Die Bibel gibt es in 719 Sprachen


Transkript der Audiodatei

Hinweis: Der folgende Text ist ein computer-generiertes Transkript der Audiodatei. Vereinzelt kann die Spracherkennung fehlerhaft sein.
(00:00:00) Die Bibel gibt es jetzt in 719 Sprachen. Das ist wirklich ein Grund, Gott zu danken. Ich las dieser Tage in Edea Spektrum, dass die vollständige Bibel jetzt in 719 Sprachen vorliegt. Das sind wohl 15 komplette Übersetzungen mehr als im Jahr 2020. Wir denken an so ein Wort wie in 2. Thessalonicher 3 Vers 1. Im Übrigen, Brüder, betet für uns, dass das Wort des Herrn laufe und verherrlicht werde, wie auch bei euch. Oder wir denken an die Wirkungsweise des Wortes Gottes, wie der Apostel Paulus an Timotheus, sein geliebtes Kind im Glauben, spricht oder schreibt, wenn er sagt, Du aber bleib in dem, was Du gelernt hast und wovon Du völlig überzeugt bist, da Du weißt, von wem Du gelernt hast, und weil Du von Kind auf die heiligen Schriften kennst, die imstande sind, Dich weise zu machen zur Errettung durch den Glauben, der in Christus Jesus ist. Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Rechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werk völlig geschickt. 2. Timotheus 3 Vers 14-17 (00:01:06) Wir haben also wirklich, mit Dank können wir sehen, dass das Wort Gottes jetzt in weiteren 15 Sprachen vorliegt komplett und dass die Menschen wirklich dann in diesen Sprachen, in ihren Sprachen, dieses Wort, dieses lebendige Wort Gottes lesen können. Beten wir dafür, dass dieses Wort weiter verbreitet wird, dass es noch mehr Übersetzungen gibt, dass möglichst jeder Mensch dieses Wort Gottes, dieses ewige Wort in seiner eigenen Sprache lesen kann. Das Neue Testament gibt es inzwischen in 1593 Sprachen, das sind wohl 22 mehr im Vergleich zu 2020. In 3524 Sprachen wurde mindestens ein Buch der Bibel übersetzt, in weiteren 89. Das heißt aber auch, angesichts von wohl ungefähr 7376 Sprachen, dass in rund 3900 Sprachen bisher keine Übersetzung vorliegt. Lasst uns dafür beten, dass dieses Wort weiter (00:02:04) übersetzt wird. Wo wir selber mithelfen können, wollen wir das auch tun, weil das zum Segen ist. Es ist das Wort, das wir predigen. Predige das Wort, sagt der Apostel Paulus zu Timotheus. Das ist das, was wir in den Händen haben. Und es ist dieses Wort Gottes, das lebendig ist und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und durchdringend bis zur Scheidung von Seele und Geist, sowohl der Gelenke als auch des Markes und ein Beurteiler der Gedanken und Überlegungen des Herzens und kein Geschöpf vor ihm unsichtbar ist, sondern alles ist bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen, mit dem wir es zu tun haben. Es ist ein lebendiges Wort. Es ist ein Wort, wie eben hier der Schreibe des Hebräerbriefs, Kapitel 4, Abvers 12 sagt, das wirklich in unser Leben hineinspricht und das Menschen überzeugt, dass Menschen zur Bekehrung führt. Es ist das Wort Gottes, das der Same des neuen Lebens sozusagen ist. Das heißt, das dazu führt, dass Menschen von neuem geboren werden, dass sie wiedergezeugt werden, wie Petrus und Jakobus (00:03:04) das ausdrücken. Und deshalb ist es so wertvoll, dass es dieses Wort Gottes vollständig nun in weiteren Sprachen gibt, dass es das Neue Testament in weiteren Sprachen gibt, Teile in weiteren Sprachen gibt. Und lasst uns mehr dafür beten, dass dieses Wort Menschen erreicht, aber auch, dass dieses Wort weiter übersetzt wird in möglichst viele Sprachen, damit Menschen dieses Wort lesen können und dass sie erreicht werden können durch dieses Wort. Und lasst uns zugleich Gott danken für das Wort, das wir in unserer eigenen deutschen Sprache haben, in einer sehr guten Übersetzung, zum Beispiel in der Elberfelder Übersetzung vom CSV Hüggeswagen. Und dass wir in der Lage sind, dadurch wirklich Gottes Gedanken zu erfassen. Er hat sie uns ja in seinen Worten mitgeteilt, damit wir sie erfassen. Nicht damit wir vor einem Berg stehen, den wir nicht erklimmen können, sondern damit wir seine Gedanken eben hören können, dass wir sie in unser Herz und Gewissen fallen lassen können und dann auch verwirklichen können. Wir dürfen Gott danken und anbeten dafür, dass sein Wort in unseren Sprachen vorliegt und dass wir so in der Lage (00:04:03) sind, ihm zu dienen, seine Gedanken zu verstehen, ihm gehorsam zu sein und das auch an andere weiterzugeben.
Beitrag teilen

Verwandte Artikel

In 1.900 Sprachen keine Bibelübersetzung Manuel Seibel Es gibt immer noch viele Menschen, die Gottes Wort nicht in ihrer eigenen Sprache lesen können. Sind wir eigentlich dankbar für dieses Geschenk Gottes, in unserer Sprache die Bibel zu haben? Artikel lesen
Gottes Wort im Überblick Manuel Seibel Diese Seite heißt "Bibelpraxis". Das heißt, unser Wunsch ist, dass wir Gottes Wort, die Bibel, auf unser praktisches Leben anwenden. Dazu ist es nötig, Gottes Wort zu kennen. So wollen wir in nächster Zeit durch Gottes Wort "hindurchgehen", ... Podcast anhören
Die Bibel – ihre Entstehung und Überlieferung (24) - Der Kanon der Bibel (6) Manuel Walter Im letzten Artikel haben wir uns mit dem Kanon des Alten Testaments beschäftigt und gesehen, dass dieser bereits im 2. Jahrhundert v. Chr. nachweislich feststand. In diesem Artikel geht es um den Kanon des Neuen Testaments. Auch dieser liegt ... Artikel lesen
Das Geheimnis der Freude (Philipperbrief) Michael Hardt Der Brief an die Philipper wurde von Paulus geschrieben - aus dem Gefängnis in Rom. Und doch ist ein zentrales Thema die Freude. Der Brief zeigt, dass Christen - nicht nur Apostel - immer Grund zur Freude haben, auch dann, wenn gerade alles schief ... Video ansehen
Die Bibel in unserer Sprache! Manuel Seibel Wie dankbar sind wir dafür, dass die Bibel in unserer Sprache vorliegt? Wenn ja, sind wir bereit mitzuhelfen, dass auch Menschen von „seltenen“ Sprachen dieses Vorrecht genießen können? Artikel lesen
Dem Geist widerstreiten - heute noch möglich? Michael Hardt Der Märtyrer Stephanus sagte in seiner Rede (Apg. 7): „Ihr widerstreitet allezeit dem Heiligen Geist". Was ist damit gemeint? Kann man das heute noch tun? Das erklären wir in diesem Video. Video ansehen