25.06.2021 Persönlicher Glaube | Sexualität

Kann ein Christ einer Regenbogen-Binde zujubeln?

Politische Agenden

Wir brauchen als Christen nichts von der Politik und von Regierungen zu erwarten. Sie haben ihre eigenen Agenden. Und die sind im Allgemeinen aus biblischer Sicht nicht gut. Wenn Regierungen und Gesellschaften, die Teil des Systems Satans sind, der diese Welt als Fürst und Gott regiert, entscheiden, was „gut" und was „böse" ist, wissen wir im Voraus, dass es oft im Widerspruch zu Gottes Wort steht.

 

Dabei hat Gott schon im Alten Testament gesagt: „Wehe denen, die das Böse gut nennen und das Gute böse; die Finsternis zu Licht machen und Licht zu Finsternis; die Bitteres zu Süßem machen und Süßes zu Bitterem!" (Jes 5,20). Genau das ist am Dienstag bei dem Fußballspiel der Euro 2021 zwischen Deutschland und Ungarn passiert.

 

LGBT*IQ

Die Deutschen - ihre Politiker wie Markus Söder und andere - die Europäer - ihre Politiker wie die einstmals als Christin geltende Ursula von der Leyen - haben deutlich gemacht: Wer nicht für Transgender, Homosexualität usw., genderorientiert heute „LGBT*IQ", votiert, gehört zu den Bösen, den Homophoben, den ewig Gestrigen.

 

Wer das nicht sein will, kann dies am besten dadurch artikulieren, dass er eine Regenbogenflagge usw. trägt. Das ist aus biblischer Sicht der Gipfel an Verdrehung von Gut und Böse. Gott hat den Regenbogen als Verheißung und Akt der Gnade geschenkt, nachdem Er wegen der Bosheit und Sünde des Menschen eine Flut über diese Erde gebracht hatte (1. Mose 6-9).

 

Der eine, wahre Gott

Dieser Gott der Gnade, der den Menschen als Mann und Frau geschaffen hat (1. Mo 1,27) und deutlich gemacht hat, dass gelebte Homosexualität, Transgender usw. in seinen Augen ein Gräuel ist, weswegen Er die Menschen richten wird (Off 22,15), wird durch eine solche Regenbogenflagge verhöhnt.

 

Der Mensch rühmt sich seiner Fortschrittlichkeit, wenn er Homosexualität auslebt oder gutheißt. Gott aber zeigt in Römer 1,20,32, dass die sexuelle Zuwendung zum eigenen Geschlecht ein Gerichtshandlung Gottes an den Menschen ist, die sich der Evolution und dem Götzendienst zugewendet haben. Der Mensch rühmt sich also dessen, was Gottes Verurteilung und Gerichtsurteil ist.

 

Zum Gegenteil verkehren

Gott hat dem Menschen Gnade erwiesen - Regenbogen, indem Er versprochen hat, diese Erde nicht mehr zu überschwemmen (was unsere modernen „Klimaexperten" nicht glauben wollen). Und der Mensch benutzt diesen Regenbogen als Symbol für eine Sünde, die gerade diese Flut hervorgerufen hat (Hurerei). Das ist Rebellion gegen Gott. Er wird seine Antwort geben - früher oder später.

 

Regenbogen-Kapitänsbinde

Nun aber zur Eingangsfrage: Der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft hat zum zweiten Mal eine Kapitänsbinde getragen, die diese Regenbogenfarben plakativ für diese sogenannte „Vielfalt" präsentiert - in Gottes Augen für das, was Bosheit und Sünde ist. Der späte Torschütze des Spiels, Leon Goretzka, hat sich bewusst und aggressiv entschieden, nach seinem Tor die Hände zu einem Herzen zu formen, um die Botschaft des Regenbogens - freie Liebe in jeder Form für alle - den ungarischen Zuschauern zu präsentieren.

 

Mal unabhängig von der Frage, was wir Christen im Blick auf diese kommerziellen Fußballspiele empfinden und denken, müssen wir uns die Frage stellen: Wenn wir zu Hause oder in Netzwerken oder sonst wo einem solchen Symbol-tragenden Spieler wie Neuer oder Goretzka zujubeln, die sichtbar diese provokativen Zeichen von Sünde, Gottlosigkeit und Rebellion gegen Gott tragen: Machen wir uns dann nicht mit dem eins, was sie plakativ demonstrieren wollen? Ob wir wollen oder nicht, lasst uns die Botschaft von 2. Johannes 11 nicht übersehen im Blick auf einen bösen Lehrer: „Wer ihn grüßt, nimmt teil an seinen bösen Werken."

 

Wir sollten jedenfalls mal darüber nachdenken, wie böse diese Welt ist, auch ihre Symbolfiguren. Und was sie bewusst sichtbar demonstrieren, diejenigen, denen wir zujubeln ... Fragen wir uns, womit wir uns einsmachen, wenn wir ...

 

Haben wir noch das Empfinden von Paulus in Athen, oder haben wir uns schon so dem Zeitgeist angepasst? „Während aber Paulus sie in Athen erwartete, wurde sein Geist in ihm erregt, da er die Stadt voll von Götzenbildern sah" (Apg 17,16).