2. Timotheus 4,17


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(00:00:00) Einen guten Morgen mit 2. Timotheus 4 Vers 17. Da schreibt der Alte, der Greiseapostel Paulus, Der Herr stand mir bei und stärkte mich. Paulus war bei weitem noch nicht so alt, wie Johannes werden sollte. Er ist vergleichsweise früh in seinem Dienstleben abgerufen worden, das heißt als Märtyrer wahrscheinlich gestorben. Er hatte schwierige Lebensumstände inzwischen. Er war das zweite Mal im Kerker in Rom, dieses Mal nicht in einem eigenen Haus, sondern wirklich in einem Kerker. Er war allein, er war einsam. Da gab es nur ganz wenige, die bei ihm ausgeharrt haben. Alle, die in Asien sind, haben mich verlassen, schreibt er am Anfang dieses Briefes. Jetzt war er in einer ersten Verantwortung, in einem ersten Gerichtsverfahren und niemand stand ihm bei. Alle verließen mich, es werde ihnen nicht zugerechnet. Das war schon nicht einfach, in solchen Umständen bei einem Verurteilten zu stehen, das anders als bei einem Gerichtsverfahren heute. Da war die Gefahr, dass jemand, der sich auf die Seite des Angeklagten, der verklagt war und der wahrscheinlich verurteilt würde und in diesem Fall erst recht, wer sich auf diese (00:01:04) Seite stellte, der konnte selbst mit angeklagt werden und auf einmal das gleiche loshaben. Alle verließen mich. Aber dann fügt Paulus hinzu, Der Herr aber stand mir bei. Der Herr hat ihn nicht allein gelassen, er hat ihm beigestanden und hat ihn gestärkt. Was für ein großes Wunder der Gnade Gottes, dass er, dass der Herr Jesus uns nie allein lässt, er braucht dich nicht. Du hast nicht die Umstände von dem Apostel Paulus, aber vielleicht hast du auch herausfordernde Umstände. Stehst allein da. Hättest dir gerne einen Ehepartner gewünscht, aber aus bestimmten Umständen kam es nicht dazu. Stehst allein da im beruflichen Bereich, da steht dir keiner bei. Stehst allein da in der Familie, alle anderen ungläubig. Stehst allein da, weil dein Ehepartner einfach dich verlassen hat, in Hurerei einen für die sich selbst schöneren Weg, wie er meint, sie meint, gefunden zu haben. Du stehst allein da. Vielleicht in der örtlichen Versammlung, in einer schwierigen Frage, du stehst allein da. Der Herr stand mir bei. Natürlich müssen wir uns immer fragen, ob wir recht stehen. (00:02:01) Ich kann allein stehen, weil ich selber falsch stehe. Aber wenn wir mit dem Herrn gehen, dann steht er uns bei und dann stärkt er. Du kannst sicher sein, dass er dir Kraft gibt für den Tag, dass er an deiner Seite steht, dass er dir das gibt, was du nötig hast, dass er dich ermutigt. Der Herr ist auch bei dir. Vergiss das nie und gib das nie auf. Der Herr stand bei mir und stärkte mich.
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