Ist Jesus Christus der Sohn Gottes? Muss Er das sein?


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(00:00:00) Ist Jesus Christus der Sohn Gottes? Diese Frage stellte das Markt- und Sozialforschungsinstitut INSA im Auftrag von IDEA. Dabei sind bemerkenswerte Ergebnisse hervorgekommen. Beispielsweise sagen 25% Jesus existiere nicht. Von den evangelisch-freikirchlich orientierten Christen sagen 76%, immerhin 76%, dass Jesus der Sohn Gottes ist. Immerhin. Oder nur. Von den evangelisch-freikirchlich orientierten Christen sagen 61%, dass Jesus unser Erlöser ist. Und interessanterweise 61% meinen, von den evangelisch-freikirchlichen, dass er ein sozialer Revolutionär gewesen sei. Denken wir kurz über diese Fragen nach. Wenn 61% sagen, Jesus ist unser Erlöser, dann heißt das, dass für fast die Hälfte Jesus irgendwie ein interessanter, ein guter Mensch ist, vielleicht sogar ein vorbildlicher Mensch, aber nicht der Erlöser. Ist uns das klar? Wenn Jesus nicht dein Erlöser ist, wenn du auf diese Frage nicht mit Ja, Jesus ist mein, (00:01:04) ist unser Erlöser antwortest, dann bedeutet das, dass du verloren bist, dass du ewig verloren gehst, dass du ewig in der Hölle sein wirst. Und man erwartet eigentlich im evangelisch-freikirchlichen Bereich, dass 100% sagen, Jesus, das ist der Erlöser, das ist mein Erlöser. Aber nur gut die Hälfte sagt das. Dass gut die Hälfte sagt, dass Jesus Christus ein sozialer Revolutionär wäre. Hat er Jesus soziale Reformen angemahnt? Was war denn seine Botschaft? Seine Botschaft war, dass die Menschen sich bekehren, dass sie sich zu Gott bekehren, dass sie Buße tun, dass sie ihre Sünden bekennen und ihn, Jesus, als Retter annehmen. Er hat sie zu dem Kreuz geführt, um ihn deutlich zu machen, sie sind verloren, sie sind Sünder und so können sie nicht vor Gott erscheinen, sie brauchen ihn als Retter. Aber als sozialer Revolutionär hat er die Sklaverei abgeschafft, hat er die Ungleichheit in finanziellen Dingen abgeschafft? Davon lesen wir kein Wort. Der Jesus hat die Herzen und Gewissen zu erreichen gesucht. Das ist ja bemerkenswert, dass so viele, auch Christen, ich gehe davon aus, dass die meisten (00:02:06) wirklich Christen sind, gerade in diesem evangelisch-freikirchlichen Bereich, in anderen Bereichen kann man das ja noch irgendwie nachvollziehen, aber der Jesus kam nicht als sozialer Revolutionär, er kam als der, der unsere Seelen angesprochen hat, der Menschen verändern wollte, damit sie an Jesus Christus glauben. Jetzt aber dieser Punkt, Jesus Christus, Sohn Gottes, 76% sagen, das ist so, mit anderen Worten, 24% glauben, dass der Jesus nicht Gottes Sohn ist, dass er nicht Gott selbst ist, denn das bedeutet ja Gottes Sohn. Wir gehen mal einige Stellen durch, damit verneine ich, was der Evangelist Matthäus sagt, Matthäus 28, Vers 19, da fordert er auf, die Apostel, die Jünger, das ist ja kein Auftrag, den wir so allgemein anwenden können, der sich jedenfalls auf die Apostel bezieht, nicht auf uns, geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. (00:03:03) Damit ist die Botschaft des Herrn Jesus an die Apostel, er ist der Sohn Gottes, Vater und Sohn und Heiliger Geist, er ist der Sohn Gottes. Das heißt, wenn ich nicht daran glaube, dass Jesus der Sohn Gottes ist, glaube ich nicht an das, was der Herr Jesus gesagt hat. Ich sage letztendlich, das ist die Unwahrheit, das ist eine Lüge. Der Apostel Johannes sagt in 1. Johannes 5, Vers 20, wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Verständnis gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn, Jesus Christus, dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. Wir können also, wenn wir nicht daran glauben, dass er der Sohn Gottes ist, Bibelferse, Bibelstellen aus der Schrift, aus der Bibel streichen. Ganz wichtige Stelle Johannes 1, im Anfang war das Wort, das heißt, welchen Anfang du nimmst, da war das Wort, der früheste Anfang, der denkbar ist und noch früher und noch früher, er war und das Wort war bei Gott, er wurde unterschieden innerhalb der Gottheit, (00:04:01) derjenige der das Wort ist, der ist nicht der Vater, der ist nicht der Geist, er ist eben das Wort, der Sohn, wie dann gleich deutlich wird und das Wort war Gott, um deutlich zu machen, dass das jetzt nicht jemand ist, der unter Gott steht oder einfach nur unterschieden wird von Gott, sondern er ist Gott, das heißt, derjenige, der das Wort ist, der ist der ewige Gott, der ist Gott selbst, gepriesen in Ewigkeit und dann heißt es in Vers 14, und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns voller Gnade und Wahrheit. Damit wird deutlich, dass derjenige, von dem hier gesprochen wird, das Wort, dass der Mensch wurde, Fleisch wurde, Fleisch heißt ja nicht körperliches Fleisch, sondern Fleisch heißt hier Mensch, an anderer Stelle mag das auch mal das heißen, aber hier geht es eindeutig darum, dass er Mensch wurde, wer ist Mensch geworden? Nicht der Geist ist Mensch geworden, auch nicht der Vater ist Mensch geworden, der Sohn, das heißt, wir reden hier von dem Sohn Gottes, diese ganz beeindruckende Stelle über den Herrn Jesus zeigt also, dass er der ewige Sohn Gottes ist. Wir denken an Galater 1, 2, Vers 20, nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir, (00:05:04) was ich aber jetzt lebe im Fleisch, lebe ich durch Glauben, durch den an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat, das heißt, wir glauben an den Sohn Gottes und dadurch wissen wir, dass wir geliebt worden sind, dass wir gerettete sind, dass wir nicht verloren gehen. Der Glaube ist nicht einfach an Jesus, das ist an Jesus, aber an ihn, der der Sohn Gottes ist und der mich geliebt hat und sich selbst für mich hingegeben hat. Wenn ich also ihm die Würde der Gottessohnschaft, der ewigen Gottheit wegnehme, was ist dann noch mein Glaube? Was ist dann mein Glaube wert? Das ist die subjektive Seite von uns, die objektive Seite, die Gottes Wort über ihn darstellt, ist Kolosser 1, Vers 19 beispielsweise, da schreibt der Apostel Paulus, der gerade den Kolossern deutlich machen möchte, welche Herrlichkeit der Herr Jesus besitzt und da sagt er in Kolosser 1, Vers 19, es war das Wohlgefallen der ganzen Fülle in ihm zu wohnen. (00:06:03) Das Wohlgefallen der ganzen Fülle Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes, sie haben in Christus gewohnt und sie wohnen nicht in einem Menschen, der irgendwie einfach Mensch ist, sondern sie wohnen in dem, der eben der Sohn Gottes ist, der vollkommen sündlos ist. Kapitel 2, Vers 9, in ihm wohnt auch heute noch die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig. Und warum ist das so wichtig, dass wir das erkennen? Weil wir sonst keinen Erlöser mehr hätten. Wenn er nicht Sohn Gottes wäre, hätten wir keinen Erlöser. Paulus sagt in 1. Timotheus 2, Vers 5, Gott ist einer und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gab als Lösegeld. Gott ist einer und einer ist Mittler. Das ist der, der als Mensch auf diese Erde kam, aber er konnte nur Mittler werden zwischen Gott und Menschen, wenn er beide Seiten vollkommen vertreten kann. Er kann uns als Menschen vertreten, als ein Mittler, weil er vollkommen Mensch ist. Er kann Gott vertreten, weil er vollkommen Gott ist. Wenn er nicht Gott wäre, könnte er nicht Mittler sein zwischen Gott und Menschen. (00:07:03) Dann könnte er versuchen, Mittler zu werden, wenn Gott ihn dann annehmen, anerkennen würde. Aber weil er Gott ist, ist er vollkommener Mittler für Gott. Und weil er Mensch ist, ist er vollkommener Mittler für uns Menschen. Warum ist das so entscheidend, so heilsentscheidend, dass der Herr Jesus Gottes Sohn ist? Gott sagt nicht, dass wir das als ein Bekenntnis haben müssen, um gerettet zu werden. Wer ihn als Retter annimmt, den Herrn Jesus, der ist gerettet, selbst wenn er noch nicht verstanden hat, dass er Gott ist. Aber wer ablehnt, dass er Gott ist, der lehnt ab, dass er einen sündlosen Menschen vor sich hat. Jeder Mensch, der geboren worden ist, ist ein Sünder, weil er durch einen Menschen gezeugt die sündige Natur besitzt. Das heißt, wir alle haben diese sündige Natur Adams geerbt. Ausnahmslos. Da gibt es nicht einen einzigen Menschen, der von sich sagen könnte, dass das nicht so ist. Adam wiederum, der ist jemand, der nicht geboren wurde oder Eva, sondern die geschaffen (00:08:04) wurden. Aber sie wurden unschuldig geschaffen und wir sehen, haben sie es geschafft ohne Sünde zu bleiben? Haben sie nicht. Sie sind sehr schnell in Sünde gefallen und jeder, der in ihre Situation käme, würde genau dasselbe tun. Das ist ja das Beispiel, der Prototyp für unsere Menschen. Keiner sollte von uns meinen, wenn er in der Position von Adam gewesen wäre und von Eva, er hätte anders gehandelt. Wir sind genauso. Nur weil der Herr Jesus der einzige Mensch, der vollkommen ist, der einzige Mensch, der sündlos ist, weil er Sohn Gottes ist, weil er Mensch und Gott in einer Person ist, weil in ihm Gott Mensch geworden ist, hat er eben keine sündige Natur, sondern hat er von Beginn seiner Menschheit an eine heilige, eine vollkommene Natur, die Nein sagt zur Sünde. Deshalb kann Gottes Wort über ihn sagen, dass Sünde nicht in ihm ist, dass er Sünde nicht kannte, keine Beziehung zur Sünde hatte und dass er keine Sünde getan hat, weil er eben Gott ist, weil er eine göttliche Natur hat, die vollkommen heilig ist und weil er eine (00:09:02) menschliche Natur hat, deshalb konnte er für uns sterben. Aber ohne dass er der Sohn Gottes ist, gäbe es keinen Erlöser, gäbe es niemand, der sündlos wäre, gäbe es niemand, der als Mittler zwischen Gott und Menschen auftreten könnte und der uns zu Gott bringen könnte. Deshalb ist das so lebensentscheidend, dass der Jesus ewiger Sohn Gottes ist, Gott selbst gepriesen in Ewigkeit. Deshalb erschüttert es so, dass selbst in dem Bereich, wo man eigentlich davon ausgeht, dass das Christen sind, Erlöste sind, bekehrte Menschen sind, dass so wenige, nur 61%, nur 76% daran glauben, dass er der Sohn Gottes ist. Wollen wir uns neu diese Herrlichkeit des Herrn Jesus vor Augen stellen, wollen wir uns bewusst sein, er ist der Sohn Gottes, er ist der ewige Sohn Gottes und dadurch ist er unser Retter geworden am Kreuz von Golgatha, wo er aus Liebe für mich gestorben ist und sich selbst für mich hingegeben hat.
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