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Es wird von einem kleinen Jungen berichtet, der gerade seinen Vater verloren hatte. Es begann für ihn eine schwere Zeit, um zu verstehen, dass sein Vater wirklich gestorben war und doch zugleich im Paradies lebte. „Er ist mit dem Herrn Jesus im Himmel“, wiederholte seine Mutter ständig.

„Vati ist im Himmel“

Am folgenden Sonntag fragte der Junge seine Mutter auf dem Weg zur Versammlungsstunde: „Wird Vati auch da sein?“ „Nein, er ist im Himmel mit dem Herrn Jesus“, antwortete die Mutter. Der Junge schwieg – und doch war er mit der Antwort nicht zufrieden.

Während des ganzen Zusammenkommens schaute er um sich herum. Als die Zusammenkunft beendet war, fragte seine Mutter: „Hast Du jemanden gesucht, Johnny?“ „Ja“, antwortete der Junge, „ich habe Vati gesucht.“

„Der Herr könnte doch Vati mitbringen“

Langsam begann die Geduld der Mutter zu schwinden, als sie noch einmal antwortete: „Johnny, hast Du mir wieder nicht zugehört? Ich habe Dir doch gesagt, dass Vati im Himmel mit dem Herrn Jesus ist, so dass er hier auf der Erde nicht mehr bei uns sein kann.“

„Ich weiß, ich weiß“, sagte Johnny. „Aber ich habe gedacht, wenn der Herr Jesus sowieso persönlich in die Zusammenkünfte kommt, hätte er Vati doch mitbringen können.“

Kindlicher Glaube ist vorbildhaft

Johnnys kindlicher Glaube hat etwas ergriffen, was wir häufig vergessen. Ihm war gesagt worden, dass der Herr in der Mitte derer ist, die sich in seinem Namen versammeln. Und er glaubte es. Warum sollte der Herr seinen Vater nicht mitbringen, wenn Er sowieso in die Zusammenkünfte kam?

Wenn wir doch ein wenig dieses schlichten Glaubens eines kleinen Jungen hätten!

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