Das Gleichnis vom Sauerteig (3)

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In dem Gleichnis vom Sauerteig zeigt der Herr Jesus, dass Böses (Sauerteig) mit Gutem (drei Maß Mehl) vermischt wurde und die gesamte Christenheit (das Reich der Himmel) durchsäuert hat. So wird die Lehre des Christus und die Person unseres Herrn (Mehl) beschmutzt.

Dieses negative Bild wird noch verstärkt durch den Hinweis darauf, dass eine Frau den Sauerteig nahm, um ihn unter das Feinmehl zu mengen. Unwillkürlich wird man an Sacharja 5,7 erinnert. Dort findet man eine Frau, die mitten in einem Epha sitzt. „Dies ist die Gottlosigkeit." Dann sieht man zwei Frauen, die das Epha nach Sinear bringen, das ist Babel, wo die Gottlosigkeit ihren Ursprung hatte.

Später würde nach Offenbarung 2 im Sendschreiben an Thyatira wieder eine Frau - Isebel - das Regiment übernehmen - das ist heute längst geschehen. Und der Endzustand der Römisch-katholischen Kirche wird in Offenbarung 17 und 18 mit einer Frau, einer Hure verglichen. So scheint die Frau in unserem Gleichnis ein Bild zu sein von dem verantwortlichen Element in der Christenheit, was über viele Jahrhunderte hinweg von der eben genannten Kirche dargestellt und übernommen worden ist. Es war ja auch gerade diese Kirche (zusammen mit der Protestantischen Kirche, in der mittlerweile sämtliche grundlegenden Wahrheiten der Heiligen Schrift geleugnet werden [können]), diese Hure, die dafür sorgte, dass die reine Lehre durch „Sauerteig" verwässert und zersetzt wurde. Was für ein Gräuel muss das für den Herrn Jesus sein!

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Artikelreihe: Das Gleichnis vom Sauerteig

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