Die Zukunft vorhersagen (FMN, Die gute Saat)

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© Geburtskirche in Bethlehem

Sind zuverlässige Zukunftsvorhersagen überhaupt möglich? – Im Altertum gab es heidnische Orakel, die für ihre Zweideutigkeit bekannt und gefürchtet waren. Und Wahrsagerei gab es von jeher.

Ernsthafte Zukunftsforscher heute entwerfen dagegen „Szenarien“. Das sind Beschreibungen von Entwicklungen, die unter gewissen Annahmen plausibel erscheinen. Doch schon geringfügige Änderungen in den Voraussetzungen führen zu völlig anderen Ergebnissen. Sichere Vorhersagen über die Zukunft gibt es also auch auf diesem Weg nicht.

In diesem Zusammenhang ist eine Tatsache von besonderem Interesse: Die Bibel enthält nicht nur zahlreiche prophetische Aussagen, sondern ein großer Teil davon ist bereits tatsächlich in Erfüllung gegangen. Die noch nicht eingetroffenen Voraussagen betreffen die vor uns liegende Endzeit der Welt. Für die vielen erfüllten Voraussagen, die wir ja überprüfen können, ist nur eine Erklärung denkbar: Gott hat sowohl die Prophezeiung gegeben als auch ihre Erfüllung in der Geschichte bewirkt.

Für den großen Gott liegt die Zukunft so offen ausgebreitet wie Gegenwart und Vergangenheit. Das ist eben ein Kennzeichen seines Gottseins, wie unser Bibelwort sagt. Auch wir Menschen sind vor Ihm offenbar; wir sind Ihm verantwortlich. Und Gott erwartet unsere Stellungnahme. Seine Ankündigungen betreffen vor allem seinen Sohn Jesus Christus. Er ist der Weg zu Gott. Die Zeit des Kommens Jesu wurde vom Propheten Daniel vorhergesagt, der Geburtsort Bethlehem vom Propheten Micha und die Jungfrauengeburt durch Jesaja. – Ist das nicht erstaunlich?

Folge mir nach – Heft 10/2019

Der Kalender: Die gute Saat
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