Die Frau mit dem Blutfluss

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Diese Verse in Markus 5 zeigen eine verzweifelte, kranke Frau. Sie hatte Blutfluss. Niemand war bisher in der Lage gewesen, ihr zu helfen und den Blutfluss zum Stillstand zu bringen. In den eingangs zitierten Versen hören wir, dass sie offensichtlich schon viele Ärzte aufgesucht hatte, die Ihre Methoden an Ihr probiert hatten, aber es hatte keine Heilung gegeben. Im Gegenteil, es war noch schlimmer geworden. So verging ein Jahr nach dem anderen. Jetzt hört sie vom Herrn Jesus. Sie kommt zu Ihm und wird geheilt.

Gibt es nicht heute noch (sogar wieder in verstärktem Maß) viele Kranke? Dabei denken wir nicht nur an solche, die körperlich krank sind, sondern vielmehr an die vielen Menschen, die innerliche Nöte und Probleme haben. Vielleicht sind es ungläubige Personen. Aber auch viele Glaubende haben solche Nöte. Und wie vieles machen sie mit, wenn sie Hilfe suchen. Haben wir einen Blick für solche, ein echtes Interesse an ihnen? Sicherlich sind wir nicht in der Lage, sie von solchen Nöten zu befreien. Dies kann einzig und allein der Herr tun. Aber wir können doch etwas tun. Wir dürfen sie auf den Herrn hinweisen, sie zu Ihm bringen - durch Gebet. Oder wir kennen vielleicht jemanden, der sich solcher Personen annehmen kann, weil der Herr ihm dazu „sachliche" und „geistliche" Fähigkeiten geschenkt hat.

Wie schade, wenn solche Personen in irgendeiner Weise mit uns zu tun hätten, vielleicht mit uns die christlichen Zusammenkünfte besuchten, und später wieder weggingen und sagen müssten: Erneut solche, die nicht helfen konnten. Ein paar gute Ratschläge, die nichts brachten, es ist vielmehr schlimmer geworden. Wir tragen Verantwortung füreinander. Lasst uns dieser auch nachkommen!

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