Werk des Herrn – ein Arbeitgeber, viele Mitarbeiter von Ernst-August Bremicker (FMN)

Lesezeit: 2 Min.

Gerne möchte ich dich mit diesen wenigen Stichworten motivieren, dieses Buch zu lesen und dich mit dem herausfordernden und schönen Thema dieses Themenheftes zu beschäftigen. Der Autor macht deutlich, dass man nie zu jung oder zu alt sein kann, um dem Herrn in seinem Werk zu dienen. Mit anderen Worten: Du bist gemeint! Wichtige Voraussetzung ist allerdings, dass man sich bekehrt hat, im persönlichen Leben dem Herrn gehorsam sein möchte und eine gewisse Bewährung im Leben erlebt hat. Wenn du aber wartest, bis du 50 Jahre alt bist, wirst du Ihm wohl nie dienen ...

Der Herr spricht uns beim Thema „Dienst" somit alle an. Unser Leben soll ein Dienst für unseren Herrn sein, unsere Arbeit (Schule, Ausbildung, Studium, Beruf) ebenfalls. Darüber hinaus gibt es „freie" Zeit, Ihm zu dienen. Dazu hat uns der Herr Befähigungen, geistliche Gnadengaben und Aufgaben gegeben. Jetzt wartet Er darauf, dass wir tätig werden.

Entscheidend ist nicht, ob du Ungläubigen die Gute Botschaft weitergibst oder ob du Gläubigen hilfst durch Lehre, Seelsorge oder andere Hilfeleistungen. Jeder Dienst ist wertvoll für den Herrn, wenn wir ihn für Ihn tun. Ob wir im Verborgenen arbeiten oder als gläubige Männer vielleicht auch in der Öffentlichkeit - entscheidend ist, dass wir es treu und aufrichtig tun und natürlich nicht im Verborgenen anders reden als in der Öffentlichkeit. Das Motiv für alles soll die Liebe zu Ihm und zu den Empfängern des Dienstes sein. Es gibt so viel zu tun, dass niemand neidisch auf die Gaben und Aufgaben des Bruders oder der Schwester sein muss. Die Ernte ist nämlich groß. Leider aber gibt es (zu) wenige Arbeiter.

Wir haben den besten Auftraggeber, den es gibt: unseren Herrn. Er ist gerecht. Er schenkt den besten Lohn, den man sich vorstellen kann. Er ist der beste „Motivator". Er schenkt uns die besten Hilfsmittel, die wir brauchen. Wir haben es wirklich gut!

Wichtig ist, dass wir das richtige Ziel verfolgen: nicht unsere Ehre, sondern die Verherrlichung des Herrn. Dann freut sich unser Herr und wir sind zum Nutzen von Menschen.

Diese und viele andere Aspekte findest du in dem gut und flüssig zu lesenden Buch von Ernst-August Bremicker. Es umfasst 96 Seiten und ist beim Herausgeber von „Folge mir nach" für 5,90 Euro zu erwerben (Werk des Herrn/CSV). Ich kann es dir sehr empfehlen!

Folge mir nach – Heft 3/2020

Beitrag teilen

Verwandte Artikel

Sind wir Mitarbeiter im Werk des Herrn? Daniel Melui „Denn wir sind Gottes Mitarbeiter; Gottes Ackerfeld, Gottes Bau seid ihr.“ (1. Kor 3,9) „Markus, Aristarchus, Demas, Lukas, meine Mitarbeiter.“ (Phlm 24) Artikel lesen
Der Schlüssel zu einem glücklichen Glaubensleben mit Gott (6) - das Werk des Herrn Jesus Nichts ist für einen Gläubigen wichtiger als die Person des Herrn Jesus und sein Werk. Die rechte Wertschätzung dieses Werkes, aber auch ein biblisches Verständnis, was Stellvertretung und Sühnung bedeuten und wirklich sind, stellen einen Kern ... Podcast anhören
Zu den Füßen des Herrn Jesus (FMN) Manuel Walter „Und diese [Martha] hatte eine Schwester, genannt Maria, die sich auch zu den Füßen Jesu niedersetzte“ (Lk 10,39). Artikel lesen
Gute Werke (3) (FMN) Manuel Seibel In den ersten beiden Folgen über „gute Werke“ haben wir gesehen, dass die neutestamentlichen Schreiber zwei verschiedene Worte für „gut“ verwenden, wenn sie von guten Werken schreiben. Manchmal wird betont, dass die Werke wohltätig und ... Artikel lesen
Die Morgenandacht mit Jeremia: Das ist aber viel ... (FMN) Manuel Seibel Die persönliche Morgenandacht gehört zu den wichtigsten „guten Gewohnheiten“, die Eltern ihren heranwachsenden Kindern mitgeben können. Aber auch für Erwachsene ist die Morgenandacht bedeutsam. Mancher Bibeltext ist wie „Schwarzbrot“, ... Artikel lesen
Gute Werke (2) (FMN) Manuel Seibel Gottes Wort hat viele über „gute Werke“ zu sagen. Im Neuen Testament finden wir zwei verschiedene Ausdrücke für „gut“, die der Geist Gottes verwendet. In der ersten Folge haben wir die verschiedenen Vorkommen von „agathós“ angesehen: ... Artikel lesen