Nur jeder Vierte glaubt, dass Gott in Christus Mensch wurde


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(00:00:00) Nur jeder vierte glaubt nach einer Umfrage des Marktforschungsinstituts in Saar im Auftrag von Edea, dass Gott in Jesus Christus Mensch geworden ist. Unter den evangelisch-freikirchlichen, also unter denen, wo man im Allgemeinen annimmt, dass es wirklich gläubige Christen sind, ist es auch nur fast jeder zweite, 49%. Nun ist nicht ganz klar, inwiefern vielleicht solche, die geantwortet haben, dabei berücksichtigt haben, dass die Frage im Blick auf Weihnachten geäußert wurde. Also, dass Gott an Weihnachten in Jesus Christus Mensch geworden ist, das könnte natürlich bei manchen auch dazu geführt haben, dass sie sagen, Weihnachten, 24., 25. oder 26. Dezember, da ist natürlich Gott nicht Mensch geworden in der Person, das ist ein Jesus, der Jesus ist ganz gewiss nicht zu Weihnachten, also Ende Dezember, auf diese Erde gekommen. Man kann das im Neuen Testament und mit Vergleichen kann man deutlich sehen, dass das absolut nicht die Jahreszeit war und wenn man das darauf bezieht, dann mag das dann mit da hineinspielen, (00:01:02) dass viele sagen, der Herr Jesus ist zwar ewiger Gott, Gott ist in ihm Mensch geworden, aber eben nicht Weihnachten. Es ist mir nur wichtig, dass wir verstehen, wie essentiell, wie grundlegend, wie notwendig der Glaube daran ist, dass Gott in Jesus Mensch geworden ist. Dass es also nicht egal ist, ob der Herr Jesus Mensch und Gott in einer Person ist, sondern dass das grundlegend für unseren Glauben ist. Einmal, weil Gottes Wort es sagt. Nehmen wir Bibelstellen wie Johannes 1, da heißt es in Vers 1, im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott, dieses war am Anfang bei Gott und Vers 14, und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns voller Gnade und Wahrheit. Diese Verse machen deutlich, dass derjenige, der Fleisch wurde, der also Mensch wurde, Fleisch heißt hier einfach nur Mensch, wir sollten da keine besondere, irgendwas mit fleischlich oder Körper oder was, ist natürlich nicht gemeint, sondern Gott wurde Mensch. (00:02:02) Das Wort, das ewige Wort, der ewige Gott wurde Mensch und wohnte unter uns und wir haben seine Herrlichkeit anschauen können, die Herrlichkeit eines Eingeborenen, als eines Eingeborenen vom Vater. Und das ist eben der ewige Gott, der hier Mensch wurde. Wenn Gott das also sagt, dann halten wir das fest, weil wir sonst Gott misstrauen würden, weil wir sonst das Gegenteil von dem sagen würden, was Gott sagt. Die Juden damals, die den Herrn Jesus verurteilt haben, die haben das auch erkannt, sie haben das verstanden. In Johannes 19 Vers 7 lesen wir, die Juden antworteten ihm, Pilatus, wir haben ein Gesetz und nach dem Gesetz muss er sterben, weil er sich selbst zu Gottes Sohn gemacht hat. Und damit ist nicht gemeint, irgendwie ein Kind Gottes oder so, das hätten sie auf sich selbst genauso beziehen können, sondern weil er sich zu Gottes Sohn, das heißt für sie, zu Gott gemacht hat. Den Juden war also völlig klar, jemand der sich zu Gottes Sohn macht, der gibt von sich aus an, dass er Gott ist, dass er Gott ist, gepriesen in Ewigkeit und genau das war ihre Anklage. (00:03:01) Wir lesen in 1. Johannes 5, in Vers 20, im Blick auf die Person unseres Herrn und Heilandes, wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Verständnis gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen kennen und wir sind in dem Wahrhaftigen, das ist Gott. In seinem Sohn Jesus Christus, dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. Wenn wir also nicht festhalten, dass der Jesus wahrhaftig Gott ist, dass er wirklich ewiger Gott ist, dann schaffen wir Gottes Wort ab, dann legen wir sozusagen Gottes Wort zur Seite. Was sagt der Apostel Paulus in Philippa 2, diese Gesinnung, Vers 5, sei in euch, die auch in Christus Jesus war, der, da er in Gestalt Gottes war, es nicht für einen raubachteten Gott gleich zu sein. Er brauchte es nicht für einen Raub zu achten, er achtete es nicht, denn er ist Gott. Er ist Gott gepriesen in Ewigkeit. Jeder andere, Satan, der sein wollte wie Gott, für den war das ein Raub, etwas zu rauben, was einem nicht gehört, was einem nicht zusteht. (00:04:01) Das war bei dem Herrn Jesus absolut nicht der Fall, er war der ewige Gott. Wir sind beeindruckt, wenn wir dann hier von seiner Erniedrigung lesen, sondern sich selbst zu Nichtsmacht und Knechtsgestalt annahm, indem er in Gleichheit der Menschen geworden ist und in seiner Gestalt wie ein Mensch erfunden, sich selbst erniedrigte, indem er gehorsam wurde bis zum Tod, ja zum Tod am Kreuz. Das zeigt, wie der Herr Jesus in wunderbarer Weise bereit war, den niedrigsten Platz einzunehmen. Wir, die wir nicht sind und groß sein wollen, hoch sein wollen, tun gerade das Gegenteil. Er, der der Reiche ist, er ist um unser Willen arm geworden und freiwillig hat er sich selbst erniedrigt bis an das Kreuz, dieses Fluchholz dort auf Golgatha. Das heißt, diese Tatsache, dass er der ewige Gott ist, aber Mensch geworden ist, führt uns zur Anbetung, führt uns in den Staub vor ihm, dass wir vor ihm niederfallen angesichts dieser Größe und Herrlichkeit. Und dann sehen wir noch 1. Timotheus 2. Da heißt es in Vers 5, (00:05:09) Wir sehen also hier, dass derjenige, der Mittler sein wollte, der Mittler sein sollte, der Mittler sein konnte, sowohl Gott sein muss, als auch Mensch. Er kann die Sache Gottes nur vollkommen gottgemäß vertreten, wenn er Gott ist und er kann die Seite des Menschen in dieser Mittlerschaft nur dann vollkommen vertreten, wenn er auch Mensch ist. Und da gibt es nur einen, der das tun konnte, der Gott und Mensch in einer Person ist und das ist der Herr Jesus, das ist der Sohn. Deshalb ist es so entscheidend, ist das absolut heilsnotwendig, dass der Herr Jesus Gott und Mensch in einer Person ist. Mal abgesehen davon, jeder Mensch, der geboren wurde, der von einem Menschen gezeugt wurde, wir alle, wir sind Sünder, wir sind als Sünder geboren und wir können nicht mal uns selbst erretten, geschweige denn irgendjemand anders. Da gab es nur den einen, der vollkommen sündlos ist, weil er eben nicht durch den Willen des (00:06:01) Menschen gezeugt worden ist, sondern weil Gott ihn in göttlicher Weise gezeugt hat, weil er Sohn Gottes ist, weil er Gott ist, gepriesen in Ewigkeit und Mensch geworden ist. Freiwillig. Er selbst Menschengestalt angenommen hat, ja, selbst Mensch geworden ist. Also ohne die Tatsache, dass er Gott ist, könnte er uns nicht erretten, ohne die Tatsache, dass er Mensch ist, könnte er uns auch nicht erretten, denn ein Mensch muss für Menschen sterben und das finden wir gerade in ihm. Also das ist so heilsnotwendig, nicht, dass er an Weihnachten, Weihnachten ist ein menschliches, wahrscheinlich sogar ein heidnisches Fest, darum geht es nicht, aber die Tatsache, dass er Mensch geworden ist, die ist heilsnotwendig und wenn wir sie nicht erfassen, ja, wenn wir sie jedenfalls nicht annehmen, dann haben wir keinen Retter mehr, dann würden wir verloren gehen. Deshalb werben wir dafür, dass wir diese grundlegende Wahrheit wirklich in unser Herzen aufnehmen und vor dem Herrn Jesus niederfallen, dem ewigen Gott und dem, der vollkommen Mensch geworden ist, um uns am Kreuz von Golgatha zu erlösen, ihm die Ehre, ihm allein.
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