27.04.2013 Matthäus | Dienst

Prinzipien für den christlichen Dienst aus Matthäus 10

Der Herr Jesus schickte seine 12 Jünger auf Missionsreise. In den einzelnen Anweisungen erkennen wir bestimmte Prinzipien für den christlichen Dienst. Die Grundsätze selbst finden wir in den Briefen des Neuen Testaments.

  1. Der Herr beruft in den Dienst, und Er sendet aus (Eph 4,11).
  2. Der Herr bestimmt den Umfang des Dienstes eines bestimmten Dieners, auch seinen Inhalt (1. Kor 12,8 ff.)
  3. Er bestimmt die Zielgruppe des Dienstes eines Dieners (Gal 2,7)
  4. Der Diener soll auf seinen Herrn vertrauen, auch was die äußeren Bedürfnisse betrifft (Phil 4,12.13).
  5. Der Arbeiter ist seiner Nahrung wert. Wir, die wir Empfänger eines Dienstes sind, tragen die Verantwortung, die äußeren Bedürfnisse eines solchen Dieners zu stillen (1. Kor 9,14; Gal 6,6).
  6. Der Arbeiter hat selbst von dem Herrn eine Aufgabe oder eine Begabung „umsonst" anvertraut bekommen. Sie gehört nicht dem Diener, sondern seinem Herrn. Also gibt er auch „umsonst" und verlangt nichts für seinen Dienst. Das Evangelium ist kostenfrei (1. Kor 9,18)!
  7. Der Arbeiter hat seine Aufgabe und Begabung „umsonst" anvertraut bekommen. Nichts ist von ihm, sondern alles vom Herrn. Paulus sagt dazu an einer Stelle: „Was aber hast du, das du nicht empfangen hast?" (1. Kor 4,7). Alles - auch jeder Dienst - ist die Gnade unseres Herrn. Wir brauchen uns auf nichts etwas einzubilden!