Offenbarung 3,20


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(00:00:00) Herzlich Willkommen mit Offenbarung 3, Fest 20. Da sagt der Herr Jesus in dem Brief, den er an die Versammlung in Laodicea schreibt. Siehe, ich stehe an der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, zu dem werde ich hineingehen. Das ist schon ein trauriger Zustand, der durch diese Versammlung vorgebildet wird. Wir bedenken, dass das eine Versammlung, ein örtliches Zusammenkommen, eine Gemeinde war, die am Ende des ersten Jahrhunderts real existierte. Der Jesus war, Anfang der 30er Jahre ist er aus den Toten auferstanden. Das heißt, wir sind hier keine 70 Jahre danach. Das ist eine vergleichsweise kurze Zeit danach. Und die Versammlung war eben, weiß ich nicht, 65 Jahre war sie, existierte sie hier auf dieser Erde. Wie lange es da Laodicea selbst schon gab, noch kürzer, bis das Evangelium dort hingekommen ist. Und in dieser kurzen Zeit ist aus einer Versammlung, die vielleicht am Anfang wirklich durch ein brennendes Herz, durch eine Hingabe für Christus, durch Gehorsam gegenüber seinem (00:01:01) Wort gekennzeichnet war, ist eine Versammlung geworden, die lau war, die gleichgültig war, die hochmütig war, aber sich nicht dem Herrn untergeordnet hat. Und wo der Herr Jesus sagt, muss ich stehen an der Tür, wo er eigentlich gar nicht mehr zu ihnen gemeinsam sprechen kann, sondern wo er an die Tür jedes Einzelnen anklopft. Er steht draußen. Sie bekennen, im Namen des Herrn zusammenzukommen, aber der Herr Jesus steht draußen. Es reicht nicht zu sagen, wir kommen im Namen des Herrn zusammen. Wenn der Herr nicht den Platz in unserer Zusammenkünfte, wenn der Herr nicht den Platz in meinem persönlichen Leben hat, dass er der Herr ist, dass er den ersten Platz hat, dass ich ihm von Herzen gehorsam bin, dass ich ihm nachfolge, dass ich ihn liebe, dass ich mein Leben ihm weihe, dass wir gemeinsam wirklich für den Herrn da sind, dass wir ihm gehorsam sind, dass wir sein Wort ernst nehmen, dann steht er draußen und dann, dann ist es immer noch nicht zu Ende. Ich stehe an der Tür und klopfe an. Das ist irgendwie gewaltig, diese Barmherzigkeit, diese Liebe, diese Treue des Herrn. Er steht da und wartet, dass es noch eine Reaktion gibt. Wird er sie bei dir, wird er sie bei mir, wird er sie bei uns am Ort finden? (00:02:03) Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, zu dem werde ich hineingehen. Er möchte Gemeinschaft haben mit uns. Aber es ist letztlich in diesem Fall eine persönliche, weil es so schlecht um diese Versammlung steht, dass der Herr sich gar nicht mehr regelrecht an sie gemeinsam wenden kann. Wir wollen das ernst nehmen. Wir leben genau in dieser Zeit von Laodicea. Da können wir nicht sagen, wir leben in der Zeit von Philadelphia. Nein, wir sind in der Zeit von Laodicea. Lasst uns diese Stimme des Herrn hören, lasst uns ihr zuhören, lasst uns ihr gehorsam sein. Siehe, ich stehe an der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, zu dem werde ich hineingehen.
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