Das Wunder des Flugzeugunglücks in Japan - eine zweite Chance bekommen


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(00:00:00) Es gibt auch heute noch Wunder. Natürlich, sagen wir als Christen. Natürlich gibt es Wunder, denn Gott ist ja da und Gott lebt und Gott kann auch heute Wunder tun. Auch wenn wir in einer Zeit leben, dieser Zeit der Gnade, wie man das schon mal bezeichnet, der christlichen Zeit, wo es nicht um äußerliche Wunder geht, das war nur an der Anfangszeit der Fall, sondern wo es in besonderer Weise darum geht, dass Gott im Herzen von Menschen Wunder tut, die neue Geburt, die Veränderung von Menschen, dass man auch in widrigen Lebensumständen ausharrt und zur Gottes Ehre lebt, so gibt es doch noch solche Wunder. Und immer wieder, wir dürfen Gott dafür bestaunen. Anfang Januar, am 2. Januar 1924, gab es ein solches Wunder, wie man das bezeichnen kann, am Tokioter Flughafen. Dort landete ein Airbus 8A 350, nachmittags um 17.47 Uhr, das war ein Flugzeug der japanischen Japan Airlines und kollidierte dort mit einem Flugzeug der japanischen Küstenwache. Alle 379 Menschen an Bord der Passagiermaschine von Japan Airlines konnten gerettet werden, (00:01:03) das heißt Passagiere wie auch die Crewmitglieder. Allerdings von dem anderen Flugzeug starben 5 der 6 Crewmitglieder. Der Pilot überlebte schwer verletzt. Es muss wohl eine Evakuierung wie aus dem Bilderbuch gewesen sein, vielleicht menschlich gesprochen, weil in Japan eine größere Disziplin herrscht als in anderen Ländern, wir können das nicht genau sagen. Jedenfalls ist das ein Wunder, denn das Flugzeug ist komplett ausgebrannt und es fing natürlich, als es kollidierte mit dieser Küstenwache, sofort Feuer. Und wenn Gott nicht dieses Wunder gegeben hätte, kaum vorstellbar, dass alle 379 Menschen überlebt hätten. Nun kann man natürlich die Frage stellen, ähnlich wie wir das im Lukas Evangelium Kapitel 13 finden. Da ist es in Vers 1, (00:02:04) Und er, der Herr Jesus, antwortete und sprach zu ihnen, Meint ihr, dass diese Galiläer mehr als alle Galiläer Sünder waren, weil sie derartiges erlitten haben? Oder jene 18, auf die der Turm von Silom fiel und sie tötete? Meint ihr, dass sie mehr als alle Menschen, die in Jerusalem wohnen, schuldig waren? Nein, sage ich euch, sondern wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr alle ebenso umkommen. Und das kann man doch wohl im Blick auf diese fünf Passagiere der Küstenwache, die ja eigentlich einen Hilfstransport starten wollten zugunsten von Erdbebenopfern, denn in Japan war zur gleichen Zeit ja mit Erdbeben zu kämpfen. Waren die schuldig? Natürlich nicht. Waren die 379 Menschen in der Japan Airlines, waren die alles Gläubige? Wohl kaum zu vermuten. Das heißt, Gott hat hier noch einmal ein wirkliches Mahnwort gesprochen und hat diesen 379 Menschen und uns allen damit noch einmal dieses mahnende Wort, (00:03:05) dieses warnende Wort gezeigt. Es ist von einem Augenblick auf den nächsten die Möglichkeit, dass das Leben zu Ende ist. Was aber dann? Nutzt man eine solche Chance oder wie man schon mal gesagt hat, eine solche zweite Chance? Wenn es um Tod und Leben geht, denke ich an den Jüngling von Nain. Der Herr Jesus, Lukas 7 wird das berichtet, der ging dort in Nain und viele seiner Jünger und eine große Volksmenge gingen mit ihm. Vers 12 Was für eine neue Lebenschance. Wir lesen nichts mehr von diesem Jüngling, was aus ihm geworden ist. (00:04:03) Hat er diese Chance, die Gott ihm gegeben hat, er war gestorben, aber keine Hoffnung mehr. Hat er diese Chance genutzt und ist jetzt dem Herrn Jesus nachgefolgt? Das heißt, hat sich bekehrt, hat seine Sünden bekannt und Jesus als seinen Retter angenommen? Wir wissen es nicht. Die zweite Chance. Haben wir sie genutzt? Hast du sie genutzt? Hast du Jesus als Retter angenommen? Hast du wirklich erkannt, dass du verloren bist? Vielleicht bist du auch ein halbes Leben dahin gelaufen. Hast du überhaupt nicht nachgedacht über dein Leben? Aber jetzt gibt es die Möglichkeit umzukehren. Heute hörst du vielleicht diese Botschaft und jetzt frage dich, hast du die Chance genutzt? Bist du wirklich umgekehrt? Oder läufst du weiter, einfach Gott davon, so wie der verlorene Sohn? Wir das im Lukas Evangelium sehen. Oder ich denke an Manasse. Zwölf Jahre war er alt, als er König wurde. Er war der Sohn, zweite Chroniker 33, er war der Sohn von Heskia, je Heskia. Diesem außerordentlich gottesfürchtigen König. Wenn er zwölf Jahre alt war, heißt das ganz klar, dass er in der Zeit geboren wurde, nachdem Heskia von dieser schweren, eigentlich tödlichen Krankheit wieder geheilt worden war durch Gott. (00:05:06) Hat er die Chance genutzt? 55 Jahre war er König, hat er regiert. Und er hat böse gehandelt, war sehr böse. Schlimmer als seine Vorgänger. Gott nimmt später Bezug darauf, auf seine Herrschaft, auf seine Bosheit, dass deswegen das Gericht über Juda kommen wird, unausweichlich ist. Gott hat zu ihm geredet. Gott hat eigentlich durch das Leben von Heskia zu ihm geredet. Er hat nicht gehört. Er hat ihn gefangen genommen, er hat ihn unter Zucht gebracht. Hat er gehört, hat er nicht getan. Sie achtet nicht darauf. Der Herr redete zum Manasse, Vers 12, und zu seinem Volk, aber sie achtet nicht darauf. Da ließ der Herr die Heerobersten des Königs von Assyrien über sie kommen, banden sie, führten ihn weg. Und dann heißt es auf einmal, 2. Chronika 33 Vers 12, Und als er bedrängt war, flehte er den Herrn seinen Gott an und demütigte sich sehr vor dem Gott seiner Väter und betete zu ihm, und er ließ sich von ihm erbitten und erhürte sein Flehen (00:06:03) und brachte ihn nach Jerusalem in sein Königreich zurück. Da erkannte Manasse, dass der Herr der Gott ist. Wir sehen also daran, dass dieser Mann nicht gehört hat. Die Chance, die Gott ihm gegeben hat, nicht genutzt hat. Und doch eines Tages, wodurch auch immer, wir können das nicht ergründen, hat er doch noch eine Umkehr erlebt. Das ist wirklich beeindruckend und ist umgekehrt. Er hat eine zweite Chance, vielleicht bei ihm war das sogar eine fünfte Chance bekommen, oder eine zehnte Chance und hat sie genutzt. Was machst du damit? Gott gibt auch dir heute noch die Möglichkeit, umzukehren. Vielleicht bist du ein Kind gläubiger Eltern und hast von Kindesbeinen angehört, dass du dich bekehren musst, dann hast du aber nicht ernst gemacht. Jetzt gibt dir Gott noch eine Chance, vielleicht ein letztes Mal. Du weißt nicht, ob du den heutigen Abend noch erreichen wirst, und dann? Was dann? Vielleicht bist du ein Kind gläubiger Eltern, hast dich bekehrt, aber gehst böse Wege, gehst unmoralische Wege, gehst Wege, wo du ohne Gott lebst, wo für dich Buddha und Islam alles dasselbe ist. (00:07:04) Dann spricht Gott dich noch einmal an. Vielleicht durch diesen Podcast oder durch andere Worte oder Schriften. Nutzt du diese Chance? Es ist die Gnade Gottes, die uns noch einmal solch eine Möglichkeit gibt, um wirklich einsichtig zu werden und umzukehren. Nutze diese Chance, ehe es für immer zu spät ist. Als Gläubiger gehst du nicht verloren. Wenn du an den Herrn Jesus glaubst, wenn du dem Herrn Jesus deine Sünden bekannt hast, dann bist du gerettet für Zeit und Ewigkeit. Aber dann gehst du ohne irgendetwas, ohne Lohn, gehst du dann in den Himmel. Und wenn du dich nicht bekehrt hast, dann gehst du ganz verloren. Die Hölle, das ist da, wo Gott nicht ist. Ich wünsche, dass du die Chance, die Gott dir gibt, vielleicht heute noch einmal gibt, dass du sie nutzt und dass auch diese Menschen, die in diesem Flugzeug gerettet wurden, dass sie ein Innehalten haben, um darüber nachzudenken, was Gott ihnen für eine Chance gibt. Das ganze Flugzeug hätte sofort explodieren können und dann wäre keiner übrig geblieben. Aber Gott hat allen diesen Menschen, diesen 379 Menschen noch eine Chance gegeben, (00:08:03) ob sie diese Chance nutzen werden.
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