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In Berlin hat ein Justizirrtum breite Resonanz gefunden. Eine Frau, Monika de M., war wegen angeblichen Mordes verurteilt worden und saß im Gefängnis. Nun musste sie, nach 888 Tagen Haftstrafe, freigelassen werden. Grund: Justizirrtum. Sie war nicht die Mörderin und saß zu Unrecht. Es passte halt alles: Motiv, Lebensumstände der Person, Charakterisierung der Person, usw.

Wie gut, dass wir wissen, dass es „bei Gott kein Ansehen der Person“ gibt (Röm 2,11). Von Ihm wissen wir, dass Er „ohne Ansehen der Person richtet nach eines jeden Werk“ (1. Pet 1,17). Jeder Mensch kann sich darauf verlassen, dass Gott keinen Fehler begeht. Bei Ihm landet niemand im Gefängnis, der nicht dahin gehört.

Allerdings ist das „Gefängnis Gottes“ nicht zu vergleichen mit Gefängnissen, die wir hier kennen. Diese sind gegen das ewige Gefängnis ein Kinderspiel. Wenn die Bibel nämlich von der Hölle, dem Feuersee, der ewigen äußersten Finsternis spricht, muss es uns anders werden! Dieses Gefängnis bedeutet ewige Gottesferne, ewige Einsamkeit, ewiges sich verurteilen, ewige Veränderungs- und Orientierungslosigkeit. Man ist mit allen Sinnen dabei, kann aber nichts mehr tun. Wer einmal auch nur für eine halbe Stunde im Dunklen sitzen musste, ohne sich bewegen zu können, aber bei vollem Verstand, der bekommt eine Mini-Mini-Ahnung von dem, was die Hölle einmal sein wird.

Kann man diesem Schicksal entgehen? Ja – Gott sei Dank! „Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe“ (Joh 3,16). Du musst noch heute zum Retter Jesus Christus kommen. Morgen (oder übermorgen oder in x Tagen – Gott allein weiß, wann genau) kann es für jeden, vielleicht aber auch nur für Dich ganz persönlich für immer zu spät sein.

Aber auch als Christen wollen wir nicht meinen, dass wir ja gerettet sind – dann ist alles in Ordnung. Unser Leben wird weiter unter dem Auge Gottes geführt: „Denn wer unrecht tut, wird das Unrechte empfangen, das er getan hat; und da ist kein Ansehen der Person“ (Kol 3,25).

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