Galater 6,7


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(00:00:00) Herzlich Willkommen mit Galater 6 versieben. Da muss der Apostel Paulus den Gläubigen in den galatischen Landschaften schreiben Irrt euch nicht, Gott lässt sich nicht spotten, denn was irgendein Mensch säht, das wird er auch ernten. Paulus hat den Galater nicht viel Schönes zu sagen, da ist außerordentlich viel Nützliches, außerordentlich viel Wertvolles, außerordentlich viel Belehrendes in seinem Brief. Da zeigt er uns die Grundlagen des Glaubenslebens, nicht so sehr wie im Römerbrief in einer lehrmäßigen Abhandlung, als mehr in einer Verteidigung, weil die Galater sich abgewendet haben von dem wahren Evangelium. Sie das Gesetz wieder in den Mittelpunkt gestellt haben und gesagt haben, man muss dies und jenes tun, nur dann kann man gerettet werden. Furchtbare Verirrung. Das, was wir leider sagen müssen, was heute inmitten der Christen gang und gäbe ist, dass man das Gesetz zur Lebensregel macht, das haben die Galater gemacht und Paulus muss ihnen scharf widersprechen, muss sie scharf tadeln. Und so auch in diesem Vers zeigt er, dass man Gott nicht spotten kann. (00:01:05) Irrt euch nicht, Gott lässt sich nicht spotten. Da gibt es Menschen, die sagen, ach Gott, den gibt es gar nicht, ich kann tun und lassen, was ich will. Irrt euch nicht, Gott lässt sich nicht spotten. Wenn wir meinen, es gäbe Gott nicht, wenn ein Mensch über Gott spottet und sagt, ja wo ist er denn? Wenn er da wäre, dann würde doch nicht alles so weiterlaufen. Gott lässt sich nicht spotten, was irgendein Mensch säht, das wird er auch ernten. Das gilt für Gläubige wie für Ungläubige. Bei einem Ungläubigen ist das völlig klar, wenn er heute Gott verspottet, dann wird er einmal vor dem großen weißen Thron stehen, vor Christus, dem ewigen Sohn Gottes und dann wird er ewig gerichtet, das heißt in die ewige Verdammnis kommen. Aber lasst uns auch als Gläubige dieses Wort ernst nehmen. Gott lässt sich nicht spotten. Wir können nicht tun und lassen, was wir wollen. Wir können nicht sagen, Gott sieht das schon nicht, was ich da im Verborgenen tue, was wir im Verborgenen tun. Ja, wir können doch tun und lassen, was wir wollen. Wir können doch in Unmoral leben, kriegt ja keiner mit. (00:02:01) Gott lässt sich nicht spotten. Was irgendein Mensch säht, das wird er auch ernten. Auch du wirst ernten. Das gilt natürlich auch im Guten, im Positiven. Aber hier wird das als Ermahnung vorgestellt. Was irgend du sähst, was irgend du tust, das hat Folgen, Folgen für dich, vielleicht Folgen für deinen Ehepartner, für deine Ehe, Folgen für deine Kinder, für deine Nachkommen. Gott lässt sich nicht spotten. Lass uns das ernst nehmen. Gott ist ein Gott der Liebe und er ist ein Gott des Lichts.
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