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Es ist mein Wunsch, dass weder dein persönliches noch unser gemeinschaftliches Glaubenslehren einen „Shutdown" zu verzeichnen hat. Gerade jetzt können wir uns im Glauben bewähren, dem Herrn Jesus den ersten Platz geben und nach seinem Wort fragen und handeln.

Das gilt auch für das Zusammenleben von Gläubigen. Wie gehen wir miteinander um, wenn das Gewissen unterschiedlich „schlägt"? Sind Liebe und Gnade unser Merkmal? Versuchen wir, einander zu verstehen? Oder suchen und fördern wir Streit?

Nicht nur Gott prüft uns. Auch Satan versucht mit allen Mitteln, uns zu sichten (sieben) wie den Weizen (vgl. Lk 22,31). Er hat nie etwas Gutes im Sinn. Ob wir zu Überwindern werden?

Der Glaubensmann Noah

In diesen Tagen erinnern wir uns an Noah. Er ist gerade für diejenigen von uns ein Vorbild, die schon mit den Hufen scharren; die innerlich gegen die aus ihrer Sicht vielleicht übertriebenen Fesseln aufbegehren. Über ein Jahr hat dieser Glaubensmann Noah in einem Haus auf Wasser verbringen müssen. Es gab keine offene Haustür, durch die er das Haus verlassen und spazieren gehen konnte. Ein Fenster oben - das war alles. Es war ein Blick nach oben!

Noah wusste, dass Gott ihn in diese Situation gebracht hatte. Er erlebte Menschen um sich her, die genauso böse waren, wie die Menschen um uns her: verdorben und gewalttätig (1. Mo 6,11). Er war als treuer Prediger der Gerechtigkeit 100 Jahre lang tätig gewesen (2. Pet 2,5). Die Frucht dafür? Fehlanzeige, außer seiner eigenen Familie.

Dann kam der Tag, an dem er aus der Arche gehen durfte. Was war das Erste, was er tat? Er brachte Gott ein Brandopfer. Es fehlte kein einziges der reinen Tiere auf dem ersten Altar, von dem wir in Gottes Wort lesen (1. Mo 8,20). Was mag unsere Aktivität am ersten „freien" Tag sein? Der Blick nach oben wird uns die richtige Gesinnung und die beste Aktivität weisen.

Viel Freude und Segen beim Lesen dieses Heftes, beim Studieren von Gottes Wort und für ein Leben mit Gott wünsche ich dir!

Folge mir nach – Heft 5/2020

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