03.02.2019 Matthäus | Menschliches Zusammenleben | Versammlung / Gemeinde

Sünde soll nicht verbreitet werden

Wir lernen in diesen Versen den wichtigen Grundsatz, dass Sünde möglichst nicht in die Öffentlichkeit gebracht werden darf. Nur dann, wenn es sich um einen solch sündigen Zustand handelt, der nach 1. Korinther 5 vor der Versammlung zu behandeln ist, bleibt kein anderer Weg, als es sofort der Versammlung mitzuteilen. Aber das ist in den seltensten Fällen notwendig.

Wir sollen die Sache im Allgemeinen in der Stille behandeln. Es gibt leider Beispiele, bei denen über einen Fehler zunächst mit vielen anderen gesprochen wurde und die halbe örtliche Versammlung (Gemeinde) Bescheid wusste, bevor der Betroffene selbst angesprochen wurde. Das ist eine Krankheit, ja eine Sünde, die Brüder und Schwestern in gleicher Weise betrifft. Dabei muss beachtet werden, dass es in Matthäus 18,15 um eine Sünde geht, die bis dahin für andere verborgen und damit unbekannt ist.