Die Hybris des Menschen - im Blick auf die Schöpfung

© Charles Darwin

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(00:00:00) Die Hybris des Menschen, so möchte ich diesen Podcast überschreiben. Ich lasse vor kurzer Zeit in einer großen Tageszeitung, wie der 24. Februar 2021 zum Anlass genommen worden ist, an Charles Darwin zu erinnern. Denn da, an diesem Tag vor genau 150 Jahren, so hieß es in dem Artikel, stieß Charles Darwin den Menschen endgültig vom Thron der Schöpfung. Die Abstammung des Menschen und die geschlechtliche Zuchtwahl handelt von unserer Stellung im Tierreich, so wird in diesem Artikel fortgefahren. Und dann werden zwei aktuelle Beispiele dieser Forschung gezeigt. Was für eine Hybris, was für ein Hochmut des Menschen, meinen zu beurteilen zu können, was die Schöpfung betrifft. Das ist so ein gutes Beispiel, ein treffendes Beispiel, man kann ja nicht sagen schönes Beispiel, weil es schockierend ist, wo der Mensch Wissenschaft benutzt, um seine eigenen (00:01:07) Vorstellungen, seine Gedanken, seine Überzeugungen, seinen Atheismus unter das Volk zu bringen. Das hat ja mit Wissenschaft nichts zu tun. Denn wenn Wissenschaft wirklich wertneutral wäre, könnte sie gar nicht zu diesem Ergebnis kommen. Denn wir wissen, dass Gott, der alles geschaffen hat, dass der Herr Jesus, der Sohn Gottes, der alles geschaffen hat, Johannes 1, Kolosse 1, dass er den Menschen ganz anders geschaffen hat als die Tiere. In 1. Mose 1 finden wir das. Das ist natürlich kein wissenschaftliches Buch, natürlich nicht, das ist Gottes Bericht über Dinge, bei denen kein Mensch dabei war, wo auch bis heute kein Mensch eine wirkliche Antwort geben kann, weil die Wissenschaft immer nur Vorgänge beschreiben kann, die aktuell sind und daraus Rückschlüsse zieht und das kann man natürlich auf frühere Zeiten, (00:02:01) aber da man in diesen Zeiten nicht mehr lebt und sie nicht hundertprozentig rekonstruieren kann, kann man immer nur mit Annahmen arbeiten. Gott dagegen zeigt uns, was wirklich gewesen ist. Da hat er zum Beispiel an dem fünften Tag des Schaffens, des Machens, wie es in 1. Mose 1 berichtet wird, da hat er die Wasser mit Gewimmel gefüllt, lebendiger Wesen und Vögel, die an der Ausdehnung des Himmels fliegen, hat er dort gemacht. Er schuf die großen Seeungeheuer und so weiter. Am sechsten Tag hat er dann die Tiere, Vieh und Gewürm und die Tiere der Erde gemacht. Und an diesem sechsten Tag danach, als Schlusspunkt, lesen wir in 1. Mose 1 Vers 26, Gott sprach, lasst uns Menschen machen in unserem Bild, nach unserem Gleichnis und sie sollen herrschen über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm. (00:03:02) Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn, Mann und Frau schuf er sie. Das heißt, hier sehen wir ganz deutlich, der Mensch ist nicht ein besonderes Tier, der Mensch ist nicht ein Tier, das sich weiterentwickelt hat, sondern Gott hat den Menschen geschaffen. Er hat den Menschen aus dem Nichts heraus gemacht tatsächlich und hat dem Menschen einen ganz besonderen Platz in seiner Schöpfung gegeben. Wenn der Mensch sich also erdreiste zu sagen, Charles Darwin habe den Menschen endgültig vom Thron der Schöpfung gestoßen, dann in dem Sinne, was den verblendeten Sinn des Menschen betrifft. Und Gott spricht auch davon in Römer 1. Er macht in Römer 1 ganz deutlich, dass der Mensch sich von Gott losgesagt hat. Gott hat sich offenbart in der Schöpfung. Das Unsichtbare von ihm wird geschaut, Römer 1 Vers 20, seine ewige Kraft, seine Göttlichkeit. Aber was hat der Mensch dann gemacht? Der ist ohne Entschuldigung, weil sie Gott kennen, Vers 21, ihn weder als Gott verherrlichten, (00:04:03) noch ihm Dank darbrachten, sondern in ihren Überlegungen in Torheit verfielen und ihr unverständliches Herz verfinstert wurde. Der Mensch wollte Gott nicht als seinen Gott. Das ist nicht erst seit Charles Darwin so. Das ist schon im Alten Testament, finden wir, wie das die Entwicklung des Menschen ist. Und was hat der Mensch deshalb gemacht? Sie haben die Herrlichkeit des unverweslichen Gottes verwandelt in das Gleichnis eines Bildes von einem verweslichen Menschen und von Vögeln und von vierfüßigen, kriechenden Tieren. Man hat Gott gemacht zu einem Bild von Tieren, Tiergott und Fischgott und was weiß ich. Und damit ist man verfinstert in seinem Verstand und damit ist man gar nicht in der Lage, das, was man an meinetwegen auch Versuchen Fach macht, was das Ergebnis von Versuchen ist, es in der rechten Weise einzuordnen. Und deshalb meint man, Gott habe den Menschen endgültig vom Thron der Schöpfung gestoßen (00:05:04) und Gott sagt, das ist Unfug, das ist verkehrt, das ist ein Beweis, dass ihr verfinstert seid, dass ihr Atheisten seid, aber nicht, weil das wahr ist, dass es keinen Gott gibt, sondern weil ihr euch eure eigene Welt gemacht habt. Und deshalb ist die Wissenschaft auch nie objektiv wertneutral. Nee, das ist jetzt überzogen, aber jeder macht Versuche und dann wertet er die Versuche nach seiner Überzeugung, nach seinem Weltbild wertet er sie aus. Wie käme sonst die Forschung der Evolution zu einem Ergebnis, das alles von selbst entstanden ist? Wenn man ein paar Details sich mal vornimmt, dann merkt man, selbst diese Forscher selbst merken, dass sie nur zielgerichtete Versuche zu irgendeinem guten Ergebnis führen, aber statt daraus die rechten Schlüsse zu ziehen, bleiben sie bei ihrer Verblendung. Wissenschaft ist eben nicht wertneutral. Wissenschaft ist immer untergeordnet unter dem, der sie betreibt. (00:06:04) Und so ist das eben auch im Blick auf das, was Gott gemacht hat. Nochmal, wir können nicht beweisen, dass Gott die Schöpfung gemacht hat. Das ist und bleibt nach Hebräer 11 eine Frage des Glaubens. Das ist ganz deutlich, dass Gott es nicht zulässt, dass man beweisen kann, dass er die Schöpfung gemacht hat. Durch Glauben, Hebräer 11, verstehen wir, dass die Welten durch Gottes Wort bereitet worden sind, sodass das, was man sieht, nicht aus Erscheinendem geworden ist. Durch Glauben verstehen wir. Es ist interessant, dass es auch nicht heißt, einfach durch Glauben glauben wir, sondern wir verstehen. Es ist schon mit unserem Verstand möglich, die Dinge zu beurteilen. Die Menschen dieser Welt mögen sie noch so intelligent sein. Sie wollen ihre eigenen Meinungen bestätigt bekommen. Und wenn dann jemand sagt, solche, die an Gott glauben, sind wissenschaftsfeindlich, dann ist das eine Lüge, dann ist das eine Diskriminierung. (00:07:01) Tatsächlich sind sie wissenschaftsfeindlich, weil sie nicht bereit sind, die Daten, die sich aus den Versuchen ergeben, wertneutral zu beurteilen und zu begutachten. Wir müssen auch aufpassen, dass wir nicht einseitig interpretieren solche Ergebnisse. Aber wir dürfen aus Gottes Wort wissen, es gibt einen Schöpfergott. Wir glauben an ihn. Und das, was wir sehen, bestätigt das in jeder Hinsicht. Deshalb, wir wollen an diesen Schöpfer glauben. Dieser Schöpfer, das ist der Herr Jesus. Der Jesus wird in Kolosse 1 genau so beschrieben. Durch ihn, den Sohn, den Herrn Jesus, sind alle Dinge geschaffen worden, die in den Himmeln und die auf der Erde, die Sichtbaren und die Unsichtbaren, es seien Throne und Herrschaften oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten, alle Dinge sind durch ihn und für ihn geschaffen. Wir wissen, dass er der Schöpfer ist und deshalb ehren wir ihn, deshalb ordnen wir uns ihm unter. Das will der Mensch nicht. In seiner Hybris stellt er sich über Gott und erhebt sich damit über alles, nicht nur (00:08:02) die Schöpfung, sondern auch den, der diese Schöpfung gemacht hat. Wir ordnen uns ihm unter. Wir sind uns bewusst, wie klein wir sind, wenn wir diese große Schöpfung anschauen. Und wir geben dieser Kleinheit zu, dieser Unwissenheit. Ein paar Details, die können wir doch erfassen, die dürfen wir verstehen. Vor allen Dingen verstehen wir, Gott ist der Schöpfer, ihm sind wir Rechenschaft schuldig. Und wenn es Gott als Schöpfer gibt, dann ist jeder Mensch ihm Rechenschaft schuldig. Auch solche, die so einen Unfug schreiben, das können wir ihnen fast nicht vorwerfen in der heutigen Gesellschaft, aber die damit meinen, sie und sie alleine hätten die Wahrheit gepachtet. Nein, der, der die Wahrheit ist, das ist der Herr Jesus, der die Wahrheit über die Schöpfung, über Gott, aber auch über unsere Sünde und Sündhaftigkeit zeigt. Deshalb, wer in die Schöpfung hineinschaut, der sieht, dass er klein ist, der sieht, dass er verloren ist, dass er ein Sünder ist und dem Schöpfer gegenüber verantwortlich ist und so jemand bekehrt sich und das zeigt, dass er klein ist, dass er demütig ist, dass (00:09:04) er sich demütigt vor diesem großen Gott.
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