Religion rettet nicht (Die gute Saat, FMN)

Lesezeit: 2 Min.

Moran wurde in Israel geboren. Als Kind glaubte er an den Schöpfer und Bundesgott Israels. Später bestimmten Alkohol, Frauen und seine Arbeit als Diskjockey sein Leben. Als er seinen Militärdienst leistete, kamen mehrere seiner Kameraden bei einem Selbstmordattentat um. Das weckte bitteren Hass und Wut in Moran, und er entfernte sich immer weiter von Gott.

Dann wanderte Moran in die USA aus. Dort lud ihn eine befreundete christliche Familie zum Gottesdienst ein. Moran war überrascht, wie schlicht es dort war, ohne Statuen oder große Kreuze. Er fühlte sich wohl und ging öfter dorthin.

Einmal sagte der Prediger: „Wenn du Gott persönlich kennenlernen willst, musst du an Jesus Christus glauben." Er legte den Brief an die Hebräer aus und sagte, dass das jüdische Volk in seiner Mehrheit Gott zwar verehrt, Ihn aber nicht wirklich kennt. Nur durch Jesus können wir Gott persönlich kennenlernen.

Obwohl Moran ein weltlicher Jude war, ärgerten ihn diese Bemerkungen. Als er den Prediger darauf ansprach, riet dieser ihm, die Bibel zu lesen. Das tat Moran; und beim Lesen wurde er stark beeindruckt, besonders als er das Neue Testament mit dem Alten verglich. Einige Aussprüche ließen ihn zittern, aber sie verwandelten sich für ihn in Leben bringende Worte. Er bat Jesus Christus, in sein Leben zu kommen. Moran empfing die Vergebung seiner Sünden, und sein Herz wurde frei von Hass und Verbitterung.

Eine Religion kann uns nicht erretten; wir müssen eine persönliche Begegnung mit Jesus Christus haben. Er lebt! Und nur Er kann uns die Liebe bringen, den Frieden und die Freude, nach der wir uns sehnen.

Folge mir nach – Heft 4/2021

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