Für Karriere auf Kinder verzichten?

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Gelegentlich gibt es auch positive Meldungen, die man aus der „Wirtschaft“ hört. Dazu gehört die Tatsache, dass Studentinnen offenbar im Allgemeinen nicht bereit sind, um der Karriere willen auf Kinder zu verzichten. Zwar verbinden sie die Gründung einer Familie damit, dass ihre Karriere einen „Knick“ erfährt. Dennoch finden es 70% der Studentinnen wichtiger, eine eigene Familie zu haben, als den Traumjob zu bekommen.

Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Personalvermittlungs-Unternehmens Univativ. Die Studienautoren befragten 1742 Studenten quer durch alle Fachrichtungen zum Thema Kinder und Karriere.

Das ist allerdings eine der wenigen guten Nachrichten ... Im Welt-Vergleich sind in Deutschland in den vergangenen fünf Jahren im Durchschnitt nur 8,2 Kinder je Einwohner zur Welt gekommen. Bisheriges Schlusslicht war Japan mit 8,4 Kindern ... In Europa sind nur noch Portugal (9,0) und Italien (9,3) ähnlich „schlecht aufgestellt“ wie Deutschland ...

Es gibt aber noch einen anderen „interessanten“ Punkt. 70% der Befragten geben an, dass sie genaue Vorstellungen haben, wann sie Kinder „planen“. Mehr als ein Drittel möchte beispielsweise zunächst einige Jahre arbeiten, bevor sie eine Familie gründen. Nur 8% der Studenten wollen sofort Kinder bekommen, wenn sie ihre Probezeit hinter sich haben. 7% planen Kinder bereits unmittelbar nach dem Studienabschluss.

Warum ist das von Bedeutung für uns? Weil man immer häufiger auch unter Christen hört, dass Kinder „genau geplant“ werden. Früher hat man sich über den Segen der Kinder gefreut, wie Gott sie „geschenkt“ hat. Heute wird das vielfach deutlich stärker (durch menschliche „Hilfsmittel“) geplant.

Manche wollen zum Zeitpunkt X das Kind 1, dann nach zwei oder drei Jahren ein zweites Kind. Dann, wenn sie bereit sind, noch mehr Kinder „anzunehmen“, dann plant man nach weiteren drei Jahren (oder so) das nächste Kind.

Nun müssen wir als Christen nicht jedes menschliche Mittel ablehnen. Aber wo gibt es noch Familien, die sich freudig für Kinder entscheiden und nicht überlegen, wann es aus ihrer Sicht gut und passend ist dafür ...?

Gott sagt in seinem Wort viel über Kinder: „Kindeskinder sind die Krone der Alten, und der Kinder Schmuck sind ihre Väter“ (Spr 17,6). „Wer in seiner Vollkommenheit gerecht wandelt, glückselig sind seine Kinder nach ihm!“ (Spr 20,7).

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