Homosexualität ist der Tod – ich wähle das Leben

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Einer der prominentesten Homo-Aktivisten in den USA hat seinen Lebensstil komplett umgedreht und ist Christ geworden. Michael Glatze, Gründer und früherer Chefredakteur des Magazins Young Gay America (Junges Schwules Amerika), erklärte jetzt, sein „Coming Out“ aus der Homosexualität sei „das Befreiendste, Schönste und Erstaunlichste“, was er je erlebt habe.

Homosexualität sei ausschließlich auf sexuelle Lust fixiert und könne deshalb niemals das Leben erfüllen, schreibt er. Homosexualität sei „neurotisch“, nicht „natürlich“; sie verhindere, dass Menschen ihr wahres Ich finden könnten. Zum Abschied von seiner Tätigkeit bei dem Magazin habe er auf seinem Computer geschrieben: „Homosexualität ist der Tod – ich wähle das Leben.“

Lange hätten jedoch Zweifel in seinem Inneren genagt. Er sich damit an niemanden wenden können – außer an Gott. Dieser habe ihm die Augen dafür geöffnet, dass er eine Bewegung „der Sünde und Verderbtheit“ angeführt habe. Daraufhin habe er sich entschlossen, umzukehren und sein Vertrauen allein auf Jesus zu setzen.

Michael Glatze zeigt damit, dass eine Umkehr auch von dieser Sünde homosexuellen Lebens möglich ist. Gespräche mit Betroffenen zeigen, dass das weder von heute auf morgen geht noch dass man (bald) bei einem Zustand angekommen ist, bei dem man überhaupt keine Anfechtungen mehr hat.

Für uns Christen stellt sich die Frage, ob wir Ansprechpartner für solche Betroffenen sind, oder ob uns ein solches Thema zu abstrus erscheint. Nicht jeder dürfte für eine „Betreuung“ geeignet und passend sein. Aber haben wir ein Herz auch für solche Menschen? Dabei geht es nicht um Konversionsbehandlungen, sondern darum, hilfesuchenden Menschen auf Basis von Glaubensinhalten seelsorgerlich zu unterstützen.

Denken wir an die Situation, als eine Ehebrecherin bei ihrer Tat ertappt wurde, wie der Herr Jesus sie aufnahm: „Wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein ... Auch ich verurteile dich nicht; geh hin und sündige nicht mehr“ (Johannesevangelium, Kapitel 8, Verse 7 und 11).

Nicht verurteilen – das sagt der Heilige? Er weiß, was Sünde ist und benennt sie auch so. Aber Er hatte gesehen, dass ein Werk der Gnade in ihrem Herzen begonnen hatte, das Er weiter fortsetzen wollte!

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