Der Kontrast zwischen Christus und der Welt

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Die Welt um uns herum geht, was das Äußere betrifft, mit ihrer Religion und Philanthropie (Menschenliebe) immer weiter. Sie tut Gutes, baut Krankenhäuser, ernährt die Hungrigen, kleidet die Nackten und Ähnliches. Aber ihre inneren Antriebe sind nicht die von Christus. Jedes Motiv, das Christus auf seinem Weg leitete, ist nicht das, was die Menschen regiert. Und die Beweggründe, die diese Welt am Laufen halten, sind überhaupt nicht diejenigen, die in Christus zu finden waren.

Der Ungläubige erkennt die moralische Schönheit Christi an. Es mag sich ungewöhnlich anhören: Selbstsucht kann Freude an Selbstlosigkeit finden. Aber der Christ soll „Christus anziehen“. Er ging den ganzen Tag umher, Gutes zu tun. Es gab keinen Moment, in dem Er nicht bereit war, als Diener – angetrieben durch die Gnade – auf die Bedürfnisse anderer einzugehen.

Niemand sollte annehmen, dass Ihn dies nichts kostete. Er hatte nicht, wo Er sein Haupt hinlegen konnte. Er hungerte und war müde, und als Er sich hinsetzte, wo war das? Unter der brennenden Sonne am Brunnen, während seine Jünger in die Stadt gingen, um Brot zu kaufen.

Und was dann? Er war für die arme, schändliche Sünderin, die zu Ihm kam, genauso bereit zu helfen, als ob Er nicht gehungert hätte und weder müde noch erschöpft gewesen wäre. Er war nie tatenlos in Ruhe. Er war in all den Prüfungen und Schwierigkeiten, in denen der Mensch aufgrund der Sünde durch Prüfungen von außen steckt. Aber sieh, wie Er sich darin verhielt!

Er machte Brot für andere, aber Er würde keinen Stein berühren, um ihn in Brot für sich selbst zu verwandeln. Was die moralischen Motive seiner Seele betrifft, hat der Weltmensch kein einziges Prinzip mit Christus gemeinsam.

Wenn also der Mensch dieser Welt im Christen etwas von der moralischen Größe Christi erkennen soll, ist offensichtlich, dass die Welt es nicht in Ihm lesen kann. Ein Ungläubiger ist kein Christ; er ist keineswegs auf dem Weg zum Himmel. Jeder Schritt, den er tut, führt ihn nur weiter und weiter vom Ziel weg. Wenn ein Mensch auf dem falschen Weg ist, desto weiter er darauf geht, desto mehr irrt und verirrt er sich.

Aus: Selbstlosigkeit

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