Sprüche 14,12


Transkript der Audiodatei

Hinweis: Der folgende Text ist ein computer-generiertes Transkript der Audiodatei. Vereinzelt kann die Spracherkennung fehlerhaft sein.
(00:00:00) Gottes Gnade mit Sprüche 14 Vers 12. Da sagt der weise Salomo, da ist ein Weg, der einem Menschen gerade erscheint, aber sein Ende sind Wege des Todes. Vielleicht denkst du auch, das ist ein Weg, den ich gehen möchte. Das habe ich mir vorgestellt. Das gefällt mir. Das ist ein Weg, der meinen Gedanken entspricht. Aber was ist es, wenn er dir gerade erscheint, aber am Ende ein Weg des Todes ist? Viele junge Menschen, gerade junge Menschen, aber nicht nur, haben gesagt, das ist der Weg, der gefällt mir. Den habe ich mir jetzt ausgedacht. Und in Wirklichkeit war es der Eigenwille. In Wirklichkeit war es ein Weg aufgrund menschlicher Begierden. Wie ist das gewesen, wenn man sich zurück erinnert an das Buch Ruth. Da war ein Mann Elimelech zusammen mit Naomi. Da war Hungersnot in Israel und sie sind weggegangen nach Moab. Ein Weg, der ihnen gut erschien, hin dahin, wo es Essen gab. Und das kann man ja menschlich absolut verstehen. Und was war das Ende? Er starb und seine beiden Söhne starben. Es (00:01:03) war ein Weg, der ihm gerade erschien, der ihm sinnvoll erschien. Und doch war es ein Weg im Eigenwillen, war es ein Weg im ungehorsam Gottes Wort gegenüber. Und am Ende stand nicht nur ein Tod, nicht nur zwei Tode, drei Tode. Ja, Gott kann auch aus einem solchen bösen Weg noch Gutes hervorbringen. Ruth kommt zur Bekehrung. Aber überleg dir, auf welche Kosten das ging. Da waren drei Männer, die starben. Wir können nicht immer sagen, wenn jemand stirbt. Bei weitem nicht. Das ist ein Weg des Todes gewesen. Natürlich ist er tot, aber Gottes Weisheit ist unergründlich für uns. Das heißt nicht immer, wenn jemand stirbt oder oft muss man sogar sagen, wenn jemand stirbt, auch ein Gläubiger, frühzeitig stirbt, dann können wir nicht sagen, das ist ein falscher Weg gewesen, das ist ein Weg des Todes gewesen, weil jemand im Ungehorsam gegangen ist. Aber manchmal ist das eben doch so. Und es ist ein geistlicher Tod, wenn ein Gläubiger eine Ungläubige heiratet. Aber mir hat er das deutlich gemacht, hat er gar nicht. Denn es wäre im Widerspruch zu Gottes Wort. Du bist dann auf einem sicheren Weg, du bist dann auf einem guten Weg, auf einem Weg, der (00:02:04) nicht der Weg des Todes ist, sondern des Lebens. Wenn du Gottes Wort auf dein Leben anwendest, wenn du Gott von Herzen gehorsam bist, wenn du nicht sagst, aber in diesem Punkt weiß ich es besser als Gott, da könnte es doch sein, dass er in meinem Fall mal diese Ausnahme macht, macht er nicht. Da ist ein Weg, der einem Menschen gerade erscheint. Geh keinen Weg im Eigenwillen, es ist ein ganz gefährlicher Weg. Da ist ein Weg, der einem Menschen gerade erscheint, aber sein Ende sind Wege des Todes. Ich möchte dich ausdrücklich warnen davor, geh nicht mit Ungläubigen, geh nicht an Orte der Ungläubigen, sondern geh einen Weg mit dem Herrn, dann wirst du gesegnet sein, das wird dir zum Segen sein. Und genau das wünsche ich dir.
Beitrag teilen

Verwandte Artikel

Christus - der Sohn Gottes (Sprüche 30,1-4) Manuel Seibel Im Alten Testament war die Dreieinheit Gottes nicht offenbart. Aber ein Mann - Agur - der in seiner Demut vor Gott stand, hat offenbar mehr erfasst, als man sich eigentlich in dieser Zeit erklären kann. Podcast anhören
Die göttliche Unterschrift: Jesu letztes Zeugnis (Offenbarung 22,18-21) Michael Hardt Wie endet das letzte Buch der Bibel? In den letzten Versen der Offenbarung setzt Jesus Christus persönlich seine „göttliche Unterschrift“ unter das prophetische Wort. In dieser abschließenden Betrachtung zu Offenbarung 22,18-21 sehen wir, mit ... Video ansehen
Wohlgefallen oder Gräuel Michael Vogelsang Die Bibel zeigt uns an vielen Stellen, wie Gott unser Verhalten beurteilt. Dabei erstreckt sich das Urteil Gottes von „Wohlgefallen“ bis „Gräuel“. Wie schön wäre es, wenn Gott über unser Leben sagen könnte: „So werde ich Wohlgefallen ... Artikel lesen
Das hörende Ohr Stefan Drüeke Wie kann man Schallwelle hören? Ein feiner Trichter fängt Luftschwingungen auf, im Mittelohr verstärken Hammer, Amboss und Steigbügel jede Schwingung, und in der Schnecke werden sie in elektrische Impulse verwandelt. So hören wir Flüstern, ... Video ansehen
Friede auf Erden? Was die Engel wirklich meinten Michael Hardt Christus, der Retter, wurde in Bethlehem geboren. Doch wer erfährt zuerst davon? Nicht die Mächtigen oder Gelehrten in Jerusalem, sondern einfache Hirten auf den Feldern. Mitten in der Nacht hören sie die freudige Botschaft: „Ein Retter ist ... Video ansehen
Der Sohn Gottes in Sprüche 8 Leslie M. Grant Für den Schreiber dieses Artikels bietet Sprüche 8 einen der deutlichsten Beweise, dass der Herr Jesus der Sohn des Vaters von Ewigkeit her ist. Es handelt sich sicherlich nicht um die einzige Schriftstelle, die diese kostbare und wunderbare ... Artikel lesen