2. Mose 20,13-16


Transkript der Audiodatei

Hinweis: Der folgende Text ist ein computer-generiertes Transkript der Audiodatei. Vereinzelt kann die Spracherkennung fehlerhaft sein.
(00:00:00) Gottes Gnade mit 2. Mose 20 Verse 13-15. Da finden wir drei Gebote des Gesetzes vom Sinai. Du sollst nicht töten, du sollst nicht Ehe brechen, du sollst nicht stehlen. Das ist das Gesetz 3 der Gebote, die Gott seinem Volk Israel auferlegt hat. Sie sind Teil der 10 Gebote vom Sinai, dieses Dekalogs, aber sie sind auch Teil der insgesamt 613 Gebote, die wir im Wort Gottes finden. Das heißt im Alten Testament. Und diese drei sind jetzt Gebote, die nicht Gebote sind unter denen wir als Christen stehen. Wir stehen nicht unter dem Gesetz vom Sinai, denn Christus ist das Ende des Gesetzes. Christus ist derjenige mit dem wir gestorben sind und wenn wir gestorben sind und als Erlöste sind wir mit Christus gestorben, dann hat dieses Gesetz keine Macht mehr über uns, denn über einen Gestorbenen kann das Gesetz keine Macht haben. Und doch sagte Apostel Paulus in Römer 8, dass diejenigen, (00:01:03) die das Werk Christi auf Golgatha angenommen haben, die ihn als Retter angenommen haben, die ein Bewusstsein haben, dass der Herr Jesus am Kreuz von Golgatha für uns gestorben ist, dass diejenigen eben die Rechtsforderung des Gesetzes erfüllen. Und als solche werden wir nicht töten, werden wir nicht Ehe brechen, werden wir nicht stehlen. Wenn wir uns als Christen unter dieses Gesetz stellen, dann werden wir das auch nicht halten können. In dem Moment, wo ich ein Gesetz über mir anerkenne, wird dieses Gesetz genau das tun. Es wird meine Begierden motivieren, es wird meine Begierden erregen und anfordern sozusagen und dann, wenn es mir sagt, du darfst nicht töten, dann wird genau das das hervorbringen, diese Begierde jemandem weh zu tun, jemandem Böses zu tun. Aber als solche, die wir dem Herrn Jesus nachfolgen, werden wir nicht töten, werden wir nicht Ehe brechen, werden wir nicht stehlen. Warum gibt es das auch unter Gläubigen? Weil wir uns so wenig bewusst sind, dass wir mit (00:02:01) Christus gestorben sind. Lass uns nicht vergessen, dass wir zwar nicht unter Gesetz stehen, dass aber die Hinweise, die es im Gesetz gibt, uns natürlich offenbaren, wie Gott denkt, was Gott denkt, was Gott möchte. Wir leben nicht und töten nicht, um jetzt von Gott angenommen zu werden, dann würden wir uns unter das Gesetz stellen, sondern wir töten nicht, weil das neue Leben Gott verherrlichen möchte und Gott möchte nicht, dass jemand getötet wird. Gott möchte ja nicht einmal, dass wir über jemanden Böse reden, dass wir jemanden verleumden, dass wir jemanden schmähen. Nein, er möchte auch nicht, dass wir die Ehe brechen. Und wie gehst du denn in deiner Ehe mit deiner Ehefrau, mit deinem Ehemann um? Er möchte nicht, dass wir stehlen, sei es Materielle, sei es Zeit, was auch immer wir stehlen könnten. Lasst uns das bedenken, dass jemand, der Gott verherrlicht, nicht töten wird, nicht Ehe brechen wird, nicht stehlen wird. Das wollen wir uns auch gerade als Christen heute sagen und sagen lassen.
Beitrag teilen

Verwandte Artikel

Zum neuen Jahr 2025: Vorsätze oder Herzensentschlüsse? Manuel Seibel 2025 steht vor uns. Wir wissen nicht, was es uns bringen wird. Aber wir wissen eins: Der Herr Jesus wird bei uns sein. Er wird uns nie allein lassen! Die Frage ist: Was werden wir aus dem neuen Jahr machen? Gute Vorsätze sind schnell formuliert und ... Video ansehen
Was bedeutet Pfingsten heute noch für Christen? Michael Hardt In diesem Video schauen wir uns an, ob Pfingsten einfach nur ein religiöser Feiertag ist – oder ob es eine tiefere, aktuelle Bedeutung hat. Müssen Christen heute noch in Sprachen reden, wie damals in Apostelgeschichte 2? Ist Pfingsten überhaupt ... Video ansehen
Der Baum des Lebens & das Wasser des Lebens – Offenbarung 22 einfach erklärt Michael Hardt In Offenbarung 22,1-2 zeigt uns Gott, wie es im Paradies Gottes sein wird, in der heiligen Stadt. Dort fließt der Strom des Wassers des Lebens, klar wie Kristall, aus dem Thron Gottes und des Lammes hervor. Und es steht dort ein Baum: der Baum des ... Video ansehen
2026: gute Routinen – echtes Wachstum (FMN) Manuel Seibel Es beginnt ein neues Jahr. Wir können nicht beeinflussen, was politisch oder gesellschaftlich geschieht, was an Schulen, Universitäten oder in Unternehmen auf uns zukommt. Aber eines liegt wirklich in unserer Hand: das persönliche und gemeinsame ... Artikel lesen
Warum verachtet Esau sein Erstgeburtsrecht? - 1. Mose 25 Stefan Drüeke Nach der Bibel war das Erstgeburtsrecht mit drei Verheißungen verbunden: Der Erstgeborene erhielt einen doppelten Anteil am Erbe des Vaters (5. Mo 21,17), er stand über seinen Brüdern, das bedeutet, sie mussten ihm gehorchen, und er war der ... Video ansehen
Der Glaube Moses Michael Hopp Mose war ein Mann des Glaubens. Aber er musste lernen, auf Gott zu warten und zu vertrauen. Nach und nach sticht sein Glaube immer stärker heraus. Artikel lesen