„Jesus-Menschen“ (FMN)

Lesezeit: 2 Min.

Einem Missionar wurde folgende Nachricht überbracht. Sie steht stellvertretend für zahlreiche Bitten, die bis heute von vielen heidnischen Stämmen und Dörfern geäußert werden.

„Bitte des armen Dorfes ... an Missionar ...

Von den frühesten Zeiten an haben unsere Väter Göttern von Holz und Stein geopfert und sie angebetet. Und wir haben es ihnen nachgemacht. Wir haben auf unsere Zauberer gehört und dem geglaubt, was unsere Priester uns gesagt haben. Aber trotz allem fühlen wir uns schuldig. Je länger und je mehr wir zu unseren Göttern gebetet haben, desto ärmer und elender sind wir geworden.

Wir haben Blutsverwandte in einem anderen Dorf, die sich den Jesus-Menschen angeschlossen haben. Und wenn wir jetzt nur zögernd zu dir kommen, so meinen wir es doch wirklich ernst und sind darin einmütig. Wir möchten gern anstelle unserer Zauberer einen Lehrer haben, der in unser Dorf kommt, um uns von Jesus zu erzählen, denn auch wir wollen Jesus-Menschen werden.“

Der Brief ist vom Häuptling und einigen Dorfältesten im Namen der Gesamtheit unterzeichnet. Diese Heiden haben bisher noch wenig vom christlichen Glauben erkannt. Aber etwas sehr Wesentliches ist ihnen klar geworden: Im Gegensatz zu ihren toten Götzen ist Jesus Christus lebendig und real. Er führt nicht in die Verzweiflung, sondern zum Heil. Sie erwarten, dass Er auch ihnen helfen wird; sie haben ja beobachtet, wie ihre Verwandten durch den Glauben an Ihn zum Guten verändert wurden. Solche Jesus-Menschen, deren Leben durch Christus zum Guten gewendet und ganz neu gestaltet wird, wollen auch sie jetzt werden.

Folge mir nach - Heft 6/2014

Beitrag teilen

Verwandte Artikel

Die erste Unehrlichkeit (FMN, Die gute Saat) Die gute Saat "Wer seine Übertretungen verbirgt, wird kein Gelingen haben; wer sie aber bekennt und lässt, wird Barmherzigkeit erlangen." (Spr 28,13). Folge mir nach - Heft 11/2015 Artikel lesen
Die Vorübergehenden (FMN) Henning Brockhaus Das Schauspiel auf Golgatha mit drei Kreuzigungen wollten sich viele Menschen in Jerusalem nicht entgehen lassen. Sie begleiteten die zum Tode Verurteilten aus der Stadt heraus bis zu dem Ort, wo die drei Männer gekreuzigt werden sollten. ... Artikel lesen
Wer vergibt Sünden? (FMN) Manuel Seibel Wir freuen uns immer wieder über Fragen, die gestellt werden. Denn diese helfen uns allen, Gottes Wort besser und genauer zu verstehen. Dieses Mal geht es um die Frage, wer eignetlich Sünden vegibt - Gott, oder der Herr Jesus? Folge mir nach - ... Artikel lesen
Nicht meine Ehre (FMN) Henning Brockhaus „Ich aber suche nicht meine Ehre“ (Joh 8,50). Folge mir nach - Heft 7/2016 Artikel lesen
Gute Werke (3) (FMN) Manuel Seibel In den ersten beiden Folgen über „gute Werke“ haben wir gesehen, dass die neutestamentlichen Schreiber zwei verschiedene Worte für „gut“ verwenden, wenn sie von guten Werken schreiben. Manchmal wird betont, dass die Werke wohltätig und ... Artikel lesen
Das Hundegebrüll – lästige Warnungen (FMN) „Und siehe, du bist ihnen wie ein liebliches Lied, wie einer, der eine schöne Stimme hat und gut zu spielen versteht; und sie hören deine Worte, doch sie tun sie nicht“ (Hesekiel, Kapitel 33, Vers 32). (aus: Folge mir nach - Heft 1/2007) Artikel lesen