Zuerst (Die gute Saat, FMN)

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In einem Vortrag über Zeitplanung nahm ein Dozent einen großen Glaskrug, füllte diesen mit Kieselsteinen und fragte seine Hörer, ob der Krug voll sei. Alle antworteten: „Ja!“ – „Wirklich?“, fragte der Dozent. Er nahm einen Becher mit feinem Kies und schüttete diesen darüber. Dabei bewegte er den Krug und der Kies glitt in die Leerräume zwischen den Steinen. Wieder fragte er: „Ist der Krug nun voll?“ Und diesmal reagierte das Publikum zögernder.

Als Nächstes nahm der Dozent eine Dose mit Sand und kippte diesen in den Krug. Natürlich füllte der Sand auch den kleinsten verbliebenen Freiraum. Erneut kam die Frage, ob der Krug nun voll sei. Und diesmal antworteten die Hörer im Chor: „Nein!“ Schließlich holte er eine Kanne Wasser und füllte den Krug bis zum Rand.

Was können wir Wichtiges lernen aus diesem Experiment, das in zahlreichen Versionen überliefert ist? Einige der Hörer meinten, dass man auch in einem vollen Zeitplan immer noch einen Termin unterbringen könne. Doch der Dozent wies auf den entscheidenden Vergleichspunkt hin: „Wenn man die großen Kieselsteine nicht als Erstes in den Krug legt, werden sie später niemals hineinpassen. Wer in seinem Leben zuerst auf Kleinigkeiten achtet, hat nicht mehr genug Zeit für die wichtigen Dinge. Überlegen Sie also, was die ,Kieselsteine‘ in Ihrem Leben sind, und legen Sie diese zuerst in den Krug!“

Jesus Christus legt uns die richtige Entscheidung nahe: Dem Reich Gottes und der Gerechtigkeit Gottes sollen wir die Priorität geben in unserem Leben. Das heißt: Wir müssen zu Gott umkehren und anerkennen, dass Er Autorität über uns hat. Und dann sollen wir nach seinen Maßstäben leben. Wenn wir das tun, dann erfüllt Gott auch die Zusage unseres Bibelwortes: Dann wird uns durch Gottes Hilfe alles andere, was im Leben nötig ist, „hinzugefügt werden“.

Der Kalender: Die gute Saat

Folge mir nach – Heft 11/2023

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