Lukas 7,18.19


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(00:00:00) Guten Morgen mit Lukas 7 Verse 18 und 19, da lesen wir, Und dem Johannes berichteten seine Jünger über dies alles. Und Johannes rief zwei seiner Jünger herzu und sandte sie zu Jesus und ließ ihm sagen, Bist du der Kommende, oder sollen wir auf einen anderen warten? Wir finden hier, dass Johannes der Täufer im Gefängnis war. Und er hatte damit gerechnet, dass der Herr Jesus, den er angekündigt hat, den er eingeführt hat in das Volk Gottes, in das Volk Israel, dass dieser das Königreich in Macht und Herrlichkeit aufrichten würde. Er war treu gewesen, war bereit als Märtyrer auch gefangen genommen zu werden. Und jetzt war er im Gefängnis und wartete und wartete darauf, dass er durch den Herrn Jesus freikommen würde. Und es geschah nicht. Und er kam ins Zweifeln. Geht es uns nicht auch oft so? Wir wissen ganz genau, wer der Herr Jesus ist. Wir wissen, dass er alle Macht hat. Wir wissen, dass er alles tun kann auch zu unserem Segen, körperlich, seelisch, in jeder Hinsicht. (00:01:02) Und dann kommt das nicht. Dann kommen wir in eine schwierige Situation. Und das, was wir vorher für uns festgehalten haben, das, was wir vorher anderen gesagt haben, müssen wir jetzt selbst erleben. Und dann fangen wir an zu zweifeln. Bist du der Kommende? Bist du wirklich derjenige? Warum lässt du mich hier alleine? Vielleicht manchmal fast vorwurfsvoll. Warum lässt du mich im Stich? Und da sehen wir, wie der Herr Jesus auf diese Glaubensschwachheit von Johannes reagiert und ihm zeigt, was er alles getan hat. Und das zeigt er auch uns. Er kann das alles tun, wenn das nach seinen Plänen ist. Manchmal wissen wir nicht, wie die Pläne Gottes sind. Ja, oft wissen wir das nicht. Aber lasst uns ihm vertrauen. Er ist der Kommende. Er ist der Einzige, der helfen kann. Er ist der Einzige, der allmächtig ist. Und wenn er das möchte zu unserem Segen, dann tut er das. Wenn er das möchte zu seiner Verherrlichung, dann tut er das. Aber seine Wege sind seine Wege und bleiben seine Wege. Und wir wollen ihm vertrauen, dass er es so oder so zum Wohl für uns und zu seiner Verherrlichung führen wird. (00:02:08) Haben wir Vertrauen zu ihm? Lasst uns ausharren. Die Kraft wird stärker in Schwierigkeiten offenbart, als wenn es uns gut geht. Ich wünsche dir heute unter der guten Hand dieses Herrn, dass du seine Liebe erfährst, an seiner Liebe festhältst, auch wenn die Wege schwer sein mögen. Der Herr sei mit dir.
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