11.07.2009Matthäus | Persönlicher Glaube

Leiden um des Namens Jesu willen

Die letzte Glückseligpreisung stellt den Höhepunkt der ersten zwölf Verse von Matthäus 5 dar. Zwar ist es schon beeindruckend, wenn jemand aufgrund seines gerechten Lebenswandels leiden muss (Vers 10). In diesen beiden Abschlussversen geht es jedoch nicht nur um gerechte Taten. Hier geht es um eine Person, um Jesus Christus selbst.

Wenn man zu dem Herrn Jesus Christus steht, wenn man sich zu Ihm bekennt, wenn man Ihn inmitten einer Welt, die Ihn hasst, liebt, wird man geschmäht und verfolgt werden. Jetzt steht nicht mehr nur ein gerechtes Handeln und Verhalten im Mittelpunkt, sondern eine Person. Es geht darum, sich öffentlich auf die Seite dieser Person zu stellen, die von dieser Welt verworfen wurde und wird. Wenn man in dieser Welt der Bosheit Gnade übt, wird man geschmäht werden.

Seine Verwerfung und damit unsere Verfolgung oder Schmähung wird am deutlichsten, wenn wir einfach nur den Namen Jesus als den Namen des Sohnes Gottes nennen. Dann wird man von der muslimischen und jüdischen, von der buddhistischen und hinduistischen Welt verworfen, ganz zu schweigen von den Atheisten und denjenigen, die eine religiöse Festlegung ablehnen. Aber selbst in der Christenheit stößt man damit auf Widerstand, da selbst dort die Gottheit Jesu mit Füßen getreten wird! Dann wird aus Toleranz Intoleranz!

Der leidende Jünger wird mit dem Regierungssitz des Königreiches verbunden - mit dem Himmel. Er erhält nicht nur die Regierung Gottes auf dieser Erde als Belohnung. Die Gnade bringt ihn aus der irdischen Szene heraus, um mit dem Herrn im Himmel verbunden zu sein. Ist das nicht Lohn genug-