Selbstbestimmung der geschlechtlichen Identität - Missbrauch oder Kindeswohl?


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(00:00:00) Selbstbestimmung der geschlechtlichen Identität – man fragt sich, ob das nicht eher Kindesmissbrauch als Kindeswohl ist? Es ist interessant, dass dieses Thema von Transgender- und Selbstbestimmungsrecht inzwischen intensiv diskutiert wird. Die deutschen Ampelparteien wollen ja das umstrittene transsexuelle Gesetz durch ein Selbstbestimmungsgesetz ersetzen. Und man unterschätzt, wenn man das nicht genau hinterfragt und durchdenkt, was das für gewaltige Auswirkungen hat. Und mit Kindeswohl kann man wirklich sagen, hat das nicht viel zu tun. Man sagt, weil ja auch die Liberalen, die sogenannten Liberalen, die FDP, das sehr, sehr stark fordern und auch fördern, man sagt, dieses Gesetz sei liberal. In Wirklichkeit ist es in tiefstem Sinn ideologisch und autoritär. Vor allen Dingen nimmt es den Eltern die Möglichkeit weg, in der Erziehung in einer guten Weise auf Kinder in schwierigen pubertären Phasen einzuwirken. (00:01:04) Nur was sagt Gottes Wort? Gottes Wort sagt in 1. Mose 1 Vers 27, Wir sehen also, dass er wirklich einen Mann und eine Frau, dass er wirklich männlich und weiblich und nicht irgendwie anders geschaffen hat. Und es ist interessant, dass der Geist Gottes Wert darauf legt, dass uns das im Neuen Testament noch einmal wiederholt wird. In Matthäus 19 Vers 4, Und nicht irgendwie vier oder fünf oder sonst wie verschiedene Identitäten und eben auch nicht Mann und Mann, Frau und Frau. Heute meint man fortschrittlich, von einem fluiden Geschlecht sprechen zu können, das sich eben bewegt, so wie ein Fluss sich eben weiter bewegt. (00:02:03) So könnten sich auch Geschlechter weiterentwickeln, mal dahin, mal dorthin. Und man will jetzt in diesen Gesetzen eben fördern, dass ein Kind selbstständig das entscheiden kann. Und je mehr das in den Medien läuft, insofern ist so ein Podcast auch eine gewisse Gefahr, umso mehr verankert sich das auch in den Herzen und in den Gedanken von Kindern. Und sie sind eben gar nicht in der Lage, die ganzen Folgen zu übersehen, die mit einer solchen Geschlechtsumwandlung oder Verwandlung verbunden sind. Man lässt ja auch ein Kind nicht einen Führerschein machen, weil man weiß, dass eben nicht nur eine gedankliche Auseinandersetzung, eine physische Fähigkeit dafür nötig ist, sondern dass es dafür auch eines Verantwortungsbewusstseins, einer Verantwortungsfähigkeit bedarf. Und das ist natürlich bei diesen Fragen erst recht der Fall. Was sagt das Wort Gottes in 5. Mose 22 Vers 5? Es soll nicht Mannszeug auf einer Frau sein, und ein Mann soll nicht das Gewand einer Frau anziehen. Denn jeder, der dies tut, ist ein Gräuel für den Herrn, deinen Gott. (00:03:03) Damit wird schon deutlich, da ist ja noch nicht mal von Geschlechterumwandlung die Rede, da ist ja nur von Kleidung in dem jeweils anderen Geschlecht die Rede. Unter anderem neben vielen anderen Dingen und dem Grundprinzip, das wir hier finden. Und da sehen wir, das ist ein Gräuel in den Augen Gottes. Auch im Blick auf Verschnitten sein heißt es bemerkenswert in 5. Mose 23 Vers 2, keiner, dem die Hoden zerstoßen sind oder die Harnröhre abgeschnitten ist, soll in die Versammlung des Herrn kommen. Also auch im Bezug auf, im Blick auf Verschnittene wurde ausdrücklich untersagt, in die Versammlung Gottes zu kommen. Nun wissen wir, dass es absurde Ideen gibt, auch unter sogenannten Christen, gerade in christlichen Kirchen, was jetzt zum Beispiel das Thema der Homosexualität betrifft. David und Jonathan wird dann suggeriert, wird dann behauptet, die hätten ja eine homosexuelle Beziehung gehabt. Also in Gottes Wort wäre schon eine solche Transgender, eine solche Idee verankert. (00:04:05) Oder noch schlimmer, der Jesus mit zwölf Männern, das wäre soziologisch total daneben gewesen, dass er ständig mit zwölf Männern unterwegs gewesen wäre. Da sieht man, was Menschen mit ihrem ungöttlichen, sündigen Denken und Handeln und Sprechen, ohne irgendwie ein Bewusstsein zu haben, was sie eigentlich sagen, ohne ein Bewusstsein zu haben, was Gottes Gedanken sind, über solch ein Thema dann sagen. Nein, Gottes Wort ist da ganz klar, auch der Gedanke des Eunuchen liegt ja nicht daran, dass Gott das vorgeschlagen hat oder vorgeschrieben hat. Im Gegenteil, wir haben das aus 5. Mose 23 gelesen. Menschen haben das gemacht. Das heißt, in den Gesellschaften gibt es diese Verwandlung jetzt mal aus ganz unterschiedlichen Motiven und mit ganz unterschiedlichen Gründen natürlich schon lange. Aber nach Gottes Wort ist das überhaupt nicht vorstellbar und wird auch nie in Gottes Wort (00:05:05) irgendwie propagiert. Im Gegenteil, wir sehen, dass Gott immer dabei bleibt, Mann und Frau und wer als Mann geboren wurde, ist Mann, wer als Frau geboren wurde, ist Frau. Auch Galater 3 Vers 28, was da manchmal angeführt wird, da ist nicht Jude noch Grieche, da ist nicht Slave noch Frau, da ist nicht Mann und Frau, als ob, also Männliches und Weibliches, als ob das bedeutet, da ist nichts Männliches und Weibliches, also der eine fühlt sich halt heute als Mann, morgen als Frau, der andere heute als Frau, morgen als Mann oder noch was anderes. Das Gottes Wort sage das ja schon, das ist natürlich eine bösartige Interpretation dieses Textes. Da geht es darum, dass in Christus diese Unterschiede, die es hier auf dieser Erde nach Gottes Wort gibt bis zum Ende, dass diese Unterschiede in Christus, also als Erlöste in dem Herrn Jesus, auch in der Versammlung Gottes, keine Rolle spielen. Aber die Tatsache, dass Gottes Wort dann z.B. im Blick auf die Zusammenkünfte, z.B. im Blick auf das Lehren der Frau deutlich macht, dass seine Gedanken sich da nicht verändert (00:06:05) haben, solange wir auf der Erde leben, macht deutlich, dass hiermit, da ist nichts Männliches, Weibliches, nicht Mann, Frau, überhaupt nicht meinen kann, dass Gott im Prinzip Transgender positiv gegenüber stünde. Im Gegenteil, Gott will, dass ein Mann Mann bleibt, eine Frau Frau bleibt. Natürlich gibt es Verschnittene, da haben wir ganz kurz im Blick auf Eunuchen schon drüber gesprochen. Und der Herr Jesus sagt in dem Zusammenhang, wo wir eben Matthäus 19 vor uns hatten, in Matthäus 19 Vers 12, es gibt Verschnittene, die von Mutterleib so geboren sind. Also der Herr Jesus stellt nicht in Abrede, dass als Folge des Sündenfalls es tatsächlich Verschnittene gibt, solche, die nicht nur, was weiß ich, körperliche Gliedmaßen nicht haben, sondern die womöglich, und das wissen wir, dass es das gibt, sowohl männliche als auch weibliche Geschlechtsorgane besitzen. Und das sind natürlich Menschen, die in besonderer Weise betroffen sind, die in besonderer Weise (00:07:04) unsere Zuwendung nötig haben und wo wir in besonderer Weise Sensibilität wahren müssen. Aber das heißt ja in keiner Weise, dass wir daraus schließen dürfen, dass wir jetzt nach Gottes Wort irgendwie aus einem Jungen ein Mädchen, aus einem Mädchen einen Jungen machen können. Auch wenn der Jesus fortfährt und es gibt Verschnittene, die von den Menschen verschnitten worden sind. Ja, es gibt durch Operationen, auch durch falsche Erziehungsmaßnahmen gibt es solche, die sich sozusagen, wie man das heute sagt, nicht wohl in ihrer Haut fühlen. Aber das heißt doch keineswegs, dass Gott möchte, dass dann eben, wenn man sich nicht wohl fühlt, man dann eben aus sich ein Mädchen macht oder einen Jungen macht, obwohl man das gegenteilige Geschlecht ist. Lasst uns also da bei Gottes Wort bleiben und lasst uns vor allen Dingen bedenken, so wie Gott es sagt, so ist es gut, so ist es richtig, das kann uns freimachen, nur das auf einem solchen Weg können wir glücklich sein und alles andere ist zum Schaden, ist, wie eben zitiert aus dem Zeitungsartikel, autoritär dem Kind, dem Menschen und grundsätzlich (00:08:07) gegenüber und bedeutet Schaden, bedeutet nicht Befreiung, sondern bedeutet einen negativen Einfluss. Da kann die Gesellschaft viel sagen, Gottes Wort ist dazu klar und lasst uns bei Gottes Wort bleiben. Lasst uns bei dem bleiben, was wir in der Bibel finden. Wir haben nicht über einzelne Menschen zu reden, ganz bestimmt nicht, aber wir haben darüber zu reden, was Gottes Grundsätze in seinem Wort sind und danach wollen wir uns richten, heute und auch in der Zukunft.
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