Psalm 7,18


Transkript der Audiodatei

Hinweis: Der folgende Text ist ein computer-generiertes Transkript der Audiodatei. Vereinzelt kann die Spracherkennung fehlerhaft sein.
(00:00:00) Gottes Gnade mit Psalm 7 Vers 18. Da lesen wir, dass David sagt, Ich will den Herrn nach seiner Gerechtigkeit preisen und den Namen des Herrn des Höchsten besingen. David hat diesen Psalm gedichtet wegen der Worte des Benjaminitas Kusch, der gegen ihn auftrat, der ein Feind von ihm offensichtlich gewesen ist. Er nahm seine Zuflucht zu seinem Herrn, zu seinem Gott. Gott, rette mich von allen meinen Verfolgern und befreie mich. So steigt er in diesem Psalm ein, in dieses Gedicht. Aber dann endet er mit diesem wunderbaren Lobgesang. Das ist irgendwie beeindruckend, dass wir immer wieder in der Bibel, gerade in den Psalmen finden, dass eine große Not der Ausgangspunkt eines Gedichtes ist und am Ende ein wunderbarer Lobgesang, eine Anbetung zu Gott aufsteigt. Haben sich die Lebensumstände geändert? Haben sie nicht. Aber David oder die Psalmisten haben sich geändert. Ihr Blick ist weggerichtet worden von den Lebensumständen von den Feinden und ist hingerichtet worden auf Gott. (00:01:04) Wunderbar, so können auch wir selbst in schwierigsten Lebensumständen Anbeter Gottes sein und werden. Wir sind natürlich als Kinder Gottes, als Erlöste, als solche, die Jesus Christus als ihren Retter angenommen haben, ihm unsere Sünden bekannt haben, sind wir Anbeter Gottes. Aber Gott möchte, dass das auch praktischerweise der Fall ist. Sind wir solche, die den Herrn nach seiner Gerechtigkeit preisen, die einmal wegsehen von unseren Lebensumständen, von unseren irdischen Umständen und die Größe Gottes, die Liebe Gottes, die Fürsorge Gottes, die Gnade Gottes, die Gerechtigkeit Gottes sehen und ihn so preisen? Er ist es wert. Er hat alles gegeben. Er hat seinen Sohn hingegeben für uns, weil wir Sünder waren, weil wir uns von Gott weggewendet haben. Da ist Gott zu uns gekommen. Da dürfen wir ihn preisen. Der Name des Herrn des Höchsten, das ist ein Name Gottes, den er im tausendjährigen Reich hat, der Höchste, so hat er sich Abraham gegenüber offenbart. Wir dürfen ihn als unseren Vater anbeten, als unseren Vater in Christus. Sind wir solche, die sich erheben über die Lebensumstände? (00:02:03) Vielleicht geht es dir äußerlich nicht gut. Vielleicht bist du krank. Vielleicht gibt es Feindschaft in deinem Leben von Seiten der Arbeitskollegen, der Nachbarn, vielleicht in der Familie. Dann schau auf den Herrn. Ihn zu preisen, das ist etwas, was unser Herzen erhebt über die Umstände, was uns glücklich macht, weil es uns verbindet mit dem Hein Jesus, mit Gott. Ja, ich will den Herrn nach seiner Gerechtigkeit preisen und den Namen des Herrn des Höchsten besingen. Er ist es wert.
Beitrag teilen

Verwandte Artikel

Warum lässt Gott die Erde alt aussehen? Stefan Drüeke Wäre Gott unehrlich, wenn das Universum in Wirklichkeit jung ist, aber so aussieht, als wäre es alt? Doch Adam und Eva im Garten Eden lehren uns, dass Gott Dinge mit einem bestimmten Alter erschaffen hat. Ist diese Frage überhaupt relevant für ... Video ansehen
Der Herr Jesus in Psalm 16,1-3 Manuel Seibel In Psalm 16 finden wir den Herrn Jesus. Es handelt sich ausdrücklich um einen messianischen Psalm, der auch im Neuen Testament direkt auf den Herrn Jesus bezogen wird. In was für einer Abhängigkeit von Gott hat Er gelebt. Wie war sein Leben durch ... Podcast anhören
Die Hochzeit des Lammes (Off 19,6-10) Michael Hardt Was geschieht bei der Hochzeit des Lammes, wer sind die Gäste, und was bedeutet das Kleid?  Video ansehen
Habakuk - Vom "Warum?" zur Anbetung Stefan Drüeke Aus dem suchenden Propheten wird der wartende Prophet. Trotz verschlechterter äußerer Umstände verwandelt sich der wartende Prophet in einen anbetenden Propheten. Das Video zeigt einen göttlichen Weg auf: Für die Lebensumstände wird zu Gott ... Video ansehen
Der Herr Jesus in Psalm 36 Manuel Seibel Nachdem in Psalm 35 die inneren Feinde wie der Antichrist oder Judas Iskariot vor dem Herzen von David, dem Herrn, dem künftigen Überrest Judas stand, ist es in Psalm 36 ausdrücklich "der Gottlose", sicherlich ein klarer Hinweis auf den ... Podcast anhören
Vergessen? Verkannt? Verheißung! Obadja: Christus & das Evangelium Manuel Seibel Hast Du schon einmal den kleinen Propheten Obadja gelesen? Wahrscheinlich konntest Du mit ihm so wenig anfangen wie ich früher. Aber er enthält viel mehr als nur eine Gerichtsbotschaft. Die fünf Schlüssel, die wir im Neuen Testament im Blick auf ... Video ansehen