Fauler Friedenskompromiss - oder Friede auf Basis von Gottes Wort?


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(00:00:00) Das Thema Friede oder Frieden ist im alten und im neuen Testament ein sehr großes Thema. Wer sehnte sich nicht nach Frieden? Selbst ungläubige Menschen, die an sich durch ihre Natur, sündige Natur, gar kein Frieden bewirken können, gar kein Frieden genießen können, sind doch letzten Endes solche Menschen, die irgendwie auf der Suche nach Frieden sind. Frieden mit Gott, Friede mit Menschen, wie man das bezeichnen möchte. Natürlich gibt es solche Terroristen wie die Hamas, die alles andere als Frieden wollen. Sie wollen jeden Frieden zerstören. Aber im tiefsten Grunde des Herzens sind doch die Menschen auf der Suche nach Frieden. Und so finden wir das in Gottes Wort, im alten wie im neuen Testament. Dabei bedenken wir natürlich, dass Friede in ganz unterschiedlicher Hinsicht uns vorgestellt wird. Da gibt es den Frieden mit Gott. Das heißt, dadurch, dass ein Mensch sich bekehrt, dass Gott ihn von neuem geboren werden lässt, dadurch hat man Frieden mit Gott, ist diese Kluft zwischen dem Menschen und Gott, ist sie ein für allemal überwunden. Dann gibt es natürlich den Frieden Gottes, diesen Frieden, den wir in Gemeinschaft mit Gott, unserem Vater, haben dürfen, (00:01:02) wie der Herr Jesus ihn in seinem Leben hier auf dieser Erde praktiziert hat. Dann gibt es Friede zwischen Menschen. Dann gibt es Frieden auch zwischen Juden und Heiden, diese Zwischenwand der Umzäunung, die aufgehoben worden ist durch das Werk des Herrn Jesus. Und dann finden wir im alten Testament, dass dieses Wort Shalom eben auch für Wohlstand, für Wohlergehen benutzt wird. Uns geht es jetzt speziell um den Frieden, den wir als Gläubige, als solche, die zur Versammlung Gemeinde Gottes gehören dürfen, den wir praktizieren sollen in diesem Miteinander, um diesen Frieden, der aber eine Grundlage haben muss. Und das finden wir bemerkenswerterweise in Gottes Wort immer wieder vorgestellt. Nun wissen wir, dass der Friede letztendlich nie dauerhaft sein kann, wenn er ohne den Herrn Jesus ist. Oder anders ausgedrückt, erst wenn der Herr Jesus auf dieser Erde wiederkommen wird, wird es wirklich dauerhaften und bestehenden Frieden geben. Das finden wir durch die Propheten mitgeteilt an einigen Stellen, ich nehme mal zwei heraus, (00:02:02) in Verbindung mit dem Kommen des Herrn Jesus, mit seiner Herrschaft und auch mit dem Tempel. In Haggai 2 Vers 9 lesen wir, Die letzte Herrlichkeit dieses Hauses wird größer sein als die erste, spricht der Herr der Herrscherin. Und an diesem Ort will ich Frieden geben, spricht der Herr der Herrscherin. Das heißt, er wird in Verbindung mit dem Kommen des Herrn Jesus, mit der Herrlichkeit, die er in den Tempel zurückbringen wird, wird er wirklichen, echten Frieden geben für das Volk Israel, für sein Volk, aber auch für die Menschen auf dieser Erde. Und ähnlich in Zacharia 6 Vers 13, dort lesen wir, Er wird auf seinem Thron sitzen und herrschen und er wird Priester sein auf seinem Thron und der Rat des Friedens wird zwischen ihnen beiden sein. Echten, dauerhaften, tiefen Frieden wird es erst geben, wenn der Herr Jesus wiederkommt. Und doch finden wir, dass Gottes Wort uns deutlich macht, dass wir auch heute schon in der christlichen Zeit, dass wir wahren Frieden genießen können. Das finden wir sozusagen vorbildhaft im Alten Testament schon mitgeteilt (00:03:04) und wir wollen uns deshalb mit ein paar Stellen beschäftigen aus dem Alten und Neuen Testament, die Bezug haben zu uns. Ich nehme als erstes 2. Mose 18 Vers 23. Da sind wir in der Zeit, wo das Gesetz eingeführt wird und da sagt Gott durch Mose zu dem Volk, Wenn du dies tust und Gott es dir gebietet, so wirst du bestehen können und auch dieses ganze Volk wird in Frieden an seinen Ort kommen. Da sehen wir, dass es Voraussetzungen gibt für Frieden. Manche Menschen suchen Frieden, auch Gläubige suchen Frieden einfach nur als ein Miteinander. Aber hier sehen wir, dass Gott keine faulen Kompromisse möchte. Er möchte eine solide, eine gerechte, eine heilige Basis, Grundlage für den Frieden haben. Sonst ist das nicht Friede, wie er ihn als Friede bezeichnet. Deshalb sehen wir hier in 2. Mose 18, dass der Gehorsam eine absolute Voraussetzung ist, damit der Friede nach Gottes Gedanken sein kann. Das wird bestätigt durch Pineas, wie wir ihn in 4. Mose 25 finden. Dort lesen wir, dass ein Israelit eine Midianiterin brachte, (00:04:04) vor den Augen seiner Brüder und Hurerei mit ihr trieb und dass dann Pineas eingriff und dass er die Heiligkeit Gottes vor Augen hatte und für die Heiligkeit Gottes eintrat. Und dann heißt es in 4. Mose 25 Vers 12, Darum sprich, siehe, ich gebe ihm, Pineas, meinen Bund des Friedens, weil er für die Heiligkeit Gottes eintrat, weil er sagte, Frieden kann es nicht geben, ohne das Bewusstsein, vor Gott zu stehen, ohne das Bewusstsein wahrer Heiligkeit. Deshalb hat Gott ihm diesen Bund des Friedens gemacht. Und wir sehen erneut, Gehorsam, Heiligkeit, Gerechtigkeit sind die Basis für einen Gott gewollten, für einen biblischen Frieden. Das ist ganz anders gewesen im Buch Joshua. Da finden wir, dass Joshua und die Ältesten einen großen Fehler machten. Da kamen die Gibeoniter und taten so, als ob sie aus weiter Ferne kämen. Aber in Wirklichkeit waren sie eben ein Volk in dem Land. Und Joshua hat Gott nicht befragt. Und da lesen wir in Joshua 9 Vers 15, Und Joshua machte Frieden mit ihnen und schloss mit ihnen, (00:05:02) einen Bund sie am Leben zu lassen. Und die Fürsten der Gemeinde schworen ihnen. Da finden wir, dass Friede gemacht worden ist, dass da Gemeinschaft gepflegt worden ist mit solchen, mit denen es keinen Frieden geben durfte. Hier sind das natürlich Ungläubige gewesen, die Gibeoniter. Aber wir sehen, dass das ein Vorbild ist darauf, dass man Gemeinschaft pflegt mit solchen, mit denen nach Gottes Wort keine Gemeinschaft zu pflegen ist, weil unterschiedliche Lebensgrundsätze oder wir würden heute sagen Versammlungsgrundsätze vorhanden sind. Und da sehen wir, dass es faule Kompromisse gibt. Dann ist das Friede. Aber das kann natürlich kein biblischer, das kann kein gottgewollter, das kann kein in diesem Sinn beständiger Friede sein, sondern es ist ein Friede, der auf Kosten der Wahrheit, auf Kosten der Gedanken Gottes, auf Kosten der Heiligkeit Gottes, auf Kosten der Gedanken, die Gott uns in seine Wort mitteilt, als Grundlage des Friedens gelegt wird. Und er warnt uns, gerade durch Joshua 9 und auch andere Stellen davor, dass wir nicht Kompromisse schließen, die nicht nach Gottes Gedanken sind. Wir sollen nach dem Frieden suchen, (00:06:02) aber wir sollen das nicht tun auf dieser falschen Basis, wie Joshua das leider getan hat, zur schädlichen Folge für das Volk. Ähnlich finden wir das dann später in Richter 4 Vers 17, wo wir lesen davon, dass das Volk Israel Streit hatte, Kampf hatte mit dem König der Kananiter, der sie unterdrückt hatte. Und da war Sisera, und da heißt es, und Sisera floh zu Fuß in das Zelt Jaels der Frau Hebers des Kenitas, denn es war Frieden zwischen Jabin, dem König von Hazor, und dem Haus Hebers des Kenitas. Ein Friede, der jetzt ausgenutzt wurde, weil es kein Friede war, der auf Gottes Wort beruhte, der auf den Gedanken Gottes beruhte. Da können wir Freundschaften pflegen, obwohl wesentliche Punkte des Wortes Gottes eigentlich zwischen uns stehen. In diesem Fall war das ja ein böser Mann, Sisera, war das ein gottloser Mann, und mit dem hatten die Kenita, hatten sie Frieden geschlossen. So kann man Frieden haben, und er fußt nicht auf Gottes Wort. Wir finden dann weiter bei Gideon eine positive Seite. (00:07:04) In Richter 6 heißt es, in Vers 23 und 24, Und der Herr sprach zu ihm zu Gideon, Friede dir, fürchte dich nicht, du wirst nicht sterben. Und Gideon baute dort dem Herrn einen Altar und nannte ihn, der Herr ist Frieden. Bis auf diesen Tag ist er noch ein Ophra der Abieser Ritter. Da sehen wir, wer in der Gegenwart Gottes lebt, wer in diesem Fall Gideon eine Offenbarung Gottes hatte, das heißt, wer vor Gott lebt, wer mit Gott lebt, der wird in der rechten Weise ein Bewusstsein haben des Friedens, der wird überhaupt einen solchen Altar haben, der Herr ist Frieden, der wird ein Bewusstsein haben, dass der Herr Frieden bewirken möchte. Er möchte das in unseren Herzen als Gläubige, nicht nur, dass wir Frieden mit Gott haben, sondern, dass wir im Frieden mit ihm, in dieser Gemeinschaft mit ihm leben, der wird ein Bewusstsein haben, was wahrer göttlicher Friede ist und so auch Gott nahen können. Ganz anders in Richter 21, da heißt es in Vers 13, (00:08:02) Und die ganze Gemeinde Israels nämlich sandte hin und redete zu den Kindern Benjamin, die am Felsen Rimon waren, und bot ihnen Frieden an. Das Volk Israel war in vollkommener Unordnung, so im Chaos, und war auf einem Weg, wo sie zunächst einmal dem Stamm Benjamin Böses zugelassen haben und dann die übrigen Stämme in einer Härte, in einer Rachsucht, in einer Brutalität gegen Benjamin vorgegangen ist, die vollkommen übersteuert war. Und jetzt sahen sie den Schabenhaufen und jetzt statt neu Gott zu befragen, Gott gehorsam zu sein, wirklich zu bekennen und Buße zu tun, gaben sie einen faulen Kompromiss und boten Benjamin Frieden an, aber nicht auf der Basis von Beugung und von Bekenntnis, sondern auf der Basis von Tricks. Da sehen wir, man kann falsch handeln und meinen, das könnte ich rückgängig machen, indem ich jetzt wieder neu andere faule Kompromisse eingehe. Nein, wahrer Friede, (00:09:02) auch im Miteinander, das Verfolgen des Friedens, das Bewahren der Einheit des Geistes im Band des Friedens, das wird nur funktionieren nach Gottes Gedanken, wenn wir auch Gott von Herzen gehorsam sind, wenn wir die Wahrheit suchen und wenn wir das nicht auf menschlicher Überlegung, auf menschlicher Basis machen. Wir machen jetzt einen großen Sprung, gehen zu Hesekiel 13 und da finden wir in den ersten Versen des Kapitels, wie da Propheten Israels waren, die geweißsagt haben, aber die falsch geweißsagt haben. Wehe den törichten Propheten, die ihrem eigenen Geist nachgehen und dem, was sie nicht gesehen haben, die nach menschlichen Vorstellungen, nach eigenen Vorstellungen, sogar nach falschen und bösen Vorstellungen da etwas in die Welt setzen. Haben wir das heute nicht auch? Das ist nicht nur, wenn es direkt böse ist, sondern wenn nach menschlichen Vorstellungen auch inmitten der Versammlung Gottes Gedanken geäußert werden, die nicht auf der Grundlage der Schrift, die nicht wirklich im Gehorsam (00:10:02) dem Wort Gottes gegenüber sind. Und dann heißt es in Vers 10, weil sie mein Volk irreführen und sprechen Frieden, obwohl kein Friede da ist. Oder auch in Vers 16, die Propheten Israels, die über Jerusalem weißtagen und für es Gesichte des Friedens schauen, obwohl kein Friede da ist, spricht der Herr Yahweh. Wir sehen also, dass wir hier finden, dass Friede verkündigt wird, nicht auf der Basis des Wortes Gottes. Und das sind Propheten. Das ist jetzt nicht irgendwer gewesen, sondern solche, die bekannt waren inmitten des Volkes Gottes. Solche, die vielleicht sogar anerkannt waren inmitten des Volkes Gottes, aber die nicht auf der Basis des Wortes Gottes hier gesprochen und gehandelt haben. Deshalb, Sachaya 8 Vers 19, wollen wir uns sagen lassen, so spricht der Herr der Herrscheren, das Fasten des Vierten und das Fasten des Fünften werden zu Freude und zu fröhlichen Festzeiten werden. Das ist ein Hinweis auf das Tausendjährige Reich. Doch liebt die Wahrheit und den Frieden. (00:11:02) Da sehen wir, Wahrheit und Friede gehören zusammen. Sie können und dürfen nicht voneinander getrennt werden. Friede ohne Wahrheit ist ein ungöttlicher Friede. Wahrheit wiederum ohne das Suchen von Friede ist Härte und ist Kälte und ist genauso wenig nach den Gedanken Gottes. Und das müssen wir genauso verurteilen in unserem Herzen, wenn wir nur meinen, die Wahrheit, aber nicht den Frieden suchen zu sollen. Wir gehen ins Neue Testament und da finden wir in wunderbarer Weise, wie die Versammlung Gottes, soweit sie damals eben schon verbreitet war, das heißt, die Gläubigen schon an verschiedenen Stellen waren, wie sie in Frieden gelebt haben. Apostelgeschichte 9 Vers 31 So hatte denn die Versammlung durch ganz Judäa und Galiläa und Samaria in Frieden und wurde erbaut und wandelte in der Furcht des Herrn und mehrte sich durch die Ermunterung des Heiligen Geistes. Wunderbar, wenn man das erleben darf, dass die Versammlung Gottes und wir verstehen, Versammlung Gottes, das sind alle Erlösten heute auf der ganzen Erde, wenn sie in Frieden miteinander (00:12:02) ist, wenn die Örtlichen zusammenkommen, in Frieden miteinander sind, wenn sie erbaut werden, wenn es da nicht immer Konflikt und Streit schon gar nicht gesucht wird, sondern wenn sie in der Furcht des Herrn, das heißt vor Gott wandeln, auf der Basis des Wortes Gottes, nicht nach menschlichen Vorstellungen die Einheit des Geistes verwirklicht werden soll, sondern wenn das auf der Basis des Wortes Gottes geschieht und dann auch der Heilige Geist sein Recht hat und der Heilige Geist in der ihm eigenen göttlichen Weise wirken kann. Wir können das nicht herbeisuchen, wir können das nicht einfach herbeireden, aber wenn das die Basis ist für diesen Frieden, dann ist das wirklich zum Segen und dann wird das auch wirklich genossen werden können. Ähnlich in Apostelgeschichte 15, Vers 33. Diese Streitfrage bezüglich des Gesetzes und die ist geregelt worden, nicht auf menschliche Weise, sondern indem man sich unter Gott und seinen Geist und das Wort Gottes gebeugt hat. Und dann kamen diejenigen, die von Antiochien dorthin nach Jerusalem gesandt wurden, wieder nach Antiochien zurück mit diesem Brief, wo (00:13:02) deutlich gesagt wurde, was Gottes Gedanken sind. Dann heißt es in Vers 33, nachdem sie sich aber eine Zeit lang aufgehalten hatten, wurden sie mit Frieden von den Brüdern entlassen, zu denen die sie gesandt hatten. Ja, wenn dem Wort Gottes Raum verschafft wird, wenn man nicht eben nach menschlichen Überlegungen, um einfach Menschen zusammenzuhalten, Gemeinden zusammenzuhalten, zusammenkommen, zusammenzuhalten, damit man noch mehr ist und damit keine Trennung da ist. Wie traurig ist eine Trennung, aber manchmal ist sie nötig. Wenn das eben nicht auf einer menschlichen Basis einfach, wir wollen zusammenbleiben, stattfindet, dann kann man wirklich sagen, dann kann man in Frieden auch miteinander gehen und einander verlassen werden. Römer 14 Vers 17, da geht es jetzt nicht um die Versammlung Gottes, denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude im Heiligen Geist. Da sehen wir, dass Gott wirklich möchte, dass wir den Frieden verfolgen. In Hebräer 12 Vers 14 heißt es, jagt dem Frieden nach, aber mit aller Heiligkeit. (00:14:02) Aber jagt dem Frieden nach. Haben wir wirklich einen Wunsch, haben wir wirklich ein Sehnen, haben wir einen geistlichen Fleiß, eine geistliche Aktivität, um dem Frieden nachzujagen? Friede gehört zu dem, wonach wir trachten sollen. Aber es beginnt mit Gerechtigkeit. Und dann kommt der Friede. Das heißt, das zeigt wieder einmal, nicht der Friede ist das höchste Ziel, sondern Friede auf der Basis praktischer Gerechtigkeit. So in 1. Korinther 14 finden wir, wie die Gefahr bestand, und da war mehr als eine Gefahrenkorinther, dass da alles im Chaos, in Unordnung war. Und dann sagt der Apostel in Vers 33, denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens, wie in allen Versammlungen der Heiligen. Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, aber er ist auch nicht ein Gott der Ordnung, sondern er ist ein Gott des Friedens. Friede auf der Basis göttlicher Ordnung, das ist mehr als Ordnung, aber es hat die Ordnung als, wie soll man sagen, als eines der Kennzeichen, aber nicht als ein alleiniges. Ist es wirklich, dass Gott Frieden (00:15:02) in der örtlichen Versammlung, in dem örtlichen Zusammenkommen, wo wir sind, bewirken kann? Dann kommen wir zu zwei Stellen, die für unsere Zeit heute von großer Bedeutung sind. Epheser 4 Vers 3. Wir sollen uns befleißigen, die Einheit des Geistes zu bewahren in dem Band des Friedens. Wir sollen nicht den Frieden bewahren, sondern wir sollen die Einheit des Geistes bewahren. Diese Einheit, die der Geist Gottes bewirkt zu jeder Zeit, immer in Absonderung von dem Bösen und in diesem bewussten Jagen nach dieser Einheit, diesem Wunsch, wirklich nach der Einheit, so wie Gott sie möchte, nicht nach Gegensätzlichkeit, nicht nach Trennung, sondern nach Einheit zu jagen, diese Einheit zu bewahren, zu verfolgen, in dem Bewusstsein, dass, sagen wir, gegensätzliche Entscheidungen natürlich niemals in Gottes Gedanken verbunden werden können mit dieser Einheit des Geistes. Aber sie wird Frieden bewirken und sie wird nur dann auch Wirklichkeit werden, wenn wir diesen Frieden verfolgen, wenn wir diesen Frieden auch suchen. (00:16:02) 2. Timotheus 2 Vers 22 Da sehen wir, Gott möchte nicht, dass wir allein bleiben. Gott möchte nicht, dass der Erlöste irgendwie allein seinen Weg geht, sondern er möchte, dass er sich mit solchen verbindet, die den Herrn anrufen aus reinem Herzen. Dazu ist aber Voraussetzung, dass man nach Frieden strebt. Aber auch hier wieder, der Friede kommt nicht an erster Stelle, sondern Gerechtigkeit, Glaube, Liebe. Das sind praktische Haltungen, die der Herr wünscht in unserem Leben und die er auch erfordert in unserem Leben, aber dazu gehört eben auch der Friede. Man kann nicht sagen, das ist Gerechtigkeit und dann kommt irgendwie der Friede, sondern es ist Gerechtigkeit und Glaube und so weiter, aber auch Friede. Wir sollen diesen Frieden suchen und wir sollen wirklich allen Fleiß anwenden, auf der Basis der Gerechtigkeit, der Wahrheit, diesem Frieden nachzufolgen. So wollen wir keine faulen Kompromisse schließen, wollen nicht nach menschlichen Überlegungen, nach menschlichen Gedanken schon gar nicht (00:17:02) nur, um einfach zusammen zu bleiben, zusammen zu sein, sondern wollen diesen Frieden verwirklichen auf der biblischen Grundlage. Dann wird es zum Segen sein, dann wird es zur Ehre Gottes sein, dann wird es bleibend in dem Sinne sein, dass es vor Gott Bestand hat und dann wird es auch für uns zu einem wirklichen Segen, zu einem wirklichen Nutzen sein und das wollen wir doch.
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