Das war mein Sohn! (FMN, Die gute Saat)

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© Bethsaida (mit freundlicher Genehmigung von http://www.bibleplaces.com
Der Besitzer eines prächtigen Hauses empfing einen entfernten Verwandten, der ihn zum ersten Mal besuchte. Aber der fluchte und lästerte unablässig. Auf die Frage des Gastgebers, ob er sich nicht fürchte, Gott durch solche Reden zu beleidigen, antwortete der Besucher mit Nein, denn er hätte Gott noch nie gesehen.

Am nächsten Morgen betrachteten die beiden Männer einige Bilder. „Die hat mein Sohn gemalt", sagte der Besitzer. Der Besucher war begeistert. Aber das war erst der Anfang. Im Lauf des Tages hatten die beiden Gelegenheit, noch andere Arbeiten zu bewundern, die der Sohn ausgeführt hatte, und zwar an ganz unterschiedlichen Stellen -- im Ziergarten, im Innern des Hauses und sogar in der Stadt.

Der Besucher fragte jedes Mal: „Wer hat das gemacht?" Und immer erhielt er die Antwort: „Das war mein Sohn." Schließlich rief er aus: „Was für ein Glücksfall, einen solchen Sohn zu haben!" -- „Wie kannst du das sagen?", fragte der Gastgeber. „Du hast ihn doch noch nie gesehen!" -- „Aber ich sehe, was er geschaffen hat." -- „Nun, dann geh ans Fenster und sieh, was Gott geschaffen hat. Auch Ihn hast du nie gesehen, aber du kannst seine Werke bewundern!"

Wir haben Gott nicht gesehen, aber wir alle können jeden Tag seine Schöpfung betrachten und darin seine Existenz und seine Größe erkennen. Und jeder von uns ist aufgerufen zu glauben, dass der allmächtige Schöpfer-Gott auch ein großer Heiland-Gott ist, der seinen Sohn Jesus Christus gegeben hat, um uns zu sich zu führen.

Folge mir nach - Heft 1/2016

der Kalender: Die gute Saat

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