Ist der Mensch in der Lage, Leben herzustellen?


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(00:00:00) Kürzlich las ich einen Zeitungsartikel, in dem die Frage gestellt worden ist, dürfen wir in die Evolution eingreifen, wie es uns gefällt. In diesem Artikel ging es um die Entwicklung der Genschere CRISPR, die rasant voranschreiten soll. Man geht davon aus, dass diese Methode bald genutzt werden kann, um das Genom von Menschen und all ihren Nachkommen zu verändern. Also es ist wirklich ein Einschreiten, ein Eingreifen in die Fortpflanzung, in den Bereich der Gene und die Veränderungen, die dadurch bewirkt werden, die zum Teil natürlich therapeutischer, medizinisch hilfreicher Art sind, aber wo man immer stärker auch Dinge verändert. Nun, mich beschäftigen dabei zwei Dinge, die von großem Interesse sind. Dürfen wir in die Evolution eingreifen, wie es uns gefällt? Das ist ja ein Widerspruch in sich selbst, das ist das erste Thema. Evolution ist doch, dass die Natur immer das Bessere herausbildet. (00:01:04) Natürlich mit ein paar Irrwegen, aber auf Dauer setzt sich immer das Stärkere durch, das was nach oben wächst, das was zu einer Verbesserung führt und was dann eben zu Makroevolution führt, wo dann eine Stufe nach der anderen erhöht wird. Also der Mensch bleibt nicht Mensch, sondern so wie sich der Einzeller zum Mehrzeller und die Tiere dann zum Menschen entwickelt haben, wird auch der Mensch eben durch die Evolution immer besser, immer größer. Wir beobachten das zwar nicht, aber das ist ja Evolution und das muss ja richtig sein, weil das der größte Teil der Menschen auch denkt, meint man. Aber da steht ja ein Widerspruch dazu, dass man in die Evolution eingreift, denn wenn man in die Evolution eingreift, dann übernimmt man ja auf einmal Schöpferaufgaben, aber das darf ja nicht, denn Schöpfer kann es ja nicht geben, nach Meinung der Evolutionstheoretiker, denn ein Schöpfer würde ja bedeuten, dass man Verantwortung hätte diesem Schöpfer gegenüber und das wäre ja hier auch dann der Fall. Also das zeigt schon die Widersprüchlichkeit derer, die an die Evolution glauben, dass (00:02:07) sie auf der einen Seite sagen, das muss sich ja alles von selbst entwickelt haben und wird sich auch weiterentwickeln und der Mensch ist eben nicht das Ende der Fahnenstange, sondern es wird immer weitergehen, immer höher, dauert zwar noch drei Millionen Jahre oder Milliarden Jahre, aber dann würde es eben nicht ein Mensch, sondern ein Supermensch sein, was auch immer das dann sein mag. Auf der anderen Seite, und das zeigt eben diese Widersprüchlichkeit, auch diese Unsinnigkeit letztendlich dieser Vorstellung von Evolution, darf man nicht eingreifen oder darf man doch eingreifen, darf man das dann verbessern, tun wir das eigentlich ständig, warum machen wir eigentlich solche Versuche im Blick auf die Evolution, warum ist das nötig? Das zeigt, dass offensichtlich so eine feste Überzeugung auch nicht vorhanden ist. Das ist das eine, dass man immer wieder sich einmal klar machen muss, in welche Richtung geht das, wie sind die Überzeugungen der Evolutionstheoretiker, widersprechen sie sich nicht letztlich durch das, was sie sagen, durch das, was sie tun. Das ist Punkt 1. (00:03:01) Punkt 2, der mich eigentlich noch mehr beschäftigt ist, was geschieht da eigentlich, denn die Sorge, die manche Wissenschaftler haben, nämlich hier in Verbindung mit solchen Genscheren, dass der Mensch eingreift und dass er Leben verändert, dass er sogar Leben produziert, dass er selber dann in der Lage ist, Leben zu bestimmen und das war ja vor einiger Zeit genau der Fall, wo ein Aufschrei durch die Welt ging, als ein Wissenschaftler aus China seine Menschenversuche öffentlich gemacht hat. Und da fragt man sich ja als Christ, der an Gottes Wort glaubt, wie weit wird das eigentlich noch gehen? In Offenbarung 13 werden ja zwei Tiere beschrieben. Das erste Tier ist ein Symbol für den römischen Kaiser, der wieder entstehen wird. Das zweite Tier spricht von dem Antichristen und da heißt es, dass dieser Antichrist die Menschen verführen wird, Vers 14, Offenbarung 13, die auf der Erde wohnen, wegen der Zeichen, die vor dem Tier, dem ersten Tier, dem römischen Kaiser, zu tun ihm gegeben wurden, also dieser (00:04:02) Antichrist, der ist in der Lage, Wunder zu tun, Zeichen zu tun, indem er die, die auf der Erde wohnen, auffordert, ein Bild dem Tier zu machen, das die Wunde des Schwertes hat und wieder lebendig wurde. Also das ist dieser römische Kaiser, das Tier mit der Wunde, das heißt, das römische Reich gibt es heute nicht, das ist die Wunde, aber diese Wunde wird geheilt und dann wird dieser römische Kaiser wieder entstehen, also dieses römische Reich und dann wird es wieder einen Kaiser geben, das ist damit gemeint und da soll ein Bild gemacht werden, da soll ein Götzenbild gemacht werden, das wird dann später auch in den Tempel gestellt werden und wird in Gottes Wort schon im alten Testament Gräuel der Verwüstung genannt, das ist ein Gräuelbild, weil Gott in seinem Tempel natürlich keine Götzenbilder haben möchte, Gott selbst soll angebetet werden und weil dieser Götze hingestellt wird, wird da Verwüstung über die Juden kommen. So und jetzt geht es weiter in Vers 15, Und es wurde ihm gegeben, dem Bild des Tieres Odem zu geben, Geist zu geben, damit das Bild des Tieres sogar redete und bewirkte, dass alle getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeteten. (00:05:04) Also offensichtlich ist da eine Methode entstanden, dass dieses Bild, was erstmal, ich sag mal wie ein Roboter, wie eine Darstellung, offenbar in 3D, in einer Dreidimensionalität von dem römischen Kaiser ist, aber dass das nicht einfach nur etwas Plastisches, etwas Materielles ist, sondern der Antichrist, der kann diesem Bild Odem geben, das ist Leben, irgendwie, das ist total beängstigend natürlich für uns, aber es ist eben Teil dieser Drangsalzzeit, die Gott über diese Erde, speziell über die Juden bringen wird, aber auch über die christliche Welt hier in Europa, Westeuropa, da ist dieses Tier, also dieser Antichrist in der Lage, diesem Roboter, nenne ich das mal, der dann Menschenzüge tragen wird, sogar Odem, sogar Geist zu geben. Also es wird tatsächlich soweit kommen, anscheinend, dass da eine Art von Leben entsteht, wie man sich das vorstellen kann, wie das wirklich ist, entlarvt oder enthüllt der Geist Gottes (00:06:06) hier nicht, aber das muss in diese Richtung gehen. Insofern muss uns nicht wundern, dass heute auch mit wissenschaftlichen Methoden versucht wird, zum Beispiel über solche Genscheren, Leben irgendwie zu verändern, Leben zu bewirken. Gott schaut zu und Gott lässt das offensichtlich bis zu einem gewissen Maß zu, weil es seinen Zwecken dient und er wird das sogar soweit zulassen, dass da eine Art Leben entsteht. Nochmal, wir können nicht genau sagen, wie das sich ausgestaltet. Wir brauchen keine Angst zu haben. Erstens, wir werden das nicht hier auf dieser Erde erleben. Diejenigen, die an den Herrn Jesus glauben, werden dann im Himmel sein. Die, die heute nicht glauben. Und wenn der Jesus heute wiederkommt, er hat gesagt, ich komme bald, das kann heute sein, das kann morgen sein, wir wissen das nicht. Das kann auch noch dauern, wir erwarten ihn heute oder nicht, aber wenn er gekommen ist, dann ist es zu spät für diejenigen, die nicht geglaubt haben, dann gehen sie ewig verloren. Ewig verloren. Sie werden das dann hier auf dieser Erde erleben. (00:07:01) Wir brauchen also keine Angst zu haben, aber wir werden natürlich Vorentwicklungen davon sehen und da brauchen wir auch keine Angst zu haben, denn wir haben den Herrn auf unserer Seite. Sind wir bereit, mit dem Herrn auch durch schwierige Umstände zu gehen? Der Apostel Paulus sagt in Apostelgeschichte 14, dass wir als Gläubige durch Trübsal in das Reich Gottes eingehen. Wir sollten nicht erwarten, dass, weil es in Deutschland, in Europa so ruhig war, viele Jahrzehnte jetzt, dass das so bleiben wird. Das ist eine kürzeste Zeitperiode, wo es solch einen Frieden gibt. Wir müssen also damit rechnen, dass es wieder schwieriger wird. Brauchen wir dafür Angst zu haben? Brauchen wir nicht, weil wir den Herrn auf unserer Seite haben, weil wir den Herrn kennen, weil er bei uns ist, weil er uns die Kraft gibt. Wir brauchen nicht heute, um Kraft zu bitten für übermorgen. Wir brauchen heute die Kraft für heute, wollen heute treu sein, wollen die Entwicklungen sehen, die in diese Richtung gehen und wollen sehen, dadurch wird sich Gottes Weissagungen früher oder später erfüllen. Aber wir stehen auf der Seite des Retters. Wir stehen auf der Seite des Stärkeren. Wir stehen auf der Seite dessen, der das ganze Universum in seiner Hand hält. Lasst uns den Vertrauen mit ihm gehen. Lasst uns nicht blind sein für die Entwicklungen. (00:08:02) Lasst uns sehen, was auch in diesem Bereich der Unmoral und der sogenannten Wissenschaft da passiert. Aber lasst uns im Vertrauen zu dem Herrn gehen, dass er uns bis an das Ziel führen wird.
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