Jesus ist auferstanden!


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(00:00:00) Der Sonntag nach der Kreuzigung, nach dem Karfreitag, bei uns der sogenannte Ostersonntag, das ist der Tag, an dem der Herr Jesus auferstanden ist, frühmorgens auferstanden aus den Toten. Das ist von dem Herrn Jesus selbst vorhergesagt worden, zum Beispiel in Matthäus 16, Vers 21. Von da an begann Jesus seinen Jüngern zu zeigen, dass er nach Jerusalem hingehen müsse und von den Ältesten und hohen Priestern und Schriftgelehrten vieles leiden und getötet und am dritten Tag auferweckt werden müsse. Der Herr Jesus hat von sich selbst gesprochen, dass er sterben würde, aber dass er aus den Toten auferweckt werden würde, aus den Toten auferstehen würde. Und im Alten Testament, zum Beispiel in Psalm 16, ist das schon vorhergesagt worden, geweißsagt worden, dass er nicht Verwesung sehen würde. Das ist der einzige Mensch, der gestorben ist und nicht einen Hauch von Verwesung gesehen hat, sondern ohne Verwesung auferstanden ist. Wir wollen über diese Auferstehung anhand von sieben Aspekten nachdenken. (00:01:04) Der erste Punkt ist, es ist wirklich eine Tatsache, auf die wir uns berufen können, eine Tatsache, die so und nicht anders stattgefunden hat. Matthäus 28 Vers 6 zeigt, dass Engel davon gesprochen haben. Er ist nicht hier, denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Engel haben das bezeugt. In Markus 16 lesen wir, dass Maria Magdalene, von der wir aus Johannes 20 wissen, dass sie die erste ist, die ihn als den Auferstandenen gesehen hat, der erste Mensch, meine ich, davon spricht. Markus 16 Vers 9, als er aber früh am ersten Tag der Woche auferstanden war, erschien er zuerst Maria Magdalene, von der er sieben Dämonen ausgetrieben hatte. Sie hatte, sie hat ihn gesehen. Aus der Apostelgeschichte, Kapitel 10, wissen wir, Kapitel 10 Vers 41, er ist nicht dem ganzen Volk, sondern den von Gott zuvor erwählten Zeugen, uns, die wir mit ihm gegessen und (00:02:05) getrunken haben, nachdem er aus den Toten auferstanden war. Das heißt, er ist sichtbar geworden, den Aposteln, sie haben ihn, die elf, ausgesehen, wie er aus den Toten auferstanden war. Und aus erstem Grund, Kapitel 15 Vers 6, wissen wir, dass er einmal 500 Gläubigen auf einmal erschienen ist. Also wir haben es wirklich mit einer gesicherten Tatsache zu tun, der Herr Jesus ist aus den Toten auferstanden. Zweiter Punkt, wir dürfen wissen, es ist die Antwort Gottes auf seine Leiden. Gott konnte den Herrn Jesus nicht im Tod lassen, denn Jesus hat das Werk vollbracht und Gott zeigt damit seine Annahme des Werkes. Er zeigt damit, dass er eine Antwort hat auf diese Hingabe, auf diese Leiden, auf diese Weihe des Herrn Jesus, nicht nur bis in den Tod, sondern dass er bereit war, den Söhnungstod zu erdulden. Ich nehme mal einen Vers, Apostelgeschichte 2 Vers 24, den Christus hat Gott auferweckt, (00:03:03) nachdem er die Wehen des Todes aufgelöst hatte, wie es denn nicht möglich war, dass er von ihm dem Tod festgehalten wurde. Oder wir denken an andere Stellen, zum Beispiel in Römer 8, in Vers 34, wo es heißt, wer ist es, der verdamme? Christus ist es, der gestorben, ja noch mehr, der auch auferweckt worden ist, der auch zur Rechten Gottes ist. Gott hat ihm einen Ehrenplatz gegeben, Gott wollte nicht, dass er im Tod bleibt, sondern er hat ihn aus den Toten auferweckt, der Herr Jesus ist wirklich auferstanden. Dritter Punkt ist, dass diese Auferweckung zu unserer Rechtfertigung geschah. In Römer 4 Vers 25 lesen wir, der unserer Übertretungen wegen hingegeben und unserer Rechtfertigung wegen auferweckt worden ist. Wir dürfen also, dadurch, dass wir wissen, dass er auferweckt worden ist, dass er auferstanden ist, wissen, dass wir gerechtfertigt sind, dass Gott jetzt keine Sünde, keine Ungerechtigkeit, (00:04:01) überhaupt keinen Makel mehr in uns sieht und das ist die Frucht der Auferstehung, die uns das eindeutig bezeugt. Wir haben Sicherheit dadurch. Das ist der vierte Punkt, es gibt jetzt Sicherheit für uns. 1. Korinther 6 heißt es in Vers 14, Gott aber hat sowohl den Herrn auferweckt, als er auch uns auferwecken wird durch seine Macht. Wir können jetzt sicher sein, dass nicht nur er der Auferstandene ist, sondern dass auch wir auferweckt werden, dass auch wir mit dem Herrn Jesus leben werden, dass auch wir verherrlicht werden in den Himmel, dass er uns entrücken wird. Ähnlich in 1. Korinther 15 Vers 20, wo davon die Rede ist, dass nun aber Christus aus den Toten auferweckt ist, der Erstling der Entschlafenen. Wenn er der Erstling ist, dann kommen andere noch nach ihm, wir dürfen dazugehören. Die Sicherheit für unsere Auferweckung, die Sicherheit, dass wir ewig leben dürfen, dass wir nicht verdammt werden ist, dass er aus den Toten auferstanden ist, auferweckt worden (00:05:02) ist. Wir dürfen aber auch wissen, dass das mit einem direkten Segen für uns heute verbunden ist. Epheser 2 Vers 6, der Apostel schreibt dort schon davor, dass wir, die wir in den Vergehen und Tod waren, mit dem Christus lebendig gemacht worden sind, durch Gnade seid ihr errettet und hat uns mit auferweckt und mitsitzen lassen in den himmlischen Örtern in Christus Jesus. Weil er auferweckt worden ist, haben auch wir Teil an dieser Auferweckung und das haben wir heute geistlicherweise schon. Wir werden, wie wir gesehen haben, das auch körperlich erleben. Wir werden wirklich buchstäblich Auferstehungsleben geschenkt bekommen, auch äußerlich sichtbares Auferstehungsleben. Aber heute ist das schon gültig für uns geistlicherweise, dass wir mit auferweckt worden sind, dass wir lebendig gemacht worden sind. Wir haben neues Leben und wir sind als solche, die lebendig gemacht worden sind, mitlebendig gemacht worden sind, sind wir auch in den Bereich dieses Auferstehungslebens gestellt worden. Sodass wir heute schon dieses Auferstehungsleben genießen dürfen. (00:06:04) Ein sechster Punkt, der auferstandene Christus ist für uns der Anziehungspunkt. In 2. Timotheus 2 Vers 8 heißt es, haltet im Gedächtnis Jesus Christus auferweckt aus den Toten. Das ist der Anziehungspunkt unserer Blicke, Anziehungspunkt unserer Herzen, dass der Jesus der Auferstandene, der Auferweckte ist. So schauen wir ihn an und so bekommen wir Kraft für unser Glaubensleben. Wenn du in dich selbst reinschaust, dann wirst du versagen, ich auch. Aber wenn wir auf Christus schauen, der auferweckt worden ist, der verherrlicht worden ist, dann sehen wir, dass da Kraft mit verbunden ist und diese Kraft schenkt er uns, wenn wir so auf ihn sehen, wenn wir uns mit ihm beschäftigen, wenn wir ihn im Gedächtnis halten, diesen Auferweckten, der jetzt auch im Himmel ist. Und wir wollen nicht vergessen, das ist eine Botschaft auch für die Menschen um uns herum. In Apostelgeschichte 17 Vers 31 heißt es, oder ich lese ab Vers 30. (00:07:01) Nachdem nun Gott die Zeiten der Unwissenheit übersehen hat, gebietet er jetzt den Menschen, dass sie überall Buße tun sollen, weil er Gott einen Tag festgesetzt hat, an dem er den Erdkreis richten wird in Gerechtigkeit durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat. Und er hat allen den Beweis davon gegeben, indem er ihn aus den Toten auferweckt hat. Die Auferweckung aus den Toten ist der Beweis, dass der Herr Jesus dieses Gericht, das der Vater ihm übergeben hat, Johannes 5, dass er das ausführen wird. Er wird Richter sein und der Beweis dafür ist seine Auferweckung. Er ist nicht im Tod geblieben, die Menschen haben ihn beseitigen wollen und was ihre Verantwortung betrifft beseitigt. Gott hat ihn auferweckt, nachdem er das Werk vollbracht hat und es ist das Zeugnis Gottes, dass der Herr Jesus einmal richten wird. Entweder ist der Jesus Ritter oder es Richter. Hast du ihn als Retter angenommen, dann ist er nicht mehr dein Richter, denn dann sind wir von dem Tod ins Leben übergegangen und kommen nicht ins Gericht. Aber wenn du ihn noch nicht als Retter angenommen hast, dann stehst du unter diesem Gerichtsurteil Gottes. (00:08:02) Und dann kann es heute, jetzt für dich ewig vorbei sein, wenn der Herr Jesus wiederkommt, um diejenigen, die an ihn glauben, in den Himmel zu holen. Oder wenn es in deinem persönlichen Leben vielleicht jetzt zu Ende geht, dann ist es die letzte Möglichkeit, vielleicht, dich noch zu bekehren. Ich wünsche dir, dass du diese Rettung ergreifst, die es in dem Herrn Jesus gibt, dass du Gott deine Sünden bekennst, dass du Jesus als deinen Retter annimmst und gerettet bist für Zeit und Ewigkeit. Er wird der Richter sein und die Auferstehung, die Auferweckung ist der Beweis davon. Wunderbar, dass wir als Christen, als Erlöste, die wir an den Herrn Jesus glauben, dass wir mit dem Auferstandenen verbunden sind, dass wir ihn erwarten dürfen, dass er aus dem Himmel kommen wird, um uns zu sich zu holen und dass wir in Ewigkeit nicht mehr getrennt werden von ihm. Er ist der Auferstandene, glückselige Hoffnung, die damit für uns verbunden ist.
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