Der Auferstandene (Die gute Saat, FMN)

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Am frühen Morgen des Auferstehungstages des Herrn Jesus fanden die Frauen das leere Grab vor. Im Lauf des Tages erschien der Herr mehreren seiner Jünger persönlich. Und am Abend saßen die Jünger zusammen und unterhielten sich zweifellos über die erstaunlichen Ereignisse dieses Tages. Wie würde es nun weitergehen? Wie würden die Hohenpriester, die Feinde ihres Herrn, jetzt reagieren? – Sicherheitshalber hatten die Jünger die Türen abgeschlossen.

Da steht plötzlich Jesus in ihrer Mitte. Verschlossene Türen können den Auferstandenen nicht hindern. Sein Gruß lautet: „Friede euch!“. Wie wohltuend müssen diese Worte auf die ängstlichen Männer und Frauen wirken! Er selbst, ihr geliebter Herr, ist bei ihnen. Voller Freude blicken sie auf Ihn und hören Ihm zu.

Ist es Wirklichkeit, was sie erleben, oder doch nur ein Traum? Da zeigt Jesus ihnen seine Hände und seine Seite. Diese Hände waren bei der Kreuzigung mit Nägeln durchbohrt worden. In seine Seite hatte ein Soldat seinen Speer gestoßen, nachdem Er gestorben war. Diese Wunden sind ein klarer Beweis, dass Er selbst vor den Jüngern steht.

Oder ist es vielleicht nur ein Geist? – Jesus erkennt diese Überlegungen und bittet sie, Ihm etwas zu essen zu geben. Er isst mit ihnen. Jetzt schwinden alle Zweifel. Jesus, ihr Herr, ist wirklich körperlich auferstanden.

Nach seiner Auferstehung hat sich der Herr Jesus seinen Jüngern „in vielen sicheren Kennzeichen“ gezeigt. Das bezeugt auch Petrus später: „Diesen hat Gott am dritten Tag auferweckt und ihn sichtbar werden lassen …, uns, die wir mit ihm gegessen und getrunken haben, nachdem er aus den Toten auferstanden war“ (Apg 1,3; 10,40.41).

Der Kalender: Die gute Saat

Folge mir nach – Heft 4/2022

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