Die Haltung des Christen in einer Welt von Problemen

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Wie gering ist doch die Weisheit des Menschen! Aber ist das bedeutsam? Der Herr kommt, und wir gehören zum Himmel. In der Versammlung (Gemeinde) gibt es weder Griechen, noch Barbaren, noch Skythen. Wir sind Christi Diener und wissen, dass unser Meister der Sieger ist. Er hat einen Sieg errungen, durch den Er der ganzen Welt Frieden geben wird.

In der Zwischenzeit sind wir an dem Ort, an den Er uns gestellt hat, Zeugen des Friedens, den Gott schon jetzt schenkt. Die Liebe und die Gnade Gottes, die uns in enge Verbindung mit dem Himmel gebracht haben, erfüllen unsere Herzen. Wir wissen, wie wir den verwirrten und leidenden Seelen jene Ruhe und jenen Frieden bringen können, die nichts in dieser Welt zerstören kann.

Wir sind nicht von dieser Welt, so wie Jesus nicht von dieser Welt war. Unser Leben kommt vom Himmel herab und kehrt dorthin zurück: Das ist die Quelle des Lebens. Bleibe dort, lieber Bruder. Es mag sein, dass wir in der Welt Trübsal haben werden, aber es gibt Einen, der die Welt überwunden hat.

Möge Gott in seiner Gnade alle Brüder in diesem Geist bewahren, damit wenigstens einige den Eindruck des Friedens auf ihren Gesichtern zu tragen wissen, weil er in ihren Herzen herrscht inmitten dieser Welt, die für viele mit Not und Sorge verbunden ist.

Alles, was geschieht, geschieht unter Gottes Hand. Kein Spatz fällt ohne Ihn zu Boden. Er vergisst nichts, nichts entgeht Ihm.

Und dann: Dann kommt der Herr. Oh, wenn Gottes Kinder daran denken würden!

Auszug aus einem Brief John Nelson Darbys, den er in Elberfeld am 30. Oktober 1861 geschrieben hat.

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