Kinderrechte und Ausgewogenheit


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(00:00:00) Gravierende Defizite bei Kinderrechten in Deutschland? Darüber hat das UN-Kinderhilfswerk UNICEF in Deutschland vor einiger Zeit berichtet. Auch in Deutschland gäbe es nach wie vor gravierende Defizite bei der Umsetzung der Kinderrechte. Für zu viele Kinder bleiben zahlreiche Kinderrechte weiter außer Reichweite. Dabei spricht man besonders von Kinderarmut, von ungleichen Bildungschancen und der Erfahrung von Gewalt auf die Lebenssituation und das Wohlbefinden von Kindern. Natürlich ist es gravierend, Kinderarmut. Aber in dieser Welt, in der wir leben, wird es immer Arme und Reiche geben, wird es immer Arme und reiche Kinder geben. Solange nicht der Herr Jesus Christus diese Regierung antreten wird, und das wird erst im tausendjährigen Reich sein, wenn es wirklich keine Armut mehr geben wird, wenn er dafür sorgen wird, dass volle Gerechtigkeit herrschen wird. Aber bis zu diesem Zeitpunkt werden solche Ungleichgewichte immer bestehen bleiben. Man wird sie nicht abschaffen können. Wir (00:01:05) als Christen, wir sollen freigebig sein. Wenn wir mit Familien zu tun haben, wo wir sehen, dass große Armut ist, sind wir freigebig oder hängen wir an unserem Geld? Nun will die aktuelle Ampelkoalition einen neuen Anlauf starten, dass Kinderrechte in das Grundgesetz eingefügt werden, dass es eine Kindergrundsicherung gibt, dass umfassende Daten zur Situation von Kindern erhoben werden, sogar ein zusätzlicher Kinderbeauftragter genannt wird. Und eine besondere Forderung ist nachhaltige Aufklärungskampagnen und gezielte Prävention gegen Gewalt an Kindern. Das hört sich gut an und ist auch gut. Kinder sollen nicht einer ungebührenden Gewalt, dem Zorn, sagen wir mal, von Eltern und erst recht nicht einer Brutalität und sexualisierten Gewalt ausgesetzt werden. Das ist ja furchtbar, was in dieser Gesellschaft zum Teil da noch läuft, wo beispielsweise Kinderpornografie (00:02:02) ein Ausmaß erreicht hat und erreicht, was immer weiter ansteigt. Man sollte eigentlich denken, dass die Kampagnen zu dem Gegenteil führen. Das ist aber nicht der Fall. Warum nicht? Weil der Mensch ein Sünder ist, weil der Mensch ein Sünder bleibt, wenn er sich nicht bekehrt. Und das unbekehrte Herz des Menschen ist zu allem fähig. Das entschuldigt den Menschen nicht und er wird auch dafür bestraft werden von Gott. Aber es ist natürlich, wenn selbst die besten Gesetze werden das nicht verhindern, die werden für eine gewisse Zeit womöglich so etwas wie auch das Gesetz vom Sinai, das Gesetz, bei dem Volk Israel das bewirkt hat, werden das ein Stück weit beschränken. Aber Gesetze, das wissen wir aus Gottes Wort, führen in erster Linie dazu, dass die Sündhaftigkeit umso deutlicher wird, weil man nämlich nicht in der Lage ist, diese Gesetze zu halten. Und das böse Herz in dem Herzen des Menschen, in dem Leben des Menschen, das bleibt bestehen. Und es ist eben nicht in der Lage, die Sünde zu lassen. Gleichwohl, der Herr Jesus hat natürlich davon gesprochen, wie wir uns um Kinder kümmern sollen. Aber ist das eigentlich gerecht, was (00:03:07) wir jetzt lernen auch von diesen Vorhaben der Regierung? Man will sich mehr um Kinderrechte kümmern. Und da sagt ja auch dieses UN-Kinderhilfswerk UNICEF. Kümmert man sich denn um die Rechte von Kindern, die noch nicht geboren sind? Sind die auf derselben Ebene stehend wie die Kinder, die aus dem Mutterleib schon herausgekommen sind? Und da sehen wir, wie ungerecht, wie ungleichgewichtig auch da gehandelt wird. Ja, man ist gegen Kinderarmut von solchen, die leben. Aber Kinder, die noch nicht geboren sind, das ist zweitrangig. Die können abgetrieben werden. Ja, die Welt nennt das Abtreibung, die nennt das eben Beendigung der Schwangerschaft. Was Gott dazu sagt? Gott hat durch den Herrn Jesus, sagen wir in Matthäus 15, wenn der Herr Jesus dort von dem spricht, was in dem Herzen des Menschen ist, dann sagt er über das Böse. Was aber aus dem Mund hervorgeht, kommt aus dem Herzen hervor, Matthäus 15, (00:04:06) Vers 18. Und das verunreinigt den Menschen. Denn aus dem Herzen kommen hervor böse Gedanken, Mord und so weiter. Ja, das ist Gottes Urteil über solche Dinge. Und es ist interessant, in der Parallelstelle, in Markus 7, werden zum Teil andere Sünden genannt. Da heißt es, denn von innen aus dem Herzen des Menschen, Markus 7 Vers 21, gehen hervor die schlechten Gedanken, Horerei, Dieberei, Mord, Ehebruch, Habsucht, Gier. Ist das nicht Habsucht, wenn ich sage, ich möchte ein freies Leben haben und da stört mich ein Kind, das gezeugt worden ist, aber noch nicht geboren worden ist. Dann nehme ich mir das Recht heraus, mir eine Freiheit zu geben, auf Kosten des Lebens eines anderen, das ich beende. Nun, wir haben darüber gesprochen, (00:05:01) was Gott dazu sagt. Wir wollen das nicht übersehen. Gottes Urteil bleibt bestehen. Ob der Mensch, ob Regierungen bei diesem Urteil Ja sagen oder nicht, das ist nicht entscheidend, sondern entscheidend ist, was Gottes Urteil dazu ist. Und der Herr hat tatsächlich sich ganz besonders um, wenn man so will, um die Kinderrechte gekümmert. Wir lesen in Matthäus 18, dass der Jesus da ein Kind in die Mitte stellt. Und dann sagt er in positiver Hinsicht, wer irgendein solches Kind aufnimmt, in meinem Namen nimmt mich auf. Wer sich um Kinder kümmert, der zeigt sozusagen seine Haltung nicht nur den Kindern gegenüber, auch dem Herrn gegenüber. Wer Kinder aufnimmt, wer sich um sie kümmert, das ist Gott wohlgefällig. Natürlich müssen wir uns bekehren. Nur dadurch werden wir gerettet, nicht durch das Tun. Aber wir sehen, dass das etwas ist, was dem Herrn an und für sich wohlgefällig ist. Wer aber irgendeinem dieser Kleinen, die an mich glauben, Anstoß gibt, das heißt sie zu Fall bringt, ihnen Anstoß gibt, dass man ihr Herz, ihr Leben zerstört, da sagt der Herr Jesus, für den (00:06:05) wäre es besser, dass ein Mühlstein um seinen Hals gehängt oder in die Tiefen des Meeres versenkt würde. Wehe der Welt der Ärgernisse wegen. Der Jesus macht deutlich, wie schlimm er das ansieht. Was für ein Urteil Gottes da besteht, wenn jemand einem Kind Anstoß gibt und natürlich Gewaltbrutalität, natürlich Kindesmissbrauch, ob sexuell oder auf anderem Gebet, das ist in Gottes Augen etwas ganz furchtbares. Und wenn das von uns Christen auch noch begangen wird, die wir uns zu Christus bekennen und die wir dann kleinen Kindern oder auch älteren Kindern so etwas Böses antun, dann haben wir den Herrn nicht auf unserer Seite, im Gegenteil. Gebt acht fest zehn, dass ihr nicht eins dieser Kleinen verachtet, denn ich sage euch, dass ihre Engel in den Himmel alle Zeit das Angesicht meines Vaters schauen, der in den Himmeln ist. Schon zu verachten, erst recht einen solchen Anstoß, einen solchen Fallstrick zu legen, Böses ihnen zu tun, das ist in den Augen Gottes (00:07:03) etwas Furchtbares und er wird das belohnen, er wird das vergelten, in negativer Hinsicht natürlich, das dürfen wir nicht übersehen. Was der Mensch sät, das wird er auch ernten, auch in dieser Hinsicht wird Gottes Zucht groß sein, sei es in diesem Leben schon, aber spätestens, wenn es sich tatsächlich um jemanden handelt, der sich bekehrt hat, dann vor dem Richterstuhl des Christus. Eigentlich kann man das ja kaum glauben, so etwas Böses Menschen zu tun, aber unser Herz ist gereinigt worden, heißt es an einer Stelle in der Apostelgeschichte. Aber leider ist in unserem Herzen immer noch diese alte sündige Natur vorhanden und die ist zu allem fähig. Wir sollten nicht meinen, dass wir nicht mehr zu allem fähig sind. So wollen wir uns motivieren, wachsam zu sein im Guten, dass wir Kinder segnen, dass wir Kindern Gutes tun, dass wir Kindern helfen und ihnen nicht zum Anstoß sind und wo wir das erleben, da haben wir eine Verantwortung zu handeln, Kinder zu schützen und diejenigen, die bösen Kindern gegenüber handeln, eben entsprechend auch entgegenzutreten. Lasst (00:08:04) uns das wirklich tun und lasst uns in dieser Hinsicht treu sein. Aber lasst uns auch ausgewogen sein, eben nicht wie diese politischen Einflussnamen, die sich zwar scheinbar um Kinderrechte kümmern, aber einen großen, vielleicht den größten Teil der Kinder, die nämlich noch ungeboren sind, überhaupt nicht ins Blickfeld nehmen, sondern sagen, das ist ja der Bauch der Mutter, da kann die Mutter darüber entscheiden. Ist das Gottes Aussage? Gott sieht die Dinge anders und er wird das auch einmal sichtbar machen vor den Menschen, die so gehandelt haben und auch vor der ganzen Welt. Wir wollen uns auf die Seite des Herrn stellen, wollen zum Segen für Kinder sein, wollen Kinderherzen ernst nehmen, wollen ihnen die gute Botschaft geben, weitergeben, wollen sie zu dem Herrn Jesus führen und wollen ihnen Gutes tun, auch in äußerer Hinsicht. Das wird auch zu unserem Segen sein.
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