Abtreibungen und Urteilsfähigkeit: Wie Klarheit vernebelt werden kann!


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(00:00:00) Kein Respekt mehr vor dem Leben. Das muss man sagen in der aktuellen Abtreibungsdebatte. Es gibt ja dieses Urteil von dem höchsten amerikanischen Gericht, wie wir wissen, was zur Abtreibungsdebatte eine überaus konservative Rechtsprechung vorgenommen hat. Und natürlich ist das den ganzen Aktivisten, die für Abtreibung sind, ein Gräuel in ihren Augen. Nun brauchen wir an sich politische Entscheidungen ja nicht weiter zu kommentieren, ob das sinnvoll ist oder nicht sinnvoll ist. Entscheidend ist, was Gottes Wort zu dem Leben sagt. Und das Bemerkenswerte ist, dass solche Abtreibungsaktivisten sagen, zum Beispiel, Abtreibung ist eine akzeptable Art, um zu regulieren, ob man Kinder hat oder nicht. Egal, ob man es einmal oder zehnmal macht. Das heißt, in dem Moment, wo man abtreibt, ist das, was man abtreibt, eben kein Kind. Man definiert das vielleicht noch als eine Zellmasse oder dergleichen. Wobei (00:01:06) Kinder, das ist bemerkenswert, wir haben das jetzt selber nochmal erlebt, in der Schule ein kleines Modell bekommen, was bei einem in frühester Zeit bei einer Schwangerschaft schon vorhanden ist, was Gott da schenkt, was wirklich Leben ist, was ein Kind ist. Aber man darf das natürlich nicht sagen. Die Kinderrechte werden heute enorm hochgehoben. Aber die Rechte von so einem Kind in dem Mutterleib, das ist das Recht der Mutter über ihren Körper. Das, was da in ihr ist, das ist eben kein Leben. Das wird als Nicht-Leben, als Nicht-Mensch definiert, damit man sich nicht offensichtlich widerspricht. Man merkt das zwar durch diese Umdefinitionen, aber man möchte wenigstens nach außen den Schein wahren. Auf die Frage, warum brauchen Frauen Abtreibungen, wird zum Beispiel dann auch gesagt, weil sie nicht schwanger sein wollen. Es braucht keine Rechtfertigung. Eine Frau hat das Recht über sich selbst. (00:02:05) Und solange der Mensch nicht außerhalb ihres Körpers ist, hat der Mensch dann auch kein Recht. Nun, Gott wacht über den Menschen. Gott ist derjenige, der Gott sei. Dank diesen Menschen, die abgetrieben werden, die getötet werden nach biblischen Maßstäben, der sie in den Himmel bringt. Im Gegensatz zu diesen Aktivisten, die das Leben überhaupt, die keinen Respekt mehr vor diesem Leben haben. Es ist bemerkenswert, dass der Prophet Amos in seinem Gericht über die Nationen um Israel herum sowohl im Blick auf den Beginn des Lebens als auch auf das Ende des Lebens eine Aussage macht. Und in Amos 1 Vers 13 geht es um den Beginn des Lebens. So spricht der Herr, wegen drei Freveltaten der Kinder Ammon und wegen vier werde ich jetzt nicht rückgängig machen, das Gericht, weil sie die Schwangeren von Gilead aufgeschlitzt haben, um ihr Gebiet zu erweitern. Um ihr Gebiet zu erweitern. Da war das natürlich eine machtpolitische Sache, dass sie die Schwangeren getötet haben, (00:03:04) damit eben keine jungen Männer geboren werden und dann irgendwann mal ihnen entgegenstehen. Um ihr Gebiet zu erweitern. Ist das nicht genau das Prinzip auch dieser modernen Aktivistinnen und derer, die das tun? Sie wollen ihr Gebiet, sie wollen ihre Freiheit erweitern, aber tun das zu Lasten auf Kosten eines Menschenlebens. Man darf das ja heute nicht sagen, das ist ja ein Vergehen, wenn man darauf hinweist, dass nach Gottes Wort so etwas Töten ist, dass man jemanden bewusst umbringt. Das ist nach unserer gesellschaftlichen Norm, nach unserer Gesetzgebung nicht so. Aber nach Gottes Wort ist und bleibt das so. Gottes Maßstäbe und Gottes Beurteilungen ändern sich in dieser Frage nicht. Und wir müssen als Christen, und darum geht es, an sich ist uns ja klar, dass das für einen Christen nicht infrage kommt. Dass für jemand, der an Jesus Christus glaubt, der, der die Quelle des Lebens ist, (00:04:01) der Sohn des lebendigen Gottes, das heißt, der, der Leben gibt und der Leben nimmt, der Leben bewahrt und dem Leben ein Ende gibt, dass das vor ihm nicht recht sein kann. Das ist uns, denke ich, klar. Aber was uns abgehen könnte, ist, weil das so ein Thema ist, immer wieder hervorgehoben wird und hervorgeholt wird. Und immer wieder diese Rechte der Frau an ihrem Körper und an dem Unfall, der aus ihrer Sicht da passiert ist, wenn sie schwanger geworden ist, statt dass sie das als Geschenk Gottes annimmt. Ich rede jetzt nicht von besonderen Fällen, sondern von dem Normalfall, dass sie da keinen Respekt vor dem Leben hat. Und wir müssen aufpassen, dass wir mit der biblischen Beurteilung auch bestehen bleiben, dass wir sie nicht ändern, abändern. Mir ist immer irgendwie ein besonders beeindruckendes Beispiel der Apostel Paulus. Während aber Paulus, heißt in Apostelgeschichte 17 Vers 16, in Athen sein Mitarbeiter erwartete, wurde sein Geist in ihm erregt, da er die Stadt voll von Götzenbildern (00:05:05) sah. Und mein Eindruck ist, dass wir uns an Dinge so sehr gewöhnen können, dass wir gar nicht mehr erkennen, was das für ein Gräuel in den Augen Gottes ist. Götzenbilder zum Beispiel. Heute gehen wir in Kirchen und sehen da Kunstwerke darin. Dabei ist das etwas, was ein Gräuel für Gott ist, wo Heiligenbilder da sind, wo Götzenbilder da sind, wo Menschenverehrung stattfindet, das für Gott absolut ein Gräuel ist. Und wir machen daraus Kunstwerke. Wir definieren sie als Kunstwerke. So wie Frauen, natürlich auf einer völlig anderen Ebene, und das ist schlimm, aber das eine geht gegen Gott, das andere geht gegen Menschen. Lass uns das nicht vergessen. Gott ist der heilige Gott, der kommt an erster Stelle. Aber wo jetzt Menschen definieren, das ist eben kein Mensch, sondern das ist eben noch ein werdender Mensch oder dergleichen. Lasst uns da wirklich mit dem Urteil auf der Schrift basierend bleiben. Lasst uns innerlich die gleiche Erregung, die Paulus hier hatte, der Geist, der in ihm (00:06:04) erregt wurde, lasst uns das bewahren. Auch in dieser Frage. Nicht, dass wir jetzt irgendwie gegen Menschen aufstehen. Gott ruft uns nicht dazu Demonstrationen auf und schon gar nicht uns davor, irgendwelche Kliniken zu stellen und Menschen irgendwie zu bedrängen. Das ist nicht unsere Aufgabe. Unsere Aufgabe ist, Gottes Wort zu kennen, Gottes Wort auszuleben, zu Gottes Wort zu stehen, da wo es möglich ist, das Wort Gottes auch zu sagen und natürlich Menschen, die in Notsituationen sind, und das gibt es auch in diesem Bereich, ihnen eine Hilfestellung zu geben. Aber unser Urteil, unsere Urteilsfähigkeit in dieser Weise nicht einschränken zu lassen.
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