20.12.2012 Persönlicher Glaube

Jesus liebt mich

Der Film „Jesus liebt mich" ist diese Woche neu ins Kino gekommen. Wir geben an dieser Stelle bewusst keine Inhaltsangabe des Films, weil diese blasphemischen Gedanken leider sehr leicht im Gedächtnis hängen bleiben und uns innerlich beschmutzen. Das Perverse ist, dass eine wahre Aussage - dass Jesus uns liebt - dazu benutzt wird, lästerliche Gedanken über Gott, über den Herrn Jesus, über den Engel Gabriel und auch vollkommen unbiblische Beschreibungen des Teufels abzugeben.

Es liegt eine Gefahr darin, vor so einem Film zu warnen. Weil man damit manche vielleicht geradezu motiviert, sich damit zu beschäftigen. Aber weil dieser Film und seine Darsteller in allen Medien breit vertreten sind, erscheint es uns als sinnvoll, kurz über diese furchtbare Lästerung zu schreiben. Der Regisseur und Hauptdarsteller Florian David Fitz sagt in einem Interview ausdrücklich, dass er Jesus im Rahmen einer Komödie ins Kino bringen wollte.

Es ist schon schlimm, dass der Herr Jesus „gespielt" wird. Es ist tragisch, dass Er von jemand gespielt wird, der sagt: „Ich glaube einfach nicht, dass Jesus zur Rechten Gottes sitzt." Der sagt: „Ich versuche, ein anständiges Leben zu leben ... Ich bemühe mich, die Regel der Benediktiner, ‚Ora et labora' sehr ernst für mein Leben zu nehmen - im übertragenen Sinn." Der nicht an Gott und Jesus Christus glaubt, sondern dessen Lebensmaxime es ist, ein „anständiges Leben" zu führen. Am Schlimmsten ist, was dieser Mann aus unserem Herrn Jesus Christus gemacht hat, aus dem Sohn Gottes, der Mensch geworden ist und als sündloser Erlöser am Kreuz von Golgatha gestorben ist.

Man kann nur hoffen, dass jeder Christ, der nicht wusste, was der Inhalt des Films ist, in dem Moment aufsteht und das Kino verlässt, in dem die erste blasphemische Sequenz anläuft. Leider passen auch wir Christen uns an den Zeitgeist an. Für uns wird immer weniger anstößig, was unsere Eltern noch als gottlos abgewiesen hätten. Wir müssen uns die biblische Abscheu vor dem, was gegen unseren Herrn steht, erhalten. Das kann man nur, indem man ein heiliges Leben führt.

„Jeder, der weitergeht und nicht in der Lehre des Christus bleibt, hat Gott nicht; wer in der Lehre bleibt, dieser hat sowohl den Vater als auch den Sohn. Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, so nehmt ihn nicht ins Haus auf und grüßt ihn nicht. Denn wer ihn grüßt, nimmt teil an seinen bösen Werken" (2. Joh 9-11).