Prediger 12,11


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(00:00:00) Gottes Segen mit Prediger 12 Vers 11 Da lesen wir, die Worte der Weisen sind wie Treibstacheln und wie eingeschlagenen Nägel die gesammelten Sprüche, sie sind gegeben von einem Hirten. Das Buch des Predigers zeigt uns ja einen Gläubigen, jemand der Teil des Volkes Gottes ist, der aber nicht höher sieht als bis zur Sonne, der nicht höher sieht als bis zu dem Sichtbaren, es ist sozusagen ein irdisch gesonnener Christ, aber auch dieser irdisch gesonnene Christ, er weiß, dass es Gott gibt, dieser irdisch gesonnene Christ, er weiß, dass es solche gibt, die nach den Gedanken Gottes leben und die die Gedanken Gottes kennen, das sind die Weisen und das sind die gesammelten Sprüche des Salomo, der der Weise war. Leider hat Salomo selbst, obwohl er weit mehr wusste, nicht danach gelebt, dass er die Gemeinschaft mit dem Heiligen, mit dem ewigen Gott suchte, er hat sich in dem Irdischen niedergelassen, (00:01:02) er hat sich verloren in dem Irdischen und auch wir, die wir himmlische Christen sind, die wir zu dem Himmel gehören, weil der himmlische Christus zu uns gekommen ist und uns geistlicherweise jetzt schon hat mitsitzen lassen in ihm, in den himmlischen Irtern, aber auch wir können ein rein irdisches Leben führen, nur auf unseren Beruf, auf unsere Hobbys, auf unsere Gesundheit ausgerichtet, ganz bedauerlich. Aber auch wir erkennen, dass die Worte der Weisen solche, die ein himmlisches Glaubensleben führen, wie Treibstacheln sind. Treibstacheln, das ist ja dieser Rinderstachel, den wir auch bei dem Schamger finden in Richter 3, mit dem das Vieh damals jedenfalls angetrieben wurde oder wenn es nicht gehorchen wollte, wo man einen Rinderstachel genommen hat und dann eben in die Seite oder wo auch immer das Vieh in das Tier hinein befördert hat, das ist sehr schmerzhaft und hinterlässt mindestens Narben. Ich habe gelesen, dass das Fell von Tieren, die mit einem Rinderstachel, also mit einem (00:02:01) solchen Treibstachel bearbeitet worden ist, sehr viel minderwertiger ist, weil eben diese Stacheln zu sehen sind. Und das erinnert uns daran, dass wir oft, weil wir so irdisch gesonnen sind, solche Hinweise durch Gottes Wort, durch solche, die Einsicht haben, nötig haben. Gottes Wort nennt das Warnung, nennt das Ermahnung, nennt das Tadel, nennt das Zurechtweisen, nennt das Überführen. Haben wir das nicht nötig? Und wir erkennen das, dass das weh tut. Ja, das tut weh, wenn ich auf das Irdische gesonnen bin und mir deutlich gemacht werden soll, dass wir eigentlich eine ganz andere Berufung haben. Eingeschlagene Nägel, das tut ja weh, wenn Gott uns durch sein Wort oder durch seine Diener auf solche Dinge hinweist. Aber dann fügt er hinzu, Salomo, sie sind gegeben von einem Hirten. Ein Hirte liebt. Ein Hirte ist nicht jemand, der einfach nur hart ist. Ja, ein Treibstachel und ein eingeschlagener Nägel, das ist hart, aber er ist gegeben aus Liebe. Wenn der Herr uns züchtigt, dann ist das aus Liebe, dann ist das nicht, weil er uns Böses will. Im Gegenteil, er ist uns gut. Und so wollen wir dieses Bewusstsein haben, dass auch der Tadel, auch die Zurechtweisung (00:03:04) aus Liebe geschieht und dass das auch von denen, die eben hier als Weise, als gesammelte Sprüche bezeichnet werden, dass wir das annehmen wollen, nicht, dass sie uns böse wollen. Wenn etwas weh tut, dann sind wir gleich auf Halbachtstellung. Nein, Gott möchte uns gut und auch die Diener des Herrn, sie tadeln nicht, sie warnen nicht, sie weisen nicht zurecht, weil sie uns irgendwie wehtun wollen, sondern weil sie den Herrn lieben und auch uns etwas Gutes tun wollen. Lass uns so diese Worte annehmen. Die Worte der Weisen sind wie Treibstacheln und wie eingeschlagene Nägel die gesammelten Sprüche. Sie sind gegeben von einem Hirten.
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