Beten – auch in der U-Bahn? (FMN, Die gute Saat)

Lesezeit: 2 Min.

Eine Christin erzählt: „Man kann überall beten. Ich habe zum Beispiel die Angewohnheit, in der U-Bahn zu beten, zuerst für all die Menschen um mich her, die mir zwar unbekannt sind, die Gott aber kennt. Dann, wenn die Fahrt länger ist, nehme ich auch etwas zum Lesen mit, meist eine Taschenbibel.

So las ich eines Tages in meiner Bibel. Da sagte meine Platz-Nachbarin, eine elegante junge Frau: „Wenn Sie laut lesen würden, dann hätte ich auch etwas davon." Daraufhin las ich mein Kapitel hörbar zu Ende. Noch ein kurzes Gespräch, und ich musste aussteigen.

So ließ Gott mich erleben, dass ich nicht die Einzige in der U-Bahn war, die Gemeinschaft mit dem Herrn Jesus Christus suchte! Auf der Hinfahrt hatte ich mich nämlich gefragt, ob es tatsächlich gar keine anderen Gebete in diesem Wagen gäbe. Natürlich hatte ich keine direkte Antwort erwartet. Aber auf dem Rückweg erlebte ich diese Ermunterung."

Christen sagen oft, dass das Gebet das Atmen der Seele ist. Nun ist ja das Atmen ein lebensnotwendiger und selbsttätiger Vorgang, der sich ständig abspielt, wo wir uns auch befinden. Und wenn die Luft in der U-Bahn auch nicht immer die beste ist, so kann doch unsere Seele dort wie überall sonst die „Luft des Himmels" atmen. Davon sollten wir mehr Gebrauch machen!

„Derselbe Herr von allen ist reich für alle, die ihn anrufen; denn jeder, der irgend den Namen des Herrn anruft, wird errettet werden." (Röm 10,12.13)

Folge mir nach – Heft 5/2018

Der Kalender: Die gute Saat
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