Wenn biblische Maßstäbe verdreht werden

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Was jetzt in Berlin „geschah“

Oftmals werden biblische Maßstäbe heute umgedreht, ohne dass danach noch ein Hahn kräht. Aber manchmal eben doch. Jetzt musste der Ehepartner des aktuellen Bundeskanzlers, Joachim Sauer, erleben, dass man sich für die „Damenrunde“ angesichts des Staatsbesuchs der 26 EU-Länder in Berlin für den „Hahn im Korb“ interessierte. Denn der deutsche Bundeskanzler ist nun einmal eine Bundeskanzlerin, Angela Merkel. Und ihr Ehemann Sauer hatte es jetzt mit vielen Damen zu tun. Er führte die „Damenrunde“, wie sie auch genannt wird, an.

Nicht immer wirken verdrehte Verhältnisse so grotesk. Gerade auf dem Gebiet des Verhältnisses von Männern und Frauen sind inzwischen Verhältnisse normal, die in der Bibel als alles andere als normal angesehen werden.

Die biblische Ordnung im zwischenmenschlichen Bereich

„Ihr Frauen, seid euren eigenen Männern untergeordnet, als dem Herrn“ - so heißt es im Epheserbrief, Kapitel 5, Vers 22. Wer diese Bibelstelle heute noch in der Öffentlichkeit propagieren würde, erntete nur Gelächter oder direkten Widerstand. Nicht zuletzt vom Grundgesetz. Wenn die Menschen nur eingesehen hätten, dass die biblischen Grundsätze zum Segen des Menschen sind, würde heute manches besser aussehen.

Nicht, dass Männer „besser“ wären als Frauen. Es geht hier überhaupt nicht um Wertigkeit, sondern um eine göttliche Ordnung für die Menschen. Gott hat sie für uns Menschen so angeordnet. Wie tragisch, wenn der Mensch meint, er sei klüger als Gott. Das geht immer schief. Auch, übrigens, in christlichen Familien!

Die biblische Ordnung für das christliche Zusammenkommen

„Die Frauen sollen schweigen in den Versammlungen, denn es ist ihnen nicht erlaubt zu reden“ (1. Korintherbrief, Kapitel 14, Vers 34). Es gibt heute kaum noch Versammlungen (oder Gemeinden oder Kirchen), in denen dieses biblische Gebot aufrecht erhalten wird. Es gibt viele Gründe, die angeführt werden, dass es sich um eine kulturelle Anordnung handeln soll, die heute keine Gültigkeit mehr hat. Wer so mit Gottes Wort umgeht, hat nichts mehr in den Händen, worauf er sich stützen kann. Denn wenn der Mensch anfängt, das Wort Gottes zu beurteilen, hört dieses Wort auf, den Menschen zu beurteilen!

Hätten die Versammlungen (Gemeinden, Kirchen) auf Gottes Wort gehört, viel schaden wäre verhindert worden. Nicht, weil Männer klüger oder weiser wären als Frauen. Im Gegendteil! Aber Gott weiß, warum Er etwas anordnet. Es ist schlicht zum Segen für den Menschen.

Die biblische Ordnung für die Gemeinde

„Ich erlaube aber einer Frau nicht, zu lehren noch über den Mann zu herrschen, sondern still zu sein“ (1. Timotheusbrief, Kapitel 2, Vers 12). Das mag sich heute wie von einem anderen Stern anhören. Aber es ist schlicht Gottes Wort.

Aber es gibt doch heute in fast jeder Gemeinde eine Pastorin, und Leiterinnen und Lehrerinnen ... Das mag alles sein. Und es mag auch sehr zutreffend sein, dass wir Männer immer wieder versagt haben in den Aufgaben, die sich für uns gestellt haben. Aber ist das eine Begründung dafür, die biblische Ordnung über den Haufen zu werfen? Zweifellos nicht.

Komisch?

Alle diese Dinge wirken heute nicht mehr so komisch wie der Auftritt von Joachim Sauer als Hahn im Korb der EU-Staatschef-Ehefrauen. Auch ein solcher wird in 20 Jahren vielleicht ganz normal sein. Aber Gottes Wort ändert sich nicht. Es bleibt ewig stehen, genauso wie die Maßstäbe Gottes. Wollen wir uns - auch wenn wir irgendwann komisch wirken - trotzdem noch daran halten?

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