bringt Corona-Krise Menschen zum Nachdenken über Gott?

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Die Gute Botschaft weitersagen

Man sollte meinen, dass man angesichts von Angst und Panik, die das Corona-Virus bei vielen Menschen auslöst, zum Nachdenken darüber kommt, wo man die Ewigkeit verbringen wird. Und als Christen wollen wir das unbedingt, soweit wir das tun können, auch entsprechend nutzen, um die Gute Botschaft weiterzugeben. Zum Beispiel durch einen Flyer, den wir womöglich noch ein paar Tage verteilen, sonst als PDF versenden oder über Smartphones weitergeben können.

Corona und die Angst

Vor lauter Angst keinen Blick mehr für Gott

Manchmal hat man den Eindruck, dass es der Teufel schafft, auf der einen Seite Angst und Sorgen zu schüren, auf der anderen Seite aber die Menschen derart gefangen zu nehmen, dass sie über die Angst der anderen sprechen, selbst aber nicht fragen: Und was hat das mir zu sagen? Hat das eine Botschaft an mich?

Ja, es passiert nichts auf der Erde, was nicht an Gottes Auge und Hand vorbeigegangen ist: „Oder geschieht ein Unglück in der Stadt, und der Herr hätte es nicht bewirkt? Denn der Herr, Herr, tut nichts, es sei denn, dass er sein Geheimnis seinen Knechten, den Propheten, offenbart habe" (Amos 3,6.7).

Gottes Botschaft an uns Menschen

Gott hat eine Botschaft an uns alle, die wir auf der Erde leben. Welchen Platz hat Er in unserem Leben? Haben wir Ihn ausgeschaltet in unseren Überlegungen? Wenn man manche junge Menschen jetzt noch Corona-Partys feiern sieht, hat man den Eindruck, dass ihnen völlig egal ist, was hier auf der Erde passiert.

Gott ist es nicht egal. Es ist seine Erde, es ist sein Weltall, wir sind seine Geschöpfe. Er hat diese Erde geschaffen, Er ist es, der sie erhält. Er ist es, der uns erhält und das Leben gibt.

Warum gerade Wuhan? Warum Tirol?

Man fragt sich, warum bestimmte Regionen (bislang) besonders betroffen waren. Wir wissen es nicht. Der Herr Jesus sagte einmal im Blick auf Unglücke: „Zu derselben Zeit waren aber einige zugegen, die ihm von den Galiläern berichteten, deren Blut Pilatus mit ihren Schlachtopfern vermischt hatte. Und er antwortete und sprach zu ihnen: Meint ihr, dass diese Galiläer mehr als alle Galiläer Sünder waren, weil sie Derartiges erlitten haben? Nein, sage ich euch, sondern wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr alle ebenso umkommen. Oder jene achtzehn, auf die der Turm in Siloam fiel und sie tötete: Meint ihr, dass sie mehr als alle Menschen, die in Jerusalem wohnen, schuldig waren? Nein, sage ich euch, sondern wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr alle ebenso umkommen" (Lk 13,1-5).

Gottes Sprache ist klar. Er warnt uns Menschen, dass wir Buße tun müssen, um gerettet zu werden. Dass es darum geht, zu Ihm umzukehren und Jesus Christus als Retter anzunehmen. Warnungen geschehen aus Liebe. Das übersehen wir gelegentlich. Noch gibt Er uns Menschen Zeit zur Bekehrung. Wie lange noch?

Ein zweites Unglück

Ich habe es sehr eigentümlich gefunden, dass mitten in der Krise in Wuhan (China) auf einmal noch eine Quarantäne-Station einstürzte, mit einigen Todesopfern.

Wir wünschen so etwas nicht, schon gar nicht für Deutschland, und erst recht nicht im Blick auf Menschen, die Jesus Christus nicht als Retter angenommen haben. Aber wie der Herr es sagt: Die Menschen, die umgekommen sind, waren keine größeren Sünden als andere ungläubige Menschen. Sie hatten nicht mehr Schuld als andere.

Was muss noch passieren, dass wir auf Gott hören?

Aber wer diesen Appell Gottes an das Gewissen und den Aufschub, die Gnade anzunehmen, Gott anzunehmen als Heiland-Gott, Jesus Christus als Retter anzunehmen ausschlägt, für den bleibt irgendwann nur das Gericht Gottes. Manchmal kommt das plötzlich wie mit diesem Einsturz.

Manchmal kommen ganz andere Ereignisse über uns, wie wir das bei den Towern am 11. September 2001 in New York gesehen haben. Manchmal stürzt ein Hochhaus in sich zusammen, ein anderes Mal ist es eine Brücke. Dann bricht ein Feuer aus oder es gibt eine Überschwemmung, wie ein Tsunami. Ein anderes Mal sind es Waldbrände, wie wir sie vor einigen Monaten erlebt haben.

Gott spricht laut - in Liebe

Gott spricht so oft. Wir wünschten, dass Menschen erkennen, dass Gott sie meint und in seiner Liebe zu sich ziehen möchte. Der Retter breitet seine einladenden Hände noch aus. Es kann heute schon zu spät sein. Oder morgen. „Wir bitten an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!"

„Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht." Morgen kann es schon zu spät sein. Nein, heute.

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